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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26388
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Meine Ex Frau ist jetzt mit einem HIV infizierten Drogenabh gigen

Kundenfrage

Meine Ex Frau ist jetzt mit einem HIV infizierten Drogenabhägigen der gerade ein Methadonprojekt macht zusammen.
Er dealt auch mit Drogen und ist arbeitslos.
Da ich nicht will das unsere 11 Jährige Tochter gefährdet wird, bat ich Sie um einen HIV Test.
Sie leugnet alles ab und will sich nicht testen lassen.
Habe ich ein Recht auf einen HIV Test von meiner EX Frau.
Das Sorgerecht für unsere Tochter haben wir beide.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ein Recht von Ihrer Exfrau einen HIV-Test zu verlangen haben Sie nicht.

Eine Eingriffsmöglichkeit haben Sie im Rahmen der elterlichen Sorge.

Aussschlaggebend für die elterliche Sorge ist, wie Sie wissen, das Kindeswohl.

Wenn der Lebensgefährte Ihrer Exfrau drogenabhängig ist und mit Drogen dealt, womöglich noch in der gemeinsamen Wohnung, so ist darin eindeutig eine Gefährdung des Kindeswohls zu sehen.

Dies kann dazu führen, dass der Kindsmutter das (gemeinsame) Sorgerecht, vor allem das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen wird.

Sofern die Kindsmutter ein Umgangsrecht mit Ihrer gemeinsamen Tochter hat, so kann die von Ihnen geschilderte Situation zu einer Einschränkung führen. Vor allem kann dies dazu führen, dass der Umgang nicht mehr in der Wohnung der Mutter stattfinden wird, soweit Ihre Exfrau weiterhin mit dem drogenabhängigen Freund zusammenwohnt.

Sie sollten folgendes tun:

Nehmen Sie, soweit noch nicht geschehen, Kontakt mit dem Jugendamt auf und schildern Sie die Situation. Gestalten Sie den Umgang so, dass er vorläufig ohne Übernachtung und oder überhaupt in der Wohnung der Exfrau stattfindet. Notfalls bestehen Sie auf einen begleiteten Umgang.Teilen Sie dem Jugendamt vor allem Ihre Bedenken bezüglich der HIV-Infektion mit. Dies sollte Ihre Exfrau in zugzwang setzen, dies zu widerlegen (durch einen Test).

Soweit keine Besserung der Verhältnisse in Sicht ist, sollten Sie überlegen, die Übertragung der elterlichen Sorge auf sich zu beantragen.

Wichtig ist, wie Sie selbst richtig erkannt haben, dass Ihr Kind weiterhin einen regelmäßigen Kontakt zu seiner Mutter hat. Wichtig ist jedoch auch eine Gefährdung des Kindes in jedem Fall auszuschließen. Dies hat meiner Ansicht nach zur Konsequenz, dass der Umgang nicht in der Wohnung der Exfrau stattfinden sollte, solange die Wohnung noch von diesem Lebensgefährten bewohnt wird.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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