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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 264
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
50154571
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Mustermann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren Leider bin ich auch in die Abo-

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren
Leider bin ich auch in die Abo- Falle bei Outlets.de getappt.
Nach einer Erinnerung kam jetzt eine " Letzte Mahnung ".
96,00 € + 5,00€ Mahngebühr soll ich auf das Konto IContent GmbH
S parkasse Ingolstadt Konto Nr. 53062311 BLZ 72150000
überweisen.
Wie soll ich mich verhalten?

mit Freundlichen Grüßen

burkhard Engelking
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

in Ihrem Fall könnte es sich um eine sog. Abofalle handeln. Bei diesen handelt es sich um Angebote, bei denen Preisangaben der Anbieters so versteckt angebracht sind, dass sie von Benutzern der Seite in der Regel nicht wahrgenommen werden. Dem Benutzer soll so suggeriert werden, er melde sich auf einer kostenfreien Seite an. Der von Ihnen genannte Anbieter wird mit einer solchen Vorgehensweise häufig in Verbindung gebracht.

Wenn es sich bei Ihnen so verhält, ist ein wirksamer Vertrag nicht zustande gekommen und Sie schulden kein Entgelt und keine Mahngebühren.

Sie sollten dem Anbieter - am besten per Einschreiben - mitteilen, dass

  • Sie keinen kostenpflichtigen Vertrag abgeschlossen haben und dies jedenfalls nicht wollten;
  • der Anbieter Ihnen den angeblichen Vertragsschluss mit Ihnen nachweisen solle;
  • Sie allein aus Gründen der Vorsicht Ihre angebliche Vertragserklärung widerrufen und den Vertrag wegen Irrtums über die Entgeltlichkeit und arglistiger Täuschung anfechten und
  • sich - auch aus Gründen der Vorsicht -, darauf berufen, dass der Vertrag wegen Sittenwidrigkeit nichtig ist. Denn das geforderte Entgelt steht gegenüber der gebotenen Leistung (Anbieten von Software zum Download, obwohl es diese im Internet im allgemeinen umsonst herunterzuladen gibt) in einem krassen Missverhältnis.

Mit einem entschiedenen Brief mit diesem Inhalt sollte die Sache erfahrungsgemäß aus der Welt sein. Wenn Sie über entsprechende Zeit verfügen können Sie selbstverständlich Anzeige wegen Betruges und Nötigung bei der Polizei oder der Staatsanwalt stellen. Die Anzeige würde zwar nicht dazu führen, dass Sie die Forderung nicht begleichen müssten. Jedoch ist die Chance größer, dass dubiosen Firmen das Handwerk gelegt wird, wenn sich viele Bürger "beschweren". Weiterhin ist die Starfanzeige für Sie kostenfrei, sodass Ihnen jedenfalls kein Schaden entsteht.

Wenn Sie den o.g. Mitteilungen machen, kann es sein, dass Sie nicht weiter beansprucht werden. Sollten Sie weiter belangt werden, könnte sich die Einschaltung eines Anwaltes empfehlen. Manchmal werden "Kunden" erst danach in Ruhe gelassen. Jedenfalls würde ich Ihnen nicht empfehlen, Forderungen, die nicht berechtigt sind, zu begleichen.

Sollten Sie einen Mahnbescheid erhalten, ist dringend geboten, hiergegen vorzugehen (Widerspruch), da ansonsten später bei Ihnen vollstreckt werden könnte.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Falls Sie die Hilfe eines Rechtsanwaltes/Rechtsanwältin benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden. Ich kann Ihnen per E-Mail ein kostengünstiges und unverbindliches Angebot unterbreiten.

Wenn Sie zu meiner Antwort eine Nachfrage haben, stellen Sie diese bitte.

Anderenfalls akzeptieren Sie bitte meine Antwort, indem Sie den grünen "Knopf" anklicken.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste rechtliche Einschätzung aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Würdigung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

haben Sie zu meiner Antwort noch eine Frage? Diese würde ich Ihnen gerne beantworten.

Anderenfalls möchte ich Sie bitten, meine Antwort - schon aus Gründen der Fairness - zu akzeptieren und eine Bewertung abzugeben. Schließlich haben Sie unter Auslobung eines Einsatzes eine Beurteilung Ihres Sachverhaltes erbeten und diese auch erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gibt es einen Grund, aus dem Sie meine Antwort nicht akzeptieren?

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)