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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16945
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Sachverhalt Von der Gemeinde wurde ein Abfallsammler gebaut.

Kundenfrage

Sachverhalt: Von der Gemeinde wurde ein Abfallsammler gebaut. Im Zuge dieser Arbeiten wurde mein Abwasserrohr in der Straße beschädigt, was sich bei einem sehr starken Gewitterregen durch Rückstau in den Keller bemerkbar machte. Nun ist die Versicherung der Gemeinde der Meinung, da wir keine Rückstauklappe lt. Gemeindesatzung eingebaut hätten (diese ist nur in gefährdeten Gebieten vorgeschrieben, wir hatten aber noch nie Wasser im Keller), ist sie bereit 5.000,00 €, bei einem Schaden von über 20.000,00 € zu bezahlen, obwohl die Gemeinde von Anfang an immer, auch unter Zeugen zugesagt hat, dass sie für alle Schäden, die durch die Baumaßnahme entstehen, aufkommen würde, heißt es nun, dass es sich hier um einen anderen Schaden handele. Wir haben noch Schäden, z.B. hat ein LKW die Fassade am Haus beschädigt, dieser würde übernommen werden, aber der Schaden, der durch das defekte Rohr entstanden ist, wäre etwas anderes. Wer ist mein Ansprechpartner? Die Versicherung? Oder die Gemeinde? Kann ich die Gemeinde nicht beim Wort nehmen? Die Gemeinde mauert jetzt.
Die Sache wird wohl vor Gericht gehen. Nur an wen soll ich mich wenden.
Vielen Dank
C.Scherer
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Hier müssen Sie sich an die Versicherung wenden. Diese muss den Schaden ersetzen.

Kommt man aber zu dem Ergebnis, dass ein Verschulden vorliegt, weil keine Rückstauklappe eingebaut worden ist, wird die Versicherung den Schaden auch nur anteilig übernehmen.

Dann müssen Sie den Rest bei der Gemeinde einfordern.

Diese haftet dann, nicht zu letzt auch, weil man Ihnen die Übernahme der Kosten mündlich zugesichert hat.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wie sieht es mit der Versicherung des Verursachers aus? Firma OBG. Handelt es sich hier nicht um einen Bearbeitungsschaden?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hat die Firma OGB etwas mit dem Wasserschaden zu tun?

Welche Schäden stammen von OGB?

Auf jeden Fall hat OBG solche Schäden zu ersetzen und kann dies auch über eine eigene Versicherung abwickeln.
raschwerin und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die OBG hat das Rohr im Erdreich beschädigt und auch wieder repariert. Die OBG und die Gemeinde sind wegen der Baustelle mittlerweile zerstritten. Die Versicherung der OBG hat nun geschrieben, ich solle den Hergang ausführlich schildern und die Ansprüche beziffern und belegen, obwohl die Gemeinde die Sachverständigengutachten, aus denen alles hervorgeht, schon an die Versicherung geschickt hat. Muss ich darauf antworten?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ja, es ist besser, wenn Sie sich mit der Firma OBG auseinandersetzen und denen ach die Unterlagen zusenden. So ist gewährleistet, dass der Schaden schnellstmöglich abgewickelt wird.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wie sieht das eigentlich aus, die OBG und die Gemeinde behaupten, es hätte keiner gewußt, dass dieses Rohr dort verläuft, da es in keinem Plan eingezeichnet gewesen wäre. Es handelt sich wohl gemerkt um eine öffentliche Straße, in der das Rohr verläuft.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Man hätte es aber wissen müssen. Die haben dann zumindest grob fahrlässig gehandelt und haften trotzdem.

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