So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tobias Rösemeier.
Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Wir haben eine Gartenbau Firma, bei einem Baustoffh ndler,

Kundenfrage

Wir haben eine Gartenbau Firma, bei einem Baustoffhändler, haben wir noch eine Rechnung offen. Nun hat dieser besagte Baustoffhändler, ohne unser Wissen, von einer unserer Baustellen Geräte abgeholt, wie er uns schriftlich mitteilte zur Sicherstellung. Ist das rechtlich Zulässig, oder kann ich Anzeige erstatten?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte:

Der Baustoffhändler begeht hier sogenannte verbotene Eigemacht. Nach § 858 BGB ist dies nicht zukässig und löst entsprechende Rechte auf Ihrer Seite aus.

Einzige Legitimation wäre ein vollstreckbarer Titel über die offenstehende Forderung und eine Sachpfändung durch den beauftragten Gerichtsvollzieher. Ich gehe jedoch aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung davon aus, dass diese Voraussetzungen nicht vorliegen.

Die verbotene Eigenmacht ist die Beeinträchtigung des unmittelbaren Besitzes durch widerrechtliche Entziehung oder Störung.

Verbotener Eigenmacht darf sich der unmittelbare Besitzer mit Gewalt erwehren(§ 859 BGB ). Dieses Selbsthilferecht des Besitzers gestattet diesem sowohl die gewaltsame Abwehr von Beeinträchtigungen (sog. Besitzwehr) als auch die Wiedererlangung der tatsächlichen Sachherrschaft (sog. Besitzkehr). Bei der Ausübung des Selbsthilferechts darf sich der unmittelbare Besitzer auch der Hilfe Dritter bedienen. Es steht ihm sowohl gegenüber demjenigen zu, der die verbotene Eigenmacht ausgeübt hat, als auch gegenüber dem nach Weitergabe der Sache fehlerhaft Besitzenden.

Sie können also Anzeige erstatten und zugleich von Ihrem Selbshilferecht gerauch machen und die Geräte wieder zurückholen.

Jedenfalls sollten Sie umgehend die Herausgabe der Geräte verlangen. Kommt die Gegenseite dem nicht nach, können Sie auch auf Herausgabe klagen und Schadensersatz beanspruchen.

Bedienen Sie sich gegebenenfalls anwaltlicher Hilfe.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen und bitte meine Antwort zu akzeptieren.



Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einem völlig anderen rechtlichen Ergebnis führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte:

Der Baustoffhändler begeht hier sogenannte verbotene Eigemacht. Nach § 858 BGB ist dies nicht zukässig und löst entsprechende Rechte auf Ihrer Seite aus.

Einzige Legitimation wäre ein vollstreckbarer Titel über die offenstehende Forderung und eine Sachpfändung durch den beauftragten Gerichtsvollzieher. Ich gehe jedoch aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung davon aus, dass diese Voraussetzungen nicht vorliegen.

Die verbotene Eigenmacht ist die Beeinträchtigung des unmittelbaren Besitzes durch widerrechtliche Entziehung oder Störung.

Verbotener Eigenmacht darf sich der unmittelbare Besitzer mit Gewalt erwehren(§ 859 BGB ). Dieses Selbsthilferecht des Besitzers gestattet diesem sowohl die gewaltsame Abwehr von Beeinträchtigungen (sog. Besitzwehr) als auch die Wiedererlangung der tatsächlichen Sachherrschaft (sog. Besitzkehr). Bei der Ausübung des Selbsthilferechts darf sich der unmittelbare Besitzer auch der Hilfe Dritter bedienen. Es steht ihm sowohl gegenüber demjenigen zu, der die verbotene Eigenmacht ausgeübt hat, als auch gegenüber dem nach Weitergabe der Sache fehlerhaft Besitzenden.

Sie können also Anzeige erstatten und zugleich von Ihrem Selbshilferecht gerauch machen und die Geräte wieder zurückholen.

Jedenfalls sollten Sie umgehend die Herausgabe der Geräte verlangen. Kommt die Gegenseite dem nicht nach, können Sie auch auf Herausgabe klagen und Schadensersatz beanspruchen.

Bedienen Sie sich gegebenenfalls anwaltlicher Hilfe.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen und bitte meine Antwort zu akzeptieren.



Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einem völlig anderen rechtlichen Ergebnis führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte:

Der Baustoffhändler begeht hier sogenannte verbotene Eigemacht. Nach § 858 BGB ist dies nicht zukässig und löst entsprechende Rechte auf Ihrer Seite aus.

Einzige Legitimation wäre ein vollstreckbarer Titel über die offenstehende Forderung und eine Sachpfändung durch den beauftragten Gerichtsvollzieher. Ich gehe jedoch aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung davon aus, dass diese Voraussetzungen nicht vorliegen.

Die verbotene Eigenmacht ist die Beeinträchtigung des unmittelbaren Besitzes durch widerrechtliche Entziehung oder Störung.

