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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21856
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Meine 10 Jahre alte Tochter 4 Klasse wird schon seit dem

Kundenfrage

Meine 10 Jahre alte Tochter 4 Klasse wird schon seit dem 1 schuljahr gemobbt(zu fett) sie wird ausgegrenzt,ihre Schulischen Leistungen (zu Hause klappt alles) bei Arbeiten geht vieles daneben. Die Schule ändert überhaupt nichts. Hier ist Opfer /Täter.Da die weiter-empfehlung 5Klasse ansteht ,habe ich vor einigen Wochen darauf bestanden,das auch Förderung in der Schule dringend für Kinder angesagt ist,Resultat man will mir eins auswischen,da ich mich über die vorgenannten Dinge beschwere.Wir wohnen in einem kleinen Ort hier ist Vetternwirtschaft angesagt,wer sich hier beschwert ist unten durch.Ich sehe tagtäglich das mein Kind,die erforderlichen Dinge gut hinbekommt,jemehr leide ich wenn ich sehe welches Überlebenstraining ein Grundschulkind über sich ergehen lassen muss.Ich habe vor gegen diese Schule zuklagen,für mich ist das ganze schon Körperverletzung!Hätte ich mit einer Klage wegen Mobbing Erfolgsaussichten.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Sie sind in der von Ihnen geschilderten Situation durchaus nicht rechtlos gestellt, und unter bestimmten Voraussetzungen können Sie zur Wahrung der Rechte Ihrer Tochter auch gerichtliche Unterstützung in Anspruch nehmen.

Die Schule Ihrer Tochter trifft nämlich während der Unterrichtszeiten eine Aufsichtspflicht gegenüber sämtlichen Ihr anvertrauten Kindern. Diese Aufsichtspflicht erlegt es der Schule unter anderem auch auf, Kinder gegen Übergriffe anderer Kinder in Schutz zu nehmen. Dabei kann es sich um physische Übergriffe handeln oder - wie im Falle Ihrer Tochter - um Übergriffe psychisch-seelischer Natur.

Gerade in den Fällen von Schüler-Mobbing, in denen das Kind durch gezielte Schwächung seiner Persönlichkeit und Missachtung seines allgemeinen Achtungsanspruchs in die Isolation getrieben werden soll, gelten für Schulen und Lehrer besondere Aufsichtspflichten. Das Phänomen des Mobbing ist seit längerem bekanntermaßen bedauerliche Realität an Schulen, und das Lehrpersonal wie insbesondere die Schulleitung selbst haben daher umso mehr Anlass, besondere Sensibilität für Kinder, die Mobbingopfer werden, an den Tag zu legen.

Sollte Ihre Tochter als Folge des Mobbings gesundheitliche Schäden erleiden - hierzu zählen selbstverständlich auch psychisch-seelische Beenträchtigungen - so besteht grundsätzlich die Möglichkeit, einen Schadensersatzanspruch gerichtlich geltend zu machen. Ein solcher Schaden müsste allerdings im Rechtsstreit dargelegt und unter Beweis gestellt werden. Zu Beweissicherungszwecken empfiehlt es sich daher unbedingt, ein so genanntes Mobbing-Tagebuch zu führen, in dem die einzelnen Ereignisse und Übergriffe chronologisch festgehalten werden.

Im Übrigen wäre eine Einschaltung der vorgesetzten Schulaufsichtsbehörde angezeigt, wenn die Schulleitung untätig bleibt oder nicht willens ist, Ihrer Tochter effektiven Schutz vor den Mobbing-Attacken von Mitschülern zu geben.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten oder Zweifeln gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.


Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Kunde,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Aus diesem Grunde besteht die Pflicht zur Akzeptierung auch dann, wenn das Resultat der Rechtsberatung nicht Ihren persönlichen Vorstellungen oder Wünschen entsprechen sollte.

Bestehen dagegen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

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