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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16753
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Auf Grund eines notariell abgeschlossenen Testamentes bin ich

Kundenfrage

Auf Grund eines notariell abgeschlossenen Testamentes bin ich lt. Mitteilung des Nachlassgerichtes Muenchen zum Alleinerben meiner damaligen zwischenzeitlich verstorbenen Lebensgefährtin eingesetzt. Sie lebte bis zu ihrem Tode in Deutschland und war deutsche Staatsbuergerin. Der einzige Sohn hat ohne mein Wissen sämtliches Vermögen aus der Wohnung entfernt. Es besteht ein Depot in der Schweiz, wobei die Bank keinerlei Auskuenfte erteilen will und vom Sohn behauptet wird, es gebe ein weiteres in der Schweiz errichtetes Testament. Hierauf beruft er sich und blockiert z.ZT. damit sämtliche Möglichkeiten. Wie kann ich aus dem mir durch das Nachlassgericht zugesandtem Testament vorgehen? A) gegen den Sohn hinsichtlich des "veruntreuten" Nachlasses und B) gegen die schweizer Bank
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Solange Sie das notarielle Testament in Händen haben , sind Sie der alleinige Erbe udn der Sohn ist auf den Pflichtteil verwiesen.

Wenn der Sohn aus dem Schweizer Testament vorgehen möchte, muss er es vor dem Nachlassgericht in Vorlage bringen.

Es müsste dann ja geprüft werden, ob das Testament nach dem anderen Testament errichtet worden ist und dieses widerruft.

Da es sich um ein notarielles Testament hat, ist es evtl gar nicht widerruflich.


Sie könnten zusätzlich einen Erbschein beantragen, was die Schweizer Bank dann dazu bringen dürfte, Ihnen Auskunft über das Depot zu erteilen, wenn diese das Testament nicht anerkennt.


Sie können weiterhin als Erbe gegen den Erbschaftsbesitzer einen Auskunftsanspruch geltend machen.

Dieser geht auf Auskunft über den Bestand der Erbschaft und über den Verbleib einzelner Gegenstände aus der Erbschaft.

Der Anspruch besteht gegenüber jedem, der aufgrund eines ihm nicht zustehenden Erbrechts den Nachlass in Besitz hat.

Sodann klagen Sie auf Herausgabe des Nachlasses.

Sie können auch Strafanzeige wegen Untwerschlagung stellen.


Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

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Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.









Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin



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