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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, ich bin abh ngig besch ftigt. Mein Bruttoeinkommen

Kundenfrage

Guten Tag,

ich bin abhängig beschäftigt. Mein Bruttoeinkommen liegt unter der Grenzen von 3750 €. Aus einer früheren Selbstständigkeit bin ich in der PKV versichert. mein Areitgeber zahlt einen AG Beitrag von rund 6,4 %. Nach Auskunft durch meine PKV stehen mir aber bis zur beitragsbemessungsgrenze 7,3 % zu. Ist das so richtig
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Angestellte erhält zu seinem Beitrag in der Privaten Krankenversicherung genau wie in der Gesetzlichen Krankenkasse i.d.R. einen 50 prozentigen Arbeitgeberzuschuß bis zum maximalen Arbeitgeberzuschuss - bis zu 262,50 € für die Krankenversicherung (mit Krankengeldanspruch) und bis zu 35,56 € ab 01.01.2010 für die Pflegeversicherung ( in Sachsen 17,81€), die gleichen Zuschüsse und Höchstgrenzen gelten auch für familienhilfeberechtigte Familienangehörige. Immer alle Beiträge aufaddiert.

Der Höchstbeitrag ergibt sich aus dem durchschnittlichen allgemeinen Beitragssatz der Gesetzlichen Krankenkassen zum 01.01. des Vorjahres, angewandt auf die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze . Die Hälfte dieses Beitrages ist der max. Arbeitgeberzuschuss.
Arbeitnehmer, die wegen Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei sind, als auch Arbeitnehmer, die nach § 8 SGB V von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreit sind, erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuß zu ihrem Kranken- und Pflegeflichtversicherungsbeitrag. Vor dem 01.01.1996 betrug der Zuschuß die Hälfte des Beitrages, den der Arbeitnehmer bei der Gesetzlichen Krankenkasse zu zahlen gehabt hätte, die bei der Versicherungspflicht zuständig gewesen wäre, höchstens jedoch die Hälfte des tatsächlich gezahlten Beitrags (incl. evtl. Familienhilfeberechtigter), den der Arbeitnehmer für seine Private Krankenversicherung zu zahlen hatte. Zum 1.1.96 wurde ein erweitertes Krankenkassenwahlrecht eingeführt. Seit 1.1.96 gilt, daß die "Höchstgrenze" für den Arbeitgeberzuschuß durch einen durchschnittlichen Höchstbeitrag bestimmt wird. Dieser Durchschnittswert wird jeweils zum 1.Januar. eines Jahres vom Bundesministerium für Gesundheit ermittelt (vgl. § 257 Abs. 2a SGB V) und gilt für ein Kalenderjahr.
Der Beitragszuschuß für die Krankenversicherung wird unabhängig vom Zuschuß zur Pflegeversicherung gezahlt.

Soweit man wie Sie unter der Bemessungsgrenze liegt, muss der AG aber nicht die 50 % zahlen, sondern nur, wie Ihre PKV zurecht ausführt, diesen Teil von 7,3 %.

raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke, XXXXX XXXXX noch einaml nachfragen.

Mein PKV Betitrag beträgt derzeit 430,00 € Mein Arbeitgeber zahlt davon 50% als Zuschuss, also 230 €. Mit 7,3 % vom Bruttogehalt wären es aber 250 €. Was ist korrekt?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hier ist es schon korrekt, dass derr AG 230 Euro zahlt.

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