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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5900
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
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S. Grass ist jetzt online.

Guten Abend, mein 20j hriger Sohn Jan w nscht sich einen

Kundenfrage

Guten Abend,

mein 20j?hriger Sohn Jan w?nscht sich einen 2. Vornamen. Ist es m?glich, diesen nachtr?glich zu erlangen?
Mit freundlichen Gr??en,

Ingeborg Z?llner
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Zöller,

Änderungen in der Vornamensführung sind nur möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Das Recht der Vornamensgebung, welches bei der Geburt eines Kindes ausgeübt wird, endet mit der Eintragung der zulässig gewählten Vornamen beim Standesamt.

Wenn also kein wichtiger Grund vorliegt, ist das Hinzufügen eines zweiten Vornamens nicht mehr möglich.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Was wäre denn ein wichtiger Grund?
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ein solcher wichtiger Grund ist z.B. der Übertritt zu einer anderen Religionsgemeinschaft, schwere seelische Beeinträchtigungen stellen einen Grund zur Änderung des Vornamens dar, sowie schlimme Erinnerungen an gleichnamige Familienmitglieder (im Falle sexuellen Missbrauchs).

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]

Bitte das Akzeptieren und Bewerten nicht vergessen ! Danke !


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mein Sohn möchte seinen Namen nicht ändern, sondern einen 2. Vornamen hinzufügen. Insofern trifft Ihre Antwort nicht auf meine Frage zu.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Voraussetzung für die Änderung - hierzu zählt auch die Hinzufügung, da dadurch der Name insgesamt geändert wird - ist wie beschrieben das Vorhandensein eines wichtigen Grundes.

Der Namensgebungsakt ist mit der Eintragung des oder der Vornamen durch den zuständigen Standesbeamten in das Geburtenbuch, abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt können die von den Sorgeberechtigten gewählten Vornamen nicht mehr geändert werden.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hätten Sie eventuell noch einen Tipp, wie Jan auch ohne diese triftigen Gründe zu einem 2. Vornamen kommen kann?

Manchmal gibt es ja Gesetzeslücken, die man nutzen kann.....

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller,

eine Gesetzeslücke ist insofern nicht existent, da die Namensgebung bereits seit 20 Jahren abgeschlossen ist. Eine Konvertierung zum islamischen Glauben z.B. könnte zum Recht des Hinzufügens eines islamischen Namens führen.

Die Möglichkeiten sind sehr begrenzt, so dass sich Ihr Sohn mit dem vorhandenen Namen arrangieren werden muss.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]

Bitte das Akzeptieren und Bewerten nicht vergessen ! Danke !
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Hilfe und noch einen schönen Abend Smile

 

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

auch ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und bedanke XXXXX XXXXX jetzt für Ihre Bewertung .

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich hätte noch eine Frage zu unserem gestrigen Thema:

Ich habe gehört, dass man sich einen 2. Vornamen auch zulegen kann, wenn man z.B. vom Evangelischen zum Katholischen Glauben konvertiert. Ist das auch möglich, wenn man noch keiner Glaubensrichtung angehört und z.B. in die Evangelische oder Katholische Kirche eintritt? Könnte man mit Eintritt in einer der beiden Kirchen einen 2. Vornamen annehmen?

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

wie bereits gestern erwähnt gilt der Übetritt in eine Religionsgemeinschaft z.B. als wichtiger Grund. Als dieser kommt auch dererstmalige Eintritt in eine Religionsgemeinschft in Betracht. Zu beachten ist jedoch, dass wahrscheinlich in einem solchen Falle nur religiöse Namen in Betracht kommen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]

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