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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

guten tag ich habe da mal eine frage und zwar bin ich einer

Kundenfrage

guten tag ich habe da mal eine frage und zwar bin ich einer zeitarbeitsfirma und habe ein zeitkonto lautmeinem vertrag kann ich 21 minus stunden machen und max. 150 plus stunden mein AG hat mir diesen monat 37,75std. vom lohn abgezogen und diese auf der abrechnung mit zeitrückstellung begründet aber es steht nicht im vertrag drin das es mir vomlohn abgezogen wird sondern über meine mehrstunden abgerechnet wird ich bitte um schnelle antwort
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich auf Basis Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Ich gehe jedoch davon aus, dass es sich bei den 37,75 Stunden um Mehrarbeitszeit (Überstunden) handelt. Entsprechend der gesondert zu prüfenden Vereinbarung über die Führung des Arbeitszeitkontos ist es ja gerade Sinn und Zweck, Stunden auf dem Konto für sogenannte Leerlaufzeiten anzusammeln.

Lediglich bei Überschreiten der maximalen Plus- oder Minusstunden, kann und muss ein Ausgleich über die Lohnabrechnung erfolgen.

Sollten Sie also noch nicht mehr als 150 Plusstunden auf Ihrem Arbeitszeitkonto angesammelt haben, darf der Arbeitsgeber entsprechend der Vereinbarung die von Ihnen geleisteten Überstunden in die Rückstellung nehmen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darstellen.

Sie können gern nachfragen, falls etwas unklar geblieben ist.

Mit freundlichen Grüßen

Verändert von Tobias Rösemeier am 12.12.2010 um 20:26 Uhr EST
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich auf Basis Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Ich gehe jedoch davon aus, dass es sich bei den 37,75 Stunden um Mehrarbeitszeit (Überstunden) handelt. Entsprechend der gesondert zu prüfenden Vereinbarung über die Führung des Arbeitszeitkontos ist es ja gerade Sinn und Zweck, Stunden auf dem Konto für sogenannte Leerlaufzeiten anzusammeln.

Lediglich bei Überschreiten der maximalen Plus- oder Minusstunden, kann und muss ein Ausgleich über die Lohnabrechnung erfolgen.

Sollten Sie also noch nicht mehr als 150 Plusstunden auf Ihrem Arbeitszeitkonto angesammelt haben, darf der Arbeitsgeber entsprechend der Vereinbarung die von Ihnen geleisteten Überstunden in die Rückstellung nehmen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darstellen.

Sie können gern nachfragen, falls etwas unklar geblieben ist.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich auf Basis Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Ich gehe jedoch davon aus, dass es sich bei den 37,75 Stunden um Mehrarbeitszeit (Überstunden) handelt. Entsprechend der gesondert zu prüfenden Vereinbarung über die Führung des Arbeitszeitkontos ist es ja gerade Sinn und Zweck, Stunden auf dem Konto für sogenannte Leerlaufzeiten anzusammeln.

Lediglich bei Überschreiten der maximalen Plus- oder Minusstunden, kann und muss ein Ausgleich über die Lohnabrechnung erfolgen.

Sollten Sie also noch nicht mehr als 150 Plusstunden auf Ihrem Arbeitszeitkonto angesammelt haben, darf der Arbeitsgeber entsprechend der Vereinbarung die von Ihnen geleisteten Überstunden in die Rückstellung nehmen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage verständlich darstellen.

Sie können gern nachfragen, falls etwas unklar geblieben ist.

Mit freundlichen Grüßen

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