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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Bereits bei Einzug in die Mietwohnung im Juni 2010 waren an

Kundenfrage

Bereits bei Einzug in die Mietwohnung im Juni 2010 waren an zwei Stellen Feuchtigkeitsschäden erkennbar (entlang Fussbodenleiste). Bis September wurde der Schaden ständig größer (mehrere Wände der Wohnung waren schnell nach und nach betroffen - immer ab Fussbodenleiste), Mitte Oktober wurde als Ursache ein nicht abgeklemmtes Verbindungsstück einer Wasserleitung im Fußboden des Badezimmers gefunden (d.h. es floss wohl jahrelang Wasser in die Dämmschicht d. Bodens).

Seit Reparatur der Leitung hält sich der Zustand in etwa gleich (schlecht!).

Mein Problem: in einigen Schreiben seit September versucht der Vermieter, mir die Ursache in die Schuhe zu schieben (das Übliche: falsches Lüften...). Auch will er nach Auffinden der Schadensursache, keine Kosten übernehmen (Umzug etc.). Zugleich versucht man mich zu drängen, schnell auszuziehen, damit mit der Trocknung begonnen werden kann.

Daraus schliesse ich, dass ich ein Beweissicherungsverfahren benötige, um auch nach Auszug hier nicht plötzlich - nach unumkehrbarer Sanierung - mit Forderungen konfrontiert werden zu können. Ein solches Verfahren lehnt der Vermieter ab, mit der Begründung: das dauere zu lange und ich könne haftbar gemacht werden, falls Schäden schlimmer werden (natürlich: wieder ich). Das Amtsgericht sagt, im Januar wird Beweissicherung stattfinden.

Meine Frage: - Welche Rechte habe ich eigentlich als Mieter bei so einem Schaden (muss kompletter Umzug gezahlt werden - man will, dass ich alle Möbel und Gegenstände zurücklasse während der Trocknungszeit!!, weigert sich, fachgerechten und versicherten Transport zu bezahlen für meine wertvollen Möbel/Antiquitäten etc. etc.).
- Was ist mit (auch ideellen)Folgekosten: Verdienstausfall (ich bin selbständige Psychologin und möchte von der Wohnung aus arbeiten, kann aber jetzt nicht mal anfangen wie geplant), außerdem bin ich von dem Umzug im Juni noch wirklich körperlich "fertig" - kann ich verlangen, dass auf Kosten des Vermieters gepackt wird und ich nichts heben muss?
- Kann ich (schliesslich kommen die Feiertage) mit den Töchtern ins Hotel gehen oder muß ich die unrenovierte "Ersatzwohnung" nehmen, die der Vermieter im gleichen Gebäude stellen will (und die auch nur bis Januar frei sein wird?)
- Kann ich mich wegen des Zeitraums bis zur Beweissicherung ins Unrecht setzen (de facto versucht man wohl eher, das VErfahren "auszuhebeln") und wie kann ich reagieren (Dokumentation der Schäden bis zum Verfahren im Januar o.ä., aber was, wenn die wirklich schlechter werden). - Mein dz. Anwalt meint: ich dürfe die sofortige Sanierung nicht behindern, NUR: Sanierung = unumkehrbare Beweisvernichtung und ich habe Grund zur Sorge, dass dies später, wenn ich nichts mehr machen kann, mir zum absoluten Nachteil gerät.
- ist Mietminderung von 20% rückwirkend ab Juni (Bruttomiete?) angemessen und wo ist die Grenze bzgl. Selbstgefährdung m. Kündigung Vermieterseits, Räumungsklage o.ä.

Vielen Dank XXXXX XXXXX kompetente Antwort!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Zunächst kann die Miete gemindert werden.

Wenn der Vermieter die Mängel nicht beseitigt und ein Wohnen unzumutbar wird, dann kann man auch auf Kosten des Vermieters umziehen.

Der Vermieter hat dann die Umzugskosten als Schadensersatz zu tragen.

Auch die Lösung mit dem Hotel ist denkbar. Der Vermieter muss dann eine annehmbare Ersatzwohnung beschaffen oder Ihnen Hotelkosten erstatten.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schwerin,

 

bitte entschuldigen Sie - aber kann es sein, dass ein Fachanwalt für Wohn- und Eigentumsrecht bzw. Bau- und Architektenrecht der richtige Anwalt wäre für die komplexe Fragestellung? Hat diese online-BEratung jemanden dieser Fachrichtung?

 

Ihre Antwort ist leider sehr allgemein gehalten, außerdem kam sie dermaßen schnell, dass ich bezweifle, dass Sie meine Darstellung richtig und vollständig erfassen konnten, geschweige denn, Ihre Antwort in Ruhe überdenken.

 

Der Vermieter will sanieren, so schnell wie möglich und ich strebe ein Beweissicherungsverfahren an, damit die Beweise durch die Sanierung nicht vernichtet werden.

 

Lesen Sie ruhig nochmal und leiten Sie meine Frage ggf. an einen Experten weiter! Ich meinte mit hoher Dringlichkeit, vielleicht mehrere Stunden bzw. 1Tag und nicht: 3,2 sec.

 

Übrigens: herzlichen Glückwunsch zu Ihrem "Einjährigen" morgen bei dieser online-Beratung.

