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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Anwalt. Ich habe als F hrer eines Lkw (40t)

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Anwalt.
Ich habe als Führer eines Lkw (40t) einen schwehren Verkehrsunfall mit Verletzten verursacht. Einer leicht- der Andere schwehrverletzt. Ich kam wegen nicht angemessener Geschwindigkeit auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern und durchbrach die Mittelleitplanke.
Mit welchen Konsequenzen hab ich zu rechnen?
P.S. Was passiert , wenn der Schwehrverletzte stirbt?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Ohne den genauen Tathergang zu kennen ist eine Beurteilung leider sehr schwierig. Aufgrund der möglichen Konsequenzen würde ich Ihnen bereits an dieser Stelle dringend angeraten einen Fachanwalt für Verkehrsrecht mit Kenntnissen im Strafrecht vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen. Die früher sie den Kollegen beauftragen, desto besser kann sich dieser in dem Fall einarbeiten.



Um eine vernünftige Verteidigungsstrategie zu entwickeln müsste sowieso Akteneinsicht beantragt werden. Dieses ist nur durch einen Rechtsanwalt möglich, so dass sie bereits aus diesem Grund nicht um einen Kollegen vor Ort herumkommen werden.

Soviel vorab.



In ihrem Fall liegt offensichtlich kein vorsätzliches Verhalten vor. Um das Strafmaß beurteilen zu können wäre es auch wichtig den ganzen Sachverhalt zu kennen und zu beurteilen, ob ihr Verhalten beispielsweise nur leicht fahrlässig oder sogar grob fahrlässig war.



Je nachdem wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren auf sie zukommen und sie können mit Geldbuße und dem Entzug des Führerscheins rechnen zumindest vorübergehend. Die Fahrerlaubnis wird Ihnen hier grundsätzlich nicht gleich entzogen.



Falls die Person sogar sterben sollte, was nicht zu hoffen ist, würde der Vorwurf der fahrlässigen Tötung im Rauchen stehen, ansonsten der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung. Sofern sie aber noch nicht vorbestraft sind ist es sehr unwahrscheinlich dass sie deshalb eine Freiheitsstrafe erhalten werden. Sie würde meines Erachtens eine Geldstrafe im mittleren bis hohen Bereich erhalten und im schlimmsten Fall eine kurze Freiheitsstrafe, die zur Bewährung auszusetzen wäre.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven XXX@XXXXXX.XXX
Fax.0471/140244




Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mir wurde am unfallort, nach Auslesen der Fahrerkarte vorgeworfen,ich zu schnell unterwegs geswesen. Ich hab mich zum Unfallhergang bzw, der Beschuldigung in noch keinster Weise geäußert.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag zu dem ich sehr gerne wie folgt Stellung nehmen möchte:

Es ist zunächst gut, dass sie sich nicht selber geäußert haben. Diese sollten Sie wenn überhaupt dann über ihren Rechtsanwalt machen, wer noch zu beauftragen sein wird. Da die nämlich die Möglichkeit einer Straftat besteht (fahrlässige Tötung oder zumindest fahrlässige Körperverletzung) brauchen Sie sich nicht selber belasten. Machen Sie also bitte zunächst keine Angaben.

Zunächst müsste ihnen bewiesen werden, dass sie zu schnell gewesen sind. Wenn sie zu schnell gewesen sind ist die Frage wie viel sie zu schnell gewesen sind. Sollten Sie in irgendeiner Form zu schnell gefahren sein wäre der Vorwurf der Fahrlässigkeit begründetund die geschädigte Person hätte gegen sie beziehungsweise die Haftpflichtversicherung zivilrechtliche Schadensersatzansprüche. Gleichzeitig würde die bereits beschrieben eine Ordnungswidrigkeit und zugleich eine Straftat im Raum stehen.

Zum jetzigen Zeitpunkt sollten sie nicht aktiv werden außer bereits einen Rechtsanwalt zu kontaktieren. Aggieren sollten sie erst dann, wenn die zuständige Behörde oder die Polizei/Staatsanwaltschaft Kontakt mit ihnen aufnimmt.

In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen mitteilen, dass sie auch bei einer polizeilichen Vernehmung weder erscheinen noch aussagen müssen.Eine Pflicht zum Erscheinen (nicht aber zur Aussage!) besteht lediglich bei einer Ladung durch einen Richter oder Staatsanwalt.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag und alles Gute!

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort. Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen (selbst verständlich auch noch nach Akzeptierung).

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven XXX@XXXXXX.XXX
Fax.0471/140244
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



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Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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