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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26607
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, mein bekannter lebt in Trennung. Beide verbindet ein

Antwort des Experten

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Es geht bei Ihrem Bekannten um ein recht häufiges und ernstes Problem, die gemeinsame Immobilie. Soweit der Zugewinnausgleich im Scheidungsverfahren nicht anhängig gemacht worden ist, ist eine güterrechtliche Regelung in der Scheidung nicht möglich.

Es bleibt lediglich die Möglichkeit einer Regelung nach der Scheidung. Soweit sich Ihr Bekannter und seine Frau nicht einigen können, bleibt für die Auseinandersetzung des Gesamthandseigentums letztlich nur die Möglichkeit der Teilungsversteigerung.

Die Teilungsversteigerung hat das Ziel gemeinsames Eigentum durch dessen Verwertung auseinanderzusetzen. Mit dem Erlös können die Banken befriedigt werden, der Rest wird unter den Eigentümern verteilt.

Die Teilungsversteigerung kann erst nach Rechtskraft der Scheidung durchgeführt werden.

Die Teilungsversteigerung wird auch gegen den Widerstand des anderen Miteigentümers durchgeführt.

Im Rahmen der Teilungsversteigerung wäre es dem Bekannten möglich, dass Haus selbst zu ersteigern und sich somit Alleineigentum am Anwesen zu schaffen.

Die Teilungsversteigerung ist die einzige Möglichkeit einer (zwangsweisen) Lösung, wenn sich die Frau nicht zu einer Einigung bereit erklärt.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wurde Ihre Frage beantwortet, wenn ja, so bitte ich Sie meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt