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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo, eine Frage Mein Chef hat mir vor einem halben Jahr

Kundenfrage

Hallo, eine Frage: Mein Chef hat mir vor einem halben Jahr per Email für 2011 ein neues Zielgehalt ganannt. Für die Überbrückungszeit von 6 Monaten hat er mir in der selben Mail eine Kompensationszahlung zugesagt. Nun habe ich gekündigt, und ich erhalte auf meine Anfrage, wann, und ob die Kompesnationszahlung kommt (sollte mit Oktober kommen) keine Antwort. Sind Zusagen von meinem Vorgesetzen in elektronischer Form verbindlich? Telefonisch hat er mir damit "gedroht" dass ich die Sonderausstattung (Mehrbetrag) meines Firmenwagens ja auch noch an die Firma zahlen müsse.

Gleiches gilt auch für die Zusage meinen eigentlichen Austrittstermin vom 31.04 auf den 31.01 zu verlegen. Auch hier habe ich eine Zusage per Mail.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Sogar mündliche Zusagen sind verbindlich. Das einzige Problem hierbei ist natürlich, dass diese Zusagen auch bewiesen werden können müssen. Bei einer elektronischen Zusage (zum Beispiel per E-Mail) ist die Beweisbarkeit aber kein Problem.



Sie haben hier eine beweissichere Zusage und können sich auch hierauf stützen. Sie sollten unter Verweis auf diese Zusage unter Setzung einer angemessenen Frist (etwa 10-14 Tage) die Zahlung fordern.



Für den Fall des erfolglosen Fristablaufs sollten Sie in Erwägung ziehen einen im Arbeitsrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244




Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Newerla,

 

vielen Dank für diese Antwort. Könnten sie mir in diesem Zuge bitte noch beantworten, ob ich die Mehrkosten des Firmenwagens, der fester Gehaltsbestandteil ist, bei Beschäftigungsende an die Firma zahlen muss?

 

Als Beispiel: Lt. unserer Firmenwagenpolicy steht einem Mitarbeiter meiner Einstufungsklasse ein Auto mit 400 EUR Volleasing zu. Nun ist meine Leasingrate wegen kleinerer Sonderausstattungen, 430 EUR.

 

Die Firma argumentiert damit, dass der Mitarbeiter, der mein Auto übernimmt, diese Mehrkosten ja nicht traken kann / will, und die Firma dann dafür aufkommen muss.

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Nach Ihrer Schilderung liegen Sie über den 400.- €. Es kommt darauf an, ob dieses auf Ihren Wunsch der Fall ist (wegen der Sonderausstattung), dann müssten Sie die Mehrkosten tragen, oder der Arbeitgeber dieses so entschieden hat (dann brauchen Sie die Mehrkosten grundsätzlich nicht zu tragen).

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244