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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2879
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Hallo noch mal. Mein Arbeitsverh ltnis endete ja nun zum

Kundenfrage

Hallo noch mal.

Mein Arbeitsverhältnis endete ja nun zum 30.11.2010.

Innerhalb welcher Frist muss mir mein Arbeitgeber mein Unterlagen (Lohnsteuerkarte, letzte Abrechnung, Lohnkonto, SV-Nachweis, Lohnsteuerbescheinigung, Arbeitszeugnis, ...) zukommen lassen?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Ich weise hiermit ausdrücklich auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers hin, die Sie akzeptiert haben. Bitte vergessen Sie deshalb nicht, die von Ihnen gezahlte Summe durch den „Akzeptieren"-Knopf auch für mich freizugeben.

 

Umso mehr würde es mich natürlich freuen, wenn Sie die eingezahlte Summe mit „Akzeptieren" freigeben, allein weil Ihnen meine Antwort weitergeholfen hat und nicht nur, weil Sie dazu verpflichtet sind.

 

Eine Beantwortung Ihrer Frage allein auf Grundlage der von Ihnen genannten Fakten kann unter Umständen eine individuelle Beratung unter Einsicht aller Unterlagen nicht ersetzen, um sicherzustellen, dass Sie keine wesentlichen Fakten ev. unbewusst nicht mitgeteilt haben.

 

Auf Grundlage Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

 

Sie müssen die Unterlagen anfordern, eine feste Frist gibt es meines Wissens nicht.

Beispielsweise für das Arbeitszeugnis gilt ein Richtwert von 14 Tagen.

 

Die Übergabe der Unterlagen darf bei Ihnen jedoch zu keinem Schaden führen. Ein Arbeitgeber, der schuldhaft seine Zeugnispflicht verletzt, schuldet dem Arbeitnehmer Ersatz des dadurch entstehenden Schadens. Sie sind hinsichtlich des Schadens und der Urscächlichkeit der verspäteten Zusendung der Unterlagen im Streitfall allerdings beweispflichtig. Es gibt keinen allgemeinen Erfahrungssatz, daß bei leitenden Angestellten allein das Fehlen eines Zeugnisses für erfolglose Bewerbungen um einen anderen Arbeitsplatz ursächlich gewesen ist. Machen Sie einen Schadensersatzanspruch geltend, weil Sie wegen des fehlenden ordnungsgemäßen Zeugnisses einen Verdienstausfall erlitten haben, so müssen Sie darlegen und ggf. beweisen, daß ein bestimmter Arbeitgeber bereit gewesen sei, ihn einzustellen, sich aber wegen des fehlenden Zeugnisses davon habe abhalten lassen.

 

Hinsichtlich der anderen Unterlagen wird es sich nicht viel anders verhalten, wobei z.B. die Herausgabe der Lohnsteuerkarte in sehr kurzer Frist erfolgen müsste. Es gibt keinen Grund, diese zurückzuhalten.

 

Achten Sie auf arbeitsvertragliche oder tarifvertragliche Ausschlussfristen bzgl. des Lohnanspruches, wenn die Zahlung über einen Monat lang ausbleibt.

 

Gruß

 

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