Verbotener Eigenmacht darf sich der unmittelbare Besitzer mit Gewalt erwehren(§ 859 BGB ). Dieses Selbsthilferecht des Besitzers gestattet diesem sowohl die gewaltsame Abwehr von Beeinträchtigungen (sog. Besitzwehr) als auch die Wiedererlangung der tatsächlichen Sachherrschaft (sog. Besitzkehr). Bei der Ausübung des Selbsthilferechts darf sich der unmittelbare Besitzer auch der Hilfe Dritter bedienen. Es steht ihm sowohl gegenüber demjenigen zu, der die verbotene Eigenmacht ausgeübt hat, als auch gegenüber dem nach Weitergabe der Sache fehlerhaft Besitzenden.

Sie können also Anzeige erstatten und zugleich von Ihrem Selbshilferecht gerauch machen und die Geräte wieder zurückholen.

Jedenfalls sollten Sie umgehend die Herausgabe der Geräte verlangen. Kommt die Gegenseite dem nicht nach, können Sie auch auf Herausgabe klagen und Schadensersatz beanspruchen.

Bedienen Sie sich gegebenenfalls anwaltlicher Hilfe.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen und bitte meine Antwort zu akzeptieren.



Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einem völlig anderen rechtlichen Ergebnis führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte:

Der Baustoffhändler begeht hier sogenannte verbotene Eigemacht. Nach § 858 BGB ist dies nicht zukässig und löst entsprechende Rechte auf Ihrer Seite aus.

Einzige Legitimation wäre ein vollstreckbarer Titel über die offenstehende Forderung und eine Sachpfändung durch den beauftragten Gerichtsvollzieher. Ich gehe jedoch aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung davon aus, dass diese Voraussetzungen nicht vorliegen.

Die verbotene Eigenmacht ist die Beeinträchtigung des unmittelbaren Besitzes durch widerrechtliche Entziehung oder Störung.

Verbotener Eigenmacht darf sich der unmittelbare Besitzer mit Gewalt erwehren(§ 859 BGB ). Dieses Selbsthilferecht des Besitzers gestattet diesem sowohl die gewaltsame Abwehr von Beeinträchtigungen (sog. Besitzwehr) als auch die Wiedererlangung der tatsächlichen Sachherrschaft (sog. Besitzkehr). Bei der Ausübung des Selbsthilferechts darf sich der unmittelbare Besitzer auch der Hilfe Dritter bedienen. Es steht ihm sowohl gegenüber demjenigen zu, der die verbotene Eigenmacht ausgeübt hat, als auch gegenüber dem nach Weitergabe der Sache fehlerhaft Besitzenden.

Sie können also Anzeige erstatten und zugleich von Ihrem Selbshilferecht gerauch machen und die Geräte wieder zurückholen.

Jedenfalls sollten Sie umgehend die Herausgabe der Geräte verlangen. Kommt die Gegenseite dem nicht nach, können Sie auch auf Herausgabe klagen und Schadensersatz beanspruchen.

Bedienen Sie sich gegebenenfalls anwaltlicher Hilfe.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen und bitte meine Antwort zu akzeptieren.



Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einem völlig anderen rechtlichen Ergebnis führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte:

Der Baustoffhändler begeht hier sogenannte verbotene Eigemacht. Nach § 858 BGB ist dies nicht zukässig und löst entsprechende Rechte auf Ihrer Seite aus.

Einzige Legitimation wäre ein vollstreckbarer Titel über die offenstehende Forderung und eine Sachpfändung durch den beauftragten Gerichtsvollzieher. Ich gehe jedoch aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung davon aus, dass diese Voraussetzungen nicht vorliegen.

Die verbotene Eigenmacht ist die Beeinträchtigung des unmittelbaren Besitzes durch widerrechtliche Entziehung oder Störung.

Verbotener Eigenmacht darf sich der unmittelbare Besitzer mit Gewalt erwehren(§ 859 BGB ). Dieses Selbsthilferecht des Besitzers gestattet diesem sowohl die gewaltsame Abwehr von Beeinträchtigungen (sog. Besitzwehr) als auch die Wiedererlangung der tatsächlichen Sachherrschaft (sog. Besitzkehr). Bei der Ausübung des Selbsthilferechts darf sich der unmittelbare Besitzer auch der Hilfe Dritter bedienen. Es steht ihm sowohl gegenüber demjenigen zu, der die verbotene Eigenmacht ausgeübt hat, als auch gegenüber dem nach Weitergabe der Sache fehlerhaft Besitzenden.

Sie können also Anzeige erstatten und zugleich von Ihrem Selbshilferecht gerauch machen und die Geräte wieder zurückholen.

Jedenfalls sollten Sie umgehend die Herausgabe der Geräte verlangen. Kommt die Gegenseite dem nicht nach, können Sie auch auf Herausgabe klagen und Schadensersatz beanspruchen.

Bedienen Sie sich gegebenenfalls anwaltlicher Hilfe.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen und bitte meine Antwort zu akzeptieren.



Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einem völlig anderen rechtlichen Ergebnis führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen