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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen Herren, mein Mann ist seit dem 29.07.09

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen Herren,
mein Mann ist seit dem 29.07.09 wegen eines Bruchs der HWS krank geschrieben. Die Krankengeldzahlung (BARMER) endet am 26.12.2010. Die bisher letzte Zahlung erfolgte bis zum 13.12.10, mit dem Hinweis auf dem Krankenschein "arbeitsunfähig bis einschliesslich 31.12.10". Der bis dahin behandelnde Arzt hat die Behandlung abgeschlossen, so dass ein Nachfolgeschein vom Hausarzt ausgestellt werden muss.
Seit Oktober 2010 läuft ein Rentenantrag.
Ab 27.12.2010 erhält mein Mann vorerst ALG, welches allerdings ca. 500,00 Euro geringer ausfällt, als das bisherige Krankengeld.
Mein Mann wurde vor 3 Jahren in Heidelberg an der Bauchspeicheldrüse operiert. Bei einer jährlichen Kontrolluntersuchung vor Ort wurde erneut ein Befund erhoben, der nun als Tumor darstellt und im Januar 2011 wiederum operiert werden soll.
Meine Anfrage bei der Krankenkasse, ob er einen neuen Krankenschein mit der neuen Erkrankung vorlegen soll, wurde verneint, da die 76 Wochen Krankengeldzahlung trotzdem auslaufen. Ist dem so oder fangen die 78 Wochen Krankengeldzahlung nicht bei einer neuen Krankheit erneut an.
Für Ihre Antwort bedanke XXXXX XXXXX im voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Ute Schneider
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Es gibt einen neuen Anspruch auf Krankengeld, aber leider erst nach Ablauf von 3 Jahren und auch dann nur, wenn mindestens 6 Monate gearbeitet wurde, vgl. SGB V §48 .



Da wenn ich Sie richtig verstanden habe zwischen der alten und der neuen Erkrankung leider keine 3 Jahre liegen, besteht auch grundsätzlich kein Anspruch auf Krankengeld





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagabend!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Danjel Newerla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Es gibt einen neuen Anspruch auf Krankengeld, aber leider erst nach Ablauf von 3 Jahren und auch dann nur, wenn mindestens 6 Monate gearbeitet wurde, vgl. SGB V §48 .



Da wenn ich Sie richtig verstanden habe zwischen der alten und der neuen Erkrankung leider keine 3 Jahre liegen, besteht auch grundsätzlich kein Anspruch auf Krankengeld





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



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Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagabend!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Newerla,
vielen Dank für die Antwort. Ich verstehe den §48 SGBV so, dass dies nur zutrifft für ein und dieselbe Krankeheit, aber nicht wenn eine neue hinzukommt. Wäre es anders, wenn mein Mann gesund geschrieben wäre und dann wieder krank geschrieben wird?
Mit freundlichen Grüßen
Ute Schneider
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen dank für Irhen Nachtrag. Entschuldigen Sie bitte auch meine Verzögerung bei der Rückantwort.

Ja, Sie haben grundsätzlich recht, sofern es sich um eine völlig andere Krankheit handelt, die auch nicht auf die vorherige Krankheit aufbaut bzw. mit dieser medizinisch zusammenhängt.

Nach Ablauf der Blockfrist, in der der Versicherte für 78 Wochen wegen derselben Krankheit Krankengeld bezogen hat, lebt der Krankengeldanspruch nämlich unter anderem wieder auf, wenn der Versichertein der Zwischenzeit nicht wegen dieser Krankheit mindestens sechs Monate arbeitsunfähig war, dabei ist es unerheblich, ob die Zeiten der Arbeitsunfähigkeit zusammenhängend zurückgelegt wurden.

Ich hoffe Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch ein frohes Fest!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]