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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22883
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

guten tag ,ich bin deutsche mein mann albaner aus kosovo ,im

Kundenfrage

guten tag ,ich bin deutsche mein mann albaner aus kosovo ,im juli 2009 haben wir in kosovo geheiratet ,,ich war fast 7 monate in kosovo da mein mann das visum abgelehnt wurde,da man ihm nicht glaubte ,der er mich liebt,sonderne für visum .auf grund das ich so lange in kosovo war ,konnte dann mein mann märz 2010 nach deutschland, er hat eine aufendhaltserlaubniss ,für 1 jahr,jetzt das problem,wir hatten einen sehr grossen streit,(mein mann war 3 wochen nicht zuhause auch ich musste in abmelden und hatte die scheidung eingereicht,,aber alles wieder zurück gezogen,, die ausländerