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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26742
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe bei ab-in-den-uraub.de eine Reise gebucht. 22.12

Kundenfrage

Ich habe bei ab-in-den-uraub.de eine Reise gebucht.
22.12 ging bei mir eine verbindliche Bestätigung für die Reise vom 3.1.2011 bis 11.1.2011
ein.
Aus beruflichen Gründen muss ich diese Reise Stornieren.
Eine Versicherung habe ich nicht abgeschlossen.
In der Bestätigung wurde der nachfolgende Satz mit gesandt.
!Die Reiseanmeldung ist gleichzeitig Ihr Vertrag. Bitte Überprüfen Sie noch einmal die Richtigkeit der Daten!
Ich habe Versucht den Termin aus beruflichen Gründen zu ändern für den Rüchkflug auf den 10.11 dies wurde abgelehnt,mit dem Hinweis nicht möglich .
Darufhin habe ich die Reise Storniert.
Die Kosten die mit mitgeteilt wurden sind 616,50 € die Reise kostet 822,00 €
Ist der Veranstalter berechtigt so hohe Koste zu verlangen????
mfg
Franz Welbers
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Nach § 651i BGB hat der Reiseanbieter das Recht pauschale Stornogebühren zu verlangen.

Das OLG Frankfurt hat 1982 folgende Staffelung akzeptiert (NJW 1982,2198):

Bis 30 Tage vor Reisebeginn:

4%

29.–22. Tag vor Reisebeginn:

8%

21.–15. Tag vor Reisebeginn:

25%

14.–7. Tag vor Reisebeginn:

40%

ab dem 6. Tag vor Reisebeginn:

50%


Da Sie am 22.12.2010 gebucht haben und die Reise am 03.01.2011 erfolgen sollte sind 40% Stornogebühren berechtigt.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt