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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21826
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

hallo,habe ein rentengutachten ber den rentenversicherungstr ger

Kundenfrage

hallo,habe ein rentengutachten über den rentenversicherungsträger erstellen lassen ,erbebnis restleistungsvermögen unter 3std für den allgemeinen arbeitsmarkt.
rentenversicherer will nicht verrenten,beruft sich auf ein gutachten von 2007 wo auch hier zumindest berufsunfähigkeit hier auch unter 3std festgestellt wurde,aber noch leidensgerechte arbeit von 6std und mehr genannt wurde.

was nun?

Mfg
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Gemäß § 43 Absatz 2 Satz 1 SGB VI haben Sie unter den dort geregelten Voraussetzungen einen Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung vor Erreichen der Regelaltersgrenze.

Als voll erwerbsgemindert im Sinne des Gesetzes gelten Sie gemäß der Definition des § 43 Absatz 2 Satz 2 SGB VI unter folgenden Voraussetzungen:

Voll erwerbsgemindert sind Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein.

Gelangt das Rentengutachten nun zu dem Ergebnis, dass Ihr Restleistungsvermögen unter drei Stunden liegt, so ist der Rentenversicherungsträger daran grundsätzlich auch gebunden und kann Sie nicht auf ein bereits drei Jahre zurückliegendes Gutachten verweisen. Maßgeblich für die rentenrechtiche Einschätzung des Sachverhaltes und für die Bescheidung Ihres Rentenantrages ist das aktuelle Gutachten, da nur dieses Ihr gegenwärtiges Restleistungsvermögen ausweist. Auf diesen Gesichtspunkt allein kommt es aber bei der Beurteilung der Frage an, ob volle Erwerbsminderung vorliegt oder nicht.

Ist bereits ein ablehnender Rentenbescheid erlassen worden, so sollten Sie gegen diesen daher Widerspruch einlegen und diesen nach Maßgabe der hier erläuterten Rechtslage begründen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten oder Zweifeln gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.


Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Gemäß § 43 Absatz 2 Satz 1 SGB VI haben Sie unter den dort geregelten Voraussetzungen einen Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung vor Erreichen der Regelaltersgrenze.

Als voll erwerbsgemindert im Sinne des Gesetzes gelten Sie gemäß der Definition des § 43 Absatz 2 Satz 2 SGB VI unter folgenden Voraussetzungen:

Voll erwerbsgemindert sind Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit außerstande sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein.

Gelangt das Rentengutachten nun zu dem Ergebnis, dass Ihr Restleistungsvermögen unter drei Stunden liegt, so ist der Rentenversicherungsträger daran grundsätzlich auch gebunden und kann Sie nicht auf ein bereits drei Jahre zurückliegendes Gutachten verweisen. Maßgeblich für die rentenrechtiche Einschätzung des Sachverhaltes und für die Bescheidung Ihres Rentenantrages ist das aktuelle Gutachten, da nur dieses Ihr gegenwärtiges Restleistungsvermögen ausweist. Auf diesen Gesichtspunkt allein kommt es aber bei der Beurteilung der Frage an, ob volle Erwerbsminderung vorliegt oder nicht.

Ist bereits ein ablehnender Rentenbescheid erlassen worden, so sollten Sie gegen diesen daher Widerspruch einlegen und diesen nach Maßgabe der hier erläuterten Rechtslage begründen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten oder Zweifeln gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.


Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf noch einmal an die Akzeptierung der Auskünfte erinnern.

Soweit technische Probleme auftreten, bitte ich Sie, mir dies mitzuteilen.


Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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