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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Guten Tag, wir sind ein Ehepaar mit minderj hrigem Kind. Wir

Kundenfrage

Guten Tag, wir sind ein Ehepaar mit minderjährigem Kind. Wir möchten nicht, dass der Bruder meiner Frau irgendetwas von unserem Vermögen bekommt. Der Vater meiner Frau lebt noch. Wenn jetzt mein Sohn und ich gleichzeitig sterben sollten (z.B. Unfall) und meine Frau 10 Minuten später, würde eine Person erben, die wir für solch einen Fall einsetzen würden. Da aber jetzt der Vater meiner Frau Anspruch auf einen Pflichtteil hätte (hat er das wirklich?), würde auf diesem Umweg, wenn dann der Vater meiner Frau stirbt, der Bruder meiner Frau doch etwas bekommen.
Was müssen wir tun, um dies zu verhindern?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Zunächst einmal wäre anzuraten ein Testament zu machen, indem die gesetzliche Erbfolge ausgeschlossen ist.



Sollte tatsächlich eine Person einen Pflichtteilsanspruch haben, so können sie dieses grundsätzlich nicht verhindern, da ein Pflichtteilsanspruch nur auf eine Weise wegfallen kann. Dieses wäre ein Pflichtteilsverzicht, den der Pflichtteilsberechtigte notariell beurkundeten lassen müsste.



Ohne einen solchen notariellen Verzicht bleibt ein Pflichtteil immer bestehen. Der Erblasser hat also keinerlei Einfluss darauf, ohne Zustimmung oder ohne Mitwirkung des Berechtigten diesem von seinem Pflichtteilsanspruch auszuschließen.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244




Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für Ihre schnelle Antwort. Sie schreiben: "Sollte tatsächlich eine Person einen Pflichtteilsanspruch haben..." Hätte denn in meinem geschilderten Fall mein Schwiegervater einen Pflichtteilsanspruch?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Wie also bereits ausgeführt würde daran nichts geändert werden können dass ein Pflichtteilsanspruch besteht, sofern denn überhaupt ein Pflichtteilsanspruch besteht.

Wenn sie und ihr Sohn sterben sollten würde nach ihrer Schilderung Ihre Frau Alleinerbin werden ( also nach der gesetzlichen Erbfolge, sofern kein Testament gemacht worden wäre, vgl. §§ 1371,1931 BGB).

Sofern ihre Frau sterben würde, würde der Vater ihrer Frau und der Bruder etwas erben. Bei beiden handelt es sich nämlich um so genannte Erben zweiter Ordnung, die nebeneinander erbberechtigt sind (dieses wäre die gesetzliche Erbfolge).

Sofern allerdings per Testament der Vater ihrer Frau alles erben würde, wäre der Bruder enterbt und hätte somit einen Pflichtteilsanspruch in Höhe von 25 %.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag und alles Gute!

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort. Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen (selbst verständlich auch noch nach Akzeptierung).

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244


Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wenn meine Frau stirbt, wollen wir ja gerade jemanden erben lassen, der eben nicht ihr Vater ist. Dann hätte ihr Vater Pflichteilsanspruch oder nicht? Ich finde, diese Frage haben Sie noch nicht beantwortet.

Und wieso wäre, wenn per Testament der Vater alles erben würde, der Bruder enterbt und hätte Anspruch auf 25%? Geschwister haben doch keinen Pflichtteilsanspruch nach meinem Wissen.

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ich hatte schon mitbekommen, dass über ein Testament die gesetzliche Erbfolge in zulässiger Weise umgangen werden soll. Dieses ist vernünftig und grundsätzlich der richtige Weg.

Sollte also beispielsweise nach ihrer Frau eine andere Person (oder mehrere andere Personen) alles erben, wäre der Vater praktisch enterbt. In diesem Fall hätte der Vater einen Pflichtteilsanspruch gegen den/die Erben.

Nach dem Gesetz (vergleiche Paragraph 2303 BGB) haben unter Umständen lediglich Kinder, Ehegatten und Eltern einen Pflichtteilsanspruch.

In Bezug auf das Erbe ihrer Frau hätte also der Bruder definitiv keinen Pflichtteilsanspruch. Insoweit habe ich mich vielleicht etwas undeutlich ausgedrückt. Sollte der Vater wiederum versterben, so hätte der Bruder ihrer Frau ein Erbrecht als Abkömmling gemäß Paragraph 1924 BGB und in Bezug auf den Vater auch einen Pflichtteilsanspruch.

Um Ihre Frage also auf den Punkt zu beantworten: In Bezug auf ihre Frau hat der Bruder ihrer Frau unter keinem Gesichtspunkt einen Pflichtteilsanspruch.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
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Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung: Rechtsanwalt und Diplom Jurist
Danjel Newerla und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Meine alles entscheidende Frage haben sie allerdings noch nicht beantwortet:

Da der Vater meiner Frau Anspruch auf einen Pflichtteil hätte, das haben wir ja eben erarbeitet, würde auf diesem Umweg, wenn dann der Vater meiner Frau stirbt, der Bruder meiner Frau doch etwas bekommen.
Was müssen wir tun, um dies zu verhindern?

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag.Es ist richtig, dass der Vater Ihrer Frau einen Pflichtteilsanspruch hätte. Über diese Pflichtteilsanspruch könnte dann zumindest ein Teil des Erbes ihrer Frau an den Vater gelangen und würde vollständig in dessen Vermögen übergehen, vergleiche Paragraph 1922 BGB.

Sollte zum Zeitpunkt des Todes des Vaters in dessen Vermögen noch etwas von diesem Pflichtteilsanspruch wertmäßig vorhanden sein,würde zwangsläufig ein Teil an den Bruder fallen.

Auch wenn der Vater wiederum den Bruder enterben würde, würde zumindest in Form des Pflichtteils ( der Bruder hatte als Sohn seines Vaters diesem gegenüber einem Pflichtteilsanspruch) ein bestimmter rechtlicher Teil über diesen Umweg an den Bruder fallen. Dieses lässt sich gestalterisch bis auf den oben bereits angesprochenen notariellem Pflichtteilsverzicht leider nicht verhindern.

Es lässt sich nämlich nicht verhindern, dass der Vater Pflichtteilsansprüche geltend macht und wiederum lässt sich leider nicht verhindern, dass der Bruder im Falle des Todes gegenüber dem Vater Pflichtteilsansprüche geltend macht.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke, XXXXX XXXXX alles klar, muss ich jetzt nochmal auf akzeptieren klicken, sprich: nochmal bezahlen?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es freut mich, dass ich Ihre Anfrage zu ihrer Zufriedenheit beantworten konnte. Da sie bereits einmal akzeptiert haben brauchen sie selbstverständlich nicht noch einmal akzeptieren/ bezahlen.

Ich wünsche Ihnen dann noch einen angenehmen Dienstagabend und verbleibe

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das wünsche ich Ihnen auch, vielen Dank!
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr gern geschehen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
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