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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich hei e xaxaxaxaxas,

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich heiße xxxxx xxxxx, bin 39 Jahre alt, tschechischer Staatsbürgerin und mache derzeit eine Umschulung zur Bürokauffrau (Ende Sommer 2011). Die von der Arbeitsagentur finanziert wird. Davor arbeite ich bei der Gemeinde Deckenpfronn, als Grünpflegerin (60%) u. als Reinigungskraft in privat. Haushalten. Mein monatl. Übergangsgeld beträgt jetzt ca. 345,- €. Mit meinen xxx xxx (62 Jahre), slowenischer Staatsbürger, bin ich seit 23.12.2000 verheiratet. Mein Mann hat sich leider in diesen Jahren zu Negativen gewandelt und dadurch haben wir uns aus einander gelebt. Seit nun mehr drei Jahren möchte ich mich von meinen Mann scheiden lassen, aber mir fehlten bisher den Mut und auch die Finanzelle Mitteln. Die Situation wird immer unerträglich für mich. "Gott sei Dank" bin ich im Internat des BFW- xxxxxx untergebracht und muss somit nur alle vierzehn Tage übers Wochenende nach Hause! Gerne würde ich mir eine kl. Wohnung anmieten, aber wie erwähnt habe ich die Finanzelle Mittel nicht, um mir eine eigene Wohnung anzumieten. Während unsere Ehe wurden folgende Eigentümer angeschafft: 2 1/2 Zi. Eigentumswohnung (Kaufpreis 130.000,00 DM), 5 Oldtimer- Marke MG (Kaufpreis/ Schätzung: min. ca. 50.000,00 €), außerdem in seinen Haus in Slowenien (dass er schon vor der Ehe hatte) haben wir gemeinsam etliche Antiquitäten gekauft und außerdem habe ich mich auch an der Außengestaltung des Gartens, hälftig beteiligt. Wir sind schuldenfrei! Mein Mann hat dieses Jahr von seinen verstorbenen Vater ein Haus in Slowenien mit seiner Schwester anteilig geerbt! Alle Eigentümer laufen namentlich auf meinen Mann. Seit Okt. letzten Jahres ist mein Mann arbeitsuchend, bis Dato war mein Mann bei der Fa. xxxx- Reisen/ xxxxxx als Busfahrer beschäftigt und hatte etwa ein monatlichen Verdienst von ca. 2.000,00 € netto. Außerdem bezieht er durch Vermietung des Hauses (Vater) anteilig jeden Monat 900,00 € Miete. Im dem Haus (dass er schon vor der Ehe hatte), hat er in den Sommermonaten gelegentlich Feriengäste durch Vermietung der unteren Whg. Diese Einnahmen belaufen sich ca. auf 700,00 € bis 1.000,00 € jährlich (ohne Belege). Meine Frage: Da ich finanziell sehr stark eingeschränkt bin, ergibt sich die Frage. Wie kann ich vorgehen und welche Rechte bzw. finanzielle Unterstützung könnte ich erwarten. Falls diese rechtl. Online- Rechtsberatung Geld kostet bitte ich Sie mich vorher zu informieren, wegen denn oben genannten Gründen.
Sie können mich per Handy (ab 18:00h/ Mo.- Fr.), Postweg oder per E- Mail erreichen.
•     [email protected]
•     ? xxxxxx
•     xxxxxxx)
xxxxxx

Mit freundlichen Grüßen
xxxxxx
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie haben für die Beantwortung Ihrer Frage über justanswer einen Honorarbetrag von 25 € angeboten. Dieser Betrag würde nach Akzetieren der gegebenen Antwort durch Sie bezahlt werden.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht erlaubt und von dieser Plattform auch nicht beabsichtigt.

Wenn Sie bereits sind, den oben genannten Betrag zu investieren, beantworte ich gern Ihre Frage.

Mit freundlichen Grüßen

Verändert von Tobias Rösemeier am 13.12.2010 um 09:45 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Hr. Rösemeier, ich bin gerne bereit die genannte 25,00 € zu zahlen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

soweit Sie sich offiziell von Ihrem Mann getrennt haben, können Sie Trennungsunterhalt geltend machen.

Der Trennungsunterhalt dient der Sicherstellung des Lebensunterhaltes des Ehepartners beim Getrenntleben.

§ 1361 BGB regelt die Anspruchsvoraussetzungen.

Die Ehepartner müssen i.S.d. § 1567 BGB getrennt leben. Also: es darf keine häusliche Gemeinschaft zwischen den Ehepartner bestehen und zumindest einer der Ehegatten muss sie erkennbar nicht wieder herstellen wollen, diese ablehnen. Ein Getrenntleben kann auch innerhalb der Ehewohnung gegeben sein, wenn eine Trennung in allen Lebensbereichen erfolgt, also insbesondere auch im Wohn- und Schlafbereich.

Der auf Unterhalt in Anspruch genommene muss leistungsfähig sein, also ausreichend Mittel zur Verfügung haben, die seinen eigenen angemessenen Lebensbedarf übersteigen. Der sog. Selbstbehalt ist dabei die unterste Grenze desjenigen, was er leisten muss.

Der Trennungsunterhalt orientiert sich an den ehelichen Lebensverhältnissen und diese haben ihre Grundlage in dem zur Deckung des Lebensbedarfs verfügbaren Einkommens, das während der Ehezeit zu Verfügung steht.

Der Trennungsunterhalt wird vom Grundsatz der hälftigen Teilung geleitet (ebenso der nacheheliche Unterhalt).

Der Alleinverdiener erhält aber einen Erwerbstätigenbonus in Höhe von i.d.R. einem Siebtel. Der Alleinverdiener erhält somit 4/7, der andere, unterhaltsbereichtigte Ehegatte 3/7 des verfügbaren Einkommens.

Erzielen beide Ehepartner Einkommen, so ermittelt man den Unterhaltsbedarf nach der sog.Differenzmethode, d.h. die Differenz der verfügbaren Einkommen wird geteilt. Derjenige, der mehr Einkommen zur Verfügung hat, muss die Hälfte seines "Überschusses" an den anderen zahlen.

 

Für die Berechnung des Unterhalts sind alle Einkünfte massgebend, die erzielt werden, also auch solche aus Vermietung/Verpachtung und aus Vermögen.

 

Damit Trennungsunterhalt durchgesetzt werden kann, ist eine Zahlungsaufforderung erforderlich.

 

Ich würde Ihnen anraten wollen, sich wegen der Trennung und deren Folgen unbedingt in anwaltliche Beratung bei einem Fachanwalt für Familienrecht zu begeben, der alles Notwendige zur Sicherung Ihrer Rechte veranlassen wird.

 

Soweit Sie sich einen Anwalt nicht leisten können, haben Sie Anspruch auf Erteilung eines Beratungshilfescheines, der bei zuständigen Amtsgericht herausgegeben wird. Sie können damit einen Anwalt Ihrer Wahl aufsuchen und die Kosten werden aus der Staatskasse finanziert.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen angemessenen Überblick über die Rechtslage geben.

 

Sie können gern nachfragen.

 

Mit freundlichen Grüßen



Verändert von Tobias Rösemeier am 13.12.2010 um 10:22 Uhr EST
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung: seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
Tobias Rösemeier und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Rösemeier,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Sie war für mich sehr hilfreich!
Bitte meine persönl. Daten, anonym behandeln!
Mfg
M. Arnus
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich werde mich um die Anonymisierung kümmern.

Viel Glück !
Experte:  Moderator hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

dies ist eine JustAnswer Service-Mitteilung.


Bitte überprüfen Sie Ihre Ausgangsfrage.


Vielen Dank.

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