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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5859
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

hallo ich habe bei meinem 400 euro job lkw 7,5 t den unterfahrschutz

Kundenfrage

hallo ich habe bei meinem 400 euro job lkw 7,5 t den unterfahrschutz beschädigt (beim einbiegen) nun behält der arbeitgeber die kosten von 390,00 euro von meinem lohn ein, er besteht darauf, daß ich den schaden bezahlen muß. ist dieses rechtens ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst ist es nicht zulässig eventuelle Schadensersatzansprüche von Ihrem Lohn einzubehalten, da Ihre Einkünfte unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt. Eine Verrechnung wäre nur möglich, wenn die Einkünfte diese Grenze übersteigen.
itten, die
Im Übrigen ist die Arbeitnehmerhaftung beschränkt, dass heißt der AN haftet nicht für jeden Schaden, denn die Haftung ist abhängig vom Grad des Verschulden. Bei Vorsatz besteht keine Begrenzung. Bei leichter Fahrlässigkeit ist eine Hafung ausgeschlossen und bei mittlerer bzw. normaler Fahrlässigkeit wird eine Haftungsquotelung vorgenommen.

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren, da kostenlose Rechtsberatung weder zulässig noch vorgesehen ist. Bei Unklarheiten kontaktieren Sie uns bitte.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
S. Grass und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
wie soll ich vorgehen
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wegen der nicht beachteten Pfändungsfreigrenze besteht grundsätzlich die Möglichkeit, den Lohn beim Arbeitsgericht einzuklagen.

Der Arbeitgeber könnte in Gegenzug, wenn ein Fall von Vorsatz, normaler oder mittleren Fahrlässigkeit - dies muss der Arbeitgeber beweisen - Klage gegen Sie auf Zahlung von Schadensersatz erheben. Aus Sicht des Arbeitgebers wird dies jedoch nur dann sinnvoll erscheinen, wenn Sie pfändbare Masse besitzen, denn anderenfalls existiert zwar ein Titel (wenn die Klage gewonnen würde), aber eine Zahlung wäre nicht realisierbar.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]

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