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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Es geht u.a. um Formulierungen in einer internen Stellenausschreibung-es

Kundenfrage

Es geht u.a. um Formulierungen in einer internen Stellenausschreibung-es wurden u.a. gleichwertige Fähigkeiten und Kenntnisse erwartet. Ich bitte Sie mir, die Unterscheidung zwischen vergleichbare Qualifikation und gleichwertige Fähigkeiten und Kenntnisse mitzuteilen ( gibt es einen Unterschied?!?) Und wenn man in einem Verfahren nicht weiter berücksichtigt wurde, da als Voraussetzung eine Ausbildung, BWL-Studium oder gleichwertige Fähigkeiten und Kenntnisse erforderlich waren und ich die Ausbildung und als Weiterbildung einen Fachwirt mitbringe und für mein Verständnis- die gleichwertigen Fähigkeiten u Kenntnisse- ( Berufserfahrung und Tätigkeit im Unternehmen)- habe ich Chanchen nach dem AGG die Vergütung/Eingrupierung zu erhalten ?!?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




1. Ich bitte Sie mir, die Unterscheidung zwischen vergleichbare Qualifikation und gleichwertige Fähigkeiten und Kenntnisse mitzuteilen



Einen ausschlaggebenden Unterschied gibt es hier grundsätzlich nicht.



2.Und wenn man in einem Verfahren nicht weiter berücksichtigt wurde, da als Voraussetzung eine Ausbildung, BWL-Studium oder gleichwertige Fähigkeiten und Kenntnisse erforderlich waren und ich die Ausbildung und als Weiterbildung einen Fachwirt mitbringe und für mein Verständnis- die gleichwertigen Fähigkeiten u Kenntnisse- ( Berufserfahrung und Tätigkeit im Unternehmen)- habe ich Chanchen nach dem AGG die Vergütung/Eingrupierung zu erhalten ?!?



Einen Anspruch auf die entsprechende Vergütung/Eingruppierung haben sie unter der Voraussetzung, dass ihre Ausbildung als gleichwertige Fähigkeit beziehungsweise vergleichbar anerkannt wird. Dieses ist hier auch der Knackpunkt. Leider handelt es sich hierbei um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der ausgelegt werden muss.



Sie sollten ihren Arbeitgeber einmal fragen, weshalb es seiner Auffassung nach an der Vergleichbarkeit scheitert und was er für eine Vergleichbarkeit an Mindestvoraussetzungen stellt.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244



Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

1.) wenn aber im Unternehmen bis dato die Begrifflichkeiten anders oder auch unterschiedlich ausgelegt wurden- kann ich mich darauf berufen und evtl. auf die Auslegung bestehen ?

 

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag. Wenn es vorher eine Auslegung gegeben hat, dann haben sie gute Karten.

In diesem Fall könnten sie sich nämlich auf den so genannten arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz berufen. Dieser Grundsatz, der auf das zivilrechtliche Gebot von Treu und Glauben gemäß § 242 BGB sowie auf Art. 3 Grundgesetz zurückzuführen ist besagt, dass ein gleicher Sachverhalt ohne sachliche Rechtfertigung nicht ungleich behandelt werden darf.

Zusätzlich könnten sie sich auf den Grundsatz der so genannten betrieblichen Übung berufen. Wenn ein Arbeitgeber nämlich in bestimmten Situationen bestimmte Handlungen vornimmt, kann hieraus für den Fall der Wiederholung ein Rechtsanspruch erwachsen. Zu ihrem Fall gibt es zwar noch keine gefestigte Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts, meines Erachtens können sie aber sehr gut mit den beiden oben genannten arbeitsrechtlichen Rechtsgrundsätzen argumentieren.


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag und alles Gute!

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort. Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244
Danjel Newerla und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
SUPER- lieben Dank-
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr gern geschehen :-)


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

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