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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26391
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Mobbing h rt nicht auf Ich bin im April gek ndigt worden

Kundenfrage

Mobbing hört nicht auf?
Ich bin im April gekündigt worden ,habe auf wiedereinstellung geklagt und bin seit 1.9.dieses Jahr wieder drin ,seit dem hören die beschimmpfungen und beleidigungen ,trotz Betriebsrats vorsprache nicht auf.
Dieser Mensch der das tut sitzt selbst im Betriebsrat und macht sowas.was kann man dagegen tun das ich nicht immer der Prellbock bin ?
Die beschimpfungen und beleidigungen gehen mir sehr an die Nerven des zusammenbruchs.

hab mich schon beim Betriebsrat selber beschwert und beim Lagerleiter,nichts hat geholfen,hab auch schon Anzeige wegen Beleidigung gemacht ,gegenwer kommt von Ihm noch stärker,als Staplerfahrer mache ich jetzt nur noch Körperliche strenge arbeit.

Jetzt bin ich 2 Wochen erst mal krank auf dessen Vorfall und sehen ob danach ruhe ist, wenn nicht ,muss ich klagen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Der Begriff " Mobbing " bezeichnet die zielgerichtete Schikane oder Diskriminierung einer bestimmten Person, die oft von mehreren Kollegen gemeinsam, von Vorgesetzten oder sogar vom Arbeitgeber selbst ausgeübt wird.

Die Beschimpfungen und Beleidigungen durch Ihre Kollegen sind also als Mobbing anzusehen.

Ihr Arbeitgeber hat als arbeitsvertragliche Nebenpflicht gemäߧ 241 II BGB Ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht aus Art 1 und 2 I GG gegen Eingriffe durch Belästigungen Dritter, insbesondere anderer Arbeitnehmer des Betriebs oder Unternehmens, zu schützen.

Die je nach den Umständen des Einzelfalls einzusetzenden Mittel Ihres Arbeitgebers gegenüber den mobbenden Kollgen sind neben Rüge oder Ermahnung die Abmahnung, die Versetzung bis hin zur Kündigung. Hier muss Ihr Arbeitgeber handeln. Jedoch bleibt es Ihrem Arbeitgeber überlassen, welche Mittel er gegen Ihre Kollegen einsetzt.

Eine Schutzpflichtverletzung des Arbeitgebers führt zu arbeitsvertraglichen (§ 280 ff BGB) oder deliktischen (§§ 823,826 BGB) Ansprüchen.

Darüber hinaus haben Sie auch einen Unterlassungs- oder Schadensersatzanspruch gegen Ihre Kollegen selbst, soweit das Mobbing von diesen ausgeht. Sie haben gegen Ihre mobbenden Kollegen auch einen Anspruch auf Schmerzensgeld.

Sie haben also sowohl einen Anspruch gegen Ihren Arbeitgeber auf die Durchführung der oben beschriebenen Maßnahmen nach seinem Ermessen und gegenüber den Kollegen einen Anspruch auf Unterlassung, Schadensersatz und Schmerzensgeld.

Diese Ansprüche können Sie gerichtlich durchsetzen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wurde Ihre Frage beantwortet, wenn ja, so bitte ich Sie meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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