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Stellen Sie Ihre Frage an K. Severin.
K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 908
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Anwalt, ich wurde heute fr h im Zug

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Anwalt,


ich wurde heute früh im Zug mit einer manipulierten Fahrkarte ( mit einem Fettstift eingeschmiert) kontrolliert. Die Karte wurde daraufhin eingezogen und ein Bußgeld verordnet. Ich bin diesbezüglich ein Ersttäter und auch sonst noch nicht strafrechtlich auffällig gewesen. Mit was für einer Strafe muss ich nun rechnen? Wird es eine Geldstrafe sein und in welcher Höhe?

vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße
Lily
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

zunächst einmal muss die Bahn AG Sie wegen des Schwarzfahrens überhaupt anzeigen.

 

Sollte eine Strafanzeige erfolgen, müssen Sie mit 20 bis 30 Tagesätzen als Geldstrafe rechnen.

 

Die Höhe des Tagessatzes richtet sich nach ihrem monatlichen Nettoeinkommen.

 

Haben Sie eine Nachfrage, können Sie diese gern stellen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

KSRecht

Rechtsanwalt



Verändert von KSRecht am 02.12.2010 um 07:58 Uhr EST
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragestellerin,

 

ich möchte noch ergänzen, das die Höhe eines Tagessatzes 1/30 ihres monatlichen Nettoeinkommens beträgt.

 

Weiter bitte ich Sie höflich, meine Rechtsberatung durch Akzeptierung meiner Antwort zu bezahlen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

KSRecht

Rechtsanwalt



Verändert von KSRecht am 02.12.2010 um 08:48 Uhr EST
K. Severin und 5 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

was meinsen Sie, ob es sinn macht dass ich sofort eine Rechtschutzversicherung zu abschließen?

 

 

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

das hat leider wenig Sinn, weil einerseits der Rechtsschutz erst drei Monate nach Abschluss der Rechtsschutzversicherung in Kraft tirtt und bei vorsätzlich begangenen Straftaten wie in ihrem Fall wirksam durch die allgemeinen Versicherungsbedingungen der Rechtschutzversicherungen ausgeschlossen wird.

 

Ich rate Ihnen erst einmal abzuwarten, ob Sie etwas von der Amtsanwaltschaft in dieser Sache hören. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie einen Strafverteidiger mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragen. Sie können mit diesem in der Regel hinsichtlich dessen Vergütung eine Ratenzahlungsvereinbarung schließen, um die finanzielle Last auf kleinere Beträge zu verteilen und zeitlich zu strecken.

 

Vielen Dank für die Akzeptierung meiner Antworten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

KSRecht

Rechtsanwalt



Verändert von KSRecht am 02.12.2010 um 12:55 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sie meinen die Geldstrafe 20-30 TS in rate zahlen oder?

 

vielen Dank XXXXX XXXXX!

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Nein, ich meinte die Vergütung des Strafverteidigers.

 

Hinsichtlich des Zahlungszeitraums für die Tagessätze müssen Sie sich mit dem Gericht einigen. Es kann aber auch sein, dass die Strafsache gegen eine Geldauflage durch die Amtsanwaltschaft vorläufig eingestellt wird gemäß § 153 a Abs.1 StPO, wenn das Gericht und Sie dieser zustimmen. Dann wird mit Zahlung der Auflage durch Sie die Strafsache endgültig eingestellt und es kommt zu keiner Gerichtsverhandlung mehr mit einer Strafverurteilung. In diesem Fall besteht die Möglichkeit gemäß § 153 a Abs.1 StPO, die Geldauflage innerhalb von sechs Monaten in 6 gleichhohen Raten, zu begleichen.

 

Deshalb habe ich Ihnen auch geraten, sich durch einen strafrechtlich erfahrenen Kollegen vertreten zu lassen, damit ihre prozessualen Rechte geschützt sind.

 

Alles Gute für Sie.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

KSRecht

Rechtsanwalt



Verändert von KSRecht am 02.12.2010 um 14:37 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

vielen herzlichen Dank für Ihre Beratungen.

 

habe gerade ganz dubiose sache gehabt, die wollen paar hunderte Euro von mir haben, und sagt die Bahn nimmt dann das anzeige sofort vom System aus.

 

bin total am ende...

 

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

darauf dürfen Sie sich auf gar keinen Fall einlassen. Bitte wenden Sie sich jetzt schnellstmöglich an einen Kollegen vor Ort oder an die Polizei. Es handelt sich hier bereits um einen Erpressungsversuch nach ihrer Sachverhaltsdarstellung, der eine Strafanzeige ihrerseits rechtfertigen würde gegen den Bahnmitarbeiter.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

KSRecht

Rechtsanwalt