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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Ich besch ftige 8 Arbeitnehmer.Aus Gr nden einer l ngeren Krankheit

Kundenfrage

Ich beschäftige 8 Arbeitnehmer.Aus Gründen einer längeren Krankheit (über 2 Monate)mußte
ich eine neue Mitarbeiterin einstellen.Der erkrankte Mitarbeiter möchte nun seine Arbeit wieder aufnehmen,wir möchten ihm jedoch kündigen.Er ist 12 Jahre für unseren Betrieb tätig und meint ich müsste eine Sozialauswahl treffen.Ist das richtig oder kann ich nach BGB mit entsprechender Frist kündigen?
Mfg j.Ladage
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der erkrankte Mitarbeiter möchte sich offensichtlich auf §1 Abs. 1 des Kündigungsschutzgesetzes berufen.

Hier ist geregelt, dass die Kündigung des Arbeitsverhältnisses gegenüber einem Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung länger als sechs Monate bestanden hat, rechtsunwirksam ist, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist.

Das Kündigungsschutzgesetzt greift allerdings in Ihrem Fall nicht, da Sie nur 8 Arbeitsnehmer beschäftigen. Dies ergibt sich aus §§ 23 Abs. 1 Kündigungsschutzgesetz.

Demgemäß müssen Sie keine Sozialauswahl vornehmen und können entsprechend der Dauer der Betriebszugehörigkeit ohne weiteres nach BGB die ordentliche Kündigung aussprechen.



Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen




Verändert von Tobias Rösemeier am 30.12.2010 um 15:59 Uhr EST
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der erkrankte Mitarbeiter möchte sich offensichtlich auf §1 Abs. 1 des Kündigungsschutzgesetzes berufen.

Hier ist geregelt, dass die Kündigung des Arbeitsverhältnisses gegenüber einem Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung länger als sechs Monate bestanden hat, rechtsunwirksam ist, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist.

Das Kündigungsschutzgesetzt greift allerdings in Ihrem Fall nicht, da Sie nur 8 Arbeitsnehmer beschäftigen. Dies ergibt sich aus §§ 23 Abs. 1 Kündigungsschutzgesetz.

Demgemäß müssen Sie keine Sozialauswahl vornehmen und können entsprechend der Dauer der Betriebszugehörigkeit ohne weiteres nach BGB die ordentliche Kündigung aussprechen.



Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der erkrankte Mitarbeiter möchte sich offensichtlich auf §1 Abs. 1 des Kündigungsschutzgesetzes berufen.

Hier ist geregelt, dass die Kündigung des Arbeitsverhältnisses gegenüber einem Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung länger als sechs Monate bestanden hat, rechtsunwirksam ist, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist.

Das Kündigungsschutzgesetzt greift allerdings in Ihrem Fall nicht, da Sie nur 8 Arbeitsnehmer beschäftigen. Dies ergibt sich aus §§ 23 Abs. 1 Kündigungsschutzgesetz.

Demgemäß müssen Sie keine Sozialauswahl vornehmen und können entsprechend der Dauer der Betriebszugehörigkeit ohne weiteres nach BGB die ordentliche Kündigung aussprechen.



Ich hoffe ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darlegen. Falls Sie Nachfragen haben, können Sie diese gern stellen.

Abschließend darf ich Sie um Akzeptanz meiner Antwort entsprechend den AGB´s des Seitenbetreibers bitten. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig.


Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

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