So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26868
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, Herr Schiessl, ich habe am 15.12. von der Deutsche

Kundenfrage

Guten Tag, Herr Schiessl,
ich habe am 15.12. von der "Deutsche Zentral Inkasso" GMBH, Berlin im Fall IContent (Ihre letzte Antwort vom 24.10.2010) eine Zahlungsaufforderung mit Termin 29.12.2010 erhalten. Als Beilage war die Fotokopie einer Abschrift eines Urteils des Amtsgerichts Witten vom15.09.2010,wonach eine Klage wegen Arglistiger Täuschung abgewiesen wurde.
Kann ich ihnen dieses Urteil eingescannt zu-mailen, damit Sie mir sagen, ob ich nicht doch den geforderten Betrag bezahlen soll, der ja durch die in Rechnung gestellten Kosten Inkasso - Firma bereits auf € 153,00
angewachsen ist.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ja ich kenne dieses Urteil und weiß, dass die Gegenseite dies an alle "Kunden" verschickt um den Forderungen nachdruck zu verleihen. Des Weiteren wird das Urteil mit aller Macht in den diversen Suchmaschinen plaziert.

In diesem Urteil hat ein Verbraucher eine sog. Neg. Feststellungsklage gegen die Fa. icontent erhoben und verloren.

Es war nicht die Firma die den Verbraucher etwa auf Zahlung verklagt hat.

Der Verbraucher hat dies Verfahren verloren, da er in seiner Klage falsch und entgegen der Beweislast vorgetragen hat. Dieses Urteil sehe ich und meine Kollegen als Einzelfall an.

Es bleibt bei den bisherigen Argumenten

- Kein Vertragsschluss
- Arglistige Täuschung
- Widerruf

Dies bedeutet in keinem Fall dass die hier gegenständlichen Verträge wirksam sind.

Sie sollten sich hier nicht unter Druck setzen lassen und den Betrag nicht bezahlen.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt




RASchiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Rein finanziell gesehen, hätte ich wahrscheinlich einfach den geforderten Betrag zahlen sollen. Ich meine jedoch, dass man solchen Firmen das Handwerk legen sollte. Ihre Ausführungen bestärken mich darin, beharrlich zu bleiben. Ich hoffe nur, dass das ganze keine keine zu weitgehende Dimensionen annimmt. Man könnte das ja auch von der "sportlichen" Seite sehen, aber dafür habe ich nicht die Mittel.

Besten Dank für Ihre Bemühungen und schönen Abend

Peter Sardelic
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachricht:

Bitte gern geschehen und vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt