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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich werde im April n chsten Jahres 60 Jahre alt. Es k nnte

Kundenfrage

Ich werde im April nächsten Jahres 60 Jahre alt. Es könnte sei, dass mir mein Arbeitgeber
in Verbindung einer Abfindung, zum 30.04.2012 betriebsbedingt kündigt.
1.) Wie verhalte ich mich?
2.) Mache ich eine Kündigungsschutzklage?
3.) Gibt es eine Sperre der Arbeisargentur und wie kann ich dann solcher entgehen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Sie sollten gegebenenfalls durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht vor Ort überprüfen lassen, ob die Kündigung überhaupt wirksam ist. Einen Anspruch auf eine Abfindung haben sie übrigens grundsätzlich nicht, so dass die Höhe der Abfindung Verhandlungssache ist. Hierauf wollte ich sie nur zur Klarstellung hinweisen.



Sobald Sie also die Kündigung erhalten haben sollten sie diese durch einen im Arbeitsrecht spezialisierten Kollegen vor Ort überprüfen lassen. Sollte die Kündigung unwirksam sein, weil keine nachweisbaren betrieblichen Gründe vorliegen oder eine Sozialauswahl ergibt, dass die Kündigung sozial ungerechtfertigt ist im Sinne von § 1 KschG, sollte innerhalb von zwei Wochen ab Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage erhoben werden.



Ob die Kündigung tatsächlich rechtswidrig ist kann erst nach Erhalt der Kündigung und unter Würdigung aller Umstände des Einzelfalles geprüft werden.



Von der Agentur für Arbeit erhalten sie eine Sperre gemäß § 144 Abs. 2 SGB III, sofern sie selber zur Aufhebung des Arbeitsvertrages beziehungsweise des Arbeitsverhältnisses beitragen. Demnach erhalten sie grundsätzlich eine Sperre von bis zu 12 Wochen, wenn sie selber kündigen.



Auch wenn sie einen Aufhebungsvertrag abschließen, können sie grundsätzlich eine Sperre erhalten. Um dieses zu verhindern muss in dem Aufhebungsvertrag ausdrücklich festgeschrieben sein, dass der Aufhebungsvertrag nur deshalb geschlossen wird, um einer betrieblichen Kündigung und zwar einer außerordentlichen betrieblichen Kündigung zuvorzukommen.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und einen guten Wochenstart



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244





Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Sie sollten gegebenenfalls durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht vor Ort überprüfen lassen, ob die Kündigung überhaupt wirksam ist. Einen Anspruch auf eine Abfindung haben sie übrigens grundsätzlich nicht, so dass die Höhe der Abfindung Verhandlungssache ist. Hierauf wollte ich sie nur zur Klarstellung hinweisen.



Sobald Sie also die Kündigung erhalten haben sollten sie diese durch einen im Arbeitsrecht spezialisierten Kollegen vor Ort überprüfen lassen. Sollte die Kündigung unwirksam sein, weil keine nachweisbaren betrieblichen Gründe vorliegen oder eine Sozialauswahl ergibt, dass die Kündigung sozial ungerechtfertigt ist im Sinne von § 1 KschG, sollte innerhalb von zwei Wochen ab Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage erhoben werden.



Ob die Kündigung tatsächlich rechtswidrig ist kann erst nach Erhalt der Kündigung und unter Würdigung aller Umstände des Einzelfalles geprüft werden.



Von der Agentur für Arbeit erhalten sie eine Sperre gemäß § 144 Abs. 2 SGB III, sofern sie selber zur Aufhebung des Arbeitsvertrages beziehungsweise des Arbeitsverhältnisses beitragen. Demnach erhalten sie grundsätzlich eine Sperre von bis zu 12 Wochen, wenn sie selber kündigen.



Auch wenn sie einen Aufhebungsvertrag abschließen, können sie grundsätzlich eine Sperre erhalten. Um dieses zu verhindern muss in dem Aufhebungsvertrag ausdrücklich festgeschrieben sein, dass der Aufhebungsvertrag nur deshalb geschlossen wird, um einer betrieblichen Kündigung und zwar einer außerordentlichen betrieblichen Kündigung zuvorzukommen.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und einen guten Wochenstart



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Neverla!

Ihre Antwort hilft mir leider nicht weiter. Ihre Angaben waren mir schon bekannt, also
habe ich nichts Neues erfahren.
Trotzdem herzlichen Dank!
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag. Sie hatten konkrete Fragen gestellt die ich Ihnen auch konkret beantwortet habe.

Im Ergebnis haben sie also nach ihrer Schilderung eine Bestätigung ihrer Rechtsauffassung erhalten. Dieses ist ja schließlich auch schon einiges wert.

Das einzige, was meiner Antwort aus meiner Sicht noch hinzuzufügen ist wäre, dass sie sich (falls vorhanden) bei Erhalt der Kündigung mit dem Betriebsrat in Verbindung setzen sollten. Von dort aus sollten sie sich einen Sozialplan vorlegen lassen. Dieses ist wichtig im Hinblick auf die Frage, ob die Kündigung in ihrem Fall sozial gerechtfertigt ist. Wie bereits ausgeführt führt es zur Unwirksamkeit der Kündigung, sofern die Kündigung sozial ungerechtfertigt ist, vgl. § 1 KSchG.

Auch sollten sie darüber nachdenken, ob sie um der Kündigung zuvorzukommen, mit dem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag schließen nach der oben genannten Maßgabe (also um einer betriebsbedingten Kündigung zuvorzukommen). Der Vorteil für sie ist hierbei, dass sie in diesem Aufhebungsvertrag auf die Erhebung der Kündigungsschutzklage verzichten könnten und somit eine höhere Abfindung aushandeln könnten.

Bei der Abfindung handelt es sich wie bereits gesagt um eine grundsätzlich freiwillige Leistung sowie um Verhandlungssache. Das wichtigste Argument auf ihrer Seite ist aber, dass sie bei einem entsprechenden Vergleich (das ist ein Aufhebungsvertrag im rechtlichen Sinne) auf die Erhebung der Kündigungsschutzklage gegen Zahlung eines bestimmten Abfindungsbetrages verzichten.

Dieses sind nämlich Argumente, die bei einem Arbeitgeber grundsätzlich Eindruck erwecken, da die Arbeitsgerichte tendenziell arbeitnehmerfreundlich sind.

Ich hoffe ihre Nachfrage nun zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und alles Gute!

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort. Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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