 

Freundliche Grüße :-)

A.Steinhauser

Dipl.-Psych.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Zunächst vielen Dank für die Glückwünsche.

Dann verzeihen Sie bitte, wenn die Antwort nicht angemessen erscheint.

Ich führe daher ergänzend wie folgt aus:

- Welche Rechte habe ich eigentlich als Mieter bei so einem Schaden (muss kompletter Umzug gezahlt werden - man will, dass ich alle Möbel und Gegenstände zurücklasse während der Trocknungszeit!!, weigert sich, fachgerechten und versicherten Transport zu bezahlen für meine wertvollen Möbel/Antiquitäten etc. etc.).

Ja, der Vermieter muss entweder eine Zwischenlösung anbieten, z.B. Ersatzwohnung oder Hotel. Oder er muss einen Umzug finnazieren.

- Was ist mit (auch ideellen)Folgekosten: Verdienstausfall (ich bin selbständige Psychologin und möchte von der Wohnung aus arbeiten, kann aber jetzt nicht mal anfangen wie geplant), außerdem bin ich von dem Umzug im Juni noch wirklich körperlich "fertig" - kann ich verlangen, dass auf Kosten des Vermieters gepackt wird und ich nichts heben muss?

Diesen Posten Verdienstausfall wird man nur bedingt ansetzen können. Allerdings kann der Umzug als Schadensersatz gefordert werden.

- Kann ich (schliesslich kommen die Feiertage) mit den Töchtern ins Hotel gehen oder muß ich die unrenovierte "Ersatzwohnung" nehmen, die der Vermieter im gleichen Gebäude stellen will (und die auch nur bis Januar frei sein wird?)

Wenn eine angebotene Ersatzwohnung nicht annehmbar ist, können Sie auch in ein Hotel gehen.

- Kann ich mich wegen des Zeitraums bis zur Beweissicherung ins Unrecht setzen (de facto versucht man wohl eher, das VErfahren "auszuhebeln") und wie kann ich reagieren (Dokumentation der Schäden bis zum Verfahren im Januar o.ä., aber was, wenn die wirklich schlechter werden).

Bis zum gerichtlichen Beweissicherungsverfahren können Sie selbst Beweise sammeln und alles relevante dokumentieren.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Implizit entnehme ich Ihrer Antwort, dass ich nicht einer sofortigen SChadensbeseitigung zustimmen muss, sondern 4-5 Wochen Wartezeit bis zur Beweissicherung durch den Vermieter akzeptiert werden müssen - ist das so richtig?

 

Man versucht ja eben zu erreichen, dass ich auf ein solches Verfahren verzichte, indem man Druck ausübt wegen angeblicher Verantwortlichkeit für Folgeschäden.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Zunächst kommt es darauf an, was Sie wollen. Danach muss der weitere Weg in der Sache geplant werden.

Wenn Sie schon jetzt einer Beseitigung der Schäden zustimmen und damit das Beweissicherungsverfahren obsolet wird, beschneiden Sie sich Ihrer Rechte und Möglichkeiten.

Daher ist hier am Besten, wenn man das Sicherungsverfahren abwartet.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Exakt meine Einschätzung. Nur: was ist, wenn die Schäden in der Wartezeit auf das Verfahren eindeutig schlimmer werden?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dies hat der Vermieter zu verantworten. Allerdings ist er auch gehalten, schon kleinere "Rettungsmaßnahmen" zu ergreifen um Schlimmeres zu verhindern.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

alsda wären...?

 

Es wurden bis jetzt noch nicht einmal die sechs DIN-A4-großen Bohrlöcher abgedeckt, die man bis zur Bodenplatte gebohrt hat, bis man die Ursache fand.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Keine Ahnung ... ich kenne die Situation vor Ort nicht. Der Vermieter muss aber verhindern, dass es schlimmer wird.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Leider unvollständig, ungenau und fragliche Qualität.

Es geht um detaillierte, vertiefte Antwort durch einen FA für Baurecht o.ä. (in unserer Wohnung ist Schimmelpilz, Beweissicherungsverfahren wird angestrebt, Rechte des Mieters gegenüber Vermieter in dieser Situation).

Der jetzige Anwalt ist Spezialist f. Vertragsrecht - in unserer Sache kennt er sich offenbar nicht gut genug aus.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich habe entsprechend geantwortet. Es handelt sich hier um ein ERST-Beratungsforum. Mehr ist nicht zu erwarten.

Ansonsten müssen Sie einen Anwalt vor Ort direkt aufsuchen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich berate mich gerade mit einem anderen RA - vielen Dank für Ihre Bemühung.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin

da Sie selbst auch freiberuflich tätig sind, haben Sie sicherlich Verständnis dafür, dass eine Beratung entsprechend den AGB´s des Seitenbetreiber auch akzeptiert werden muss.
Ebenso wie in Ihrem Metier unterliegt die Frage-Antwort-Sequenz der Interaktion der dahinter stehenden Charaktere. Und oftmals liegt gerade in der Kürze die Würze.
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Der Kollege wird sich mit Sicherheit über Ihre Akzeptanz freuen.

Mit freundlichen Grüßen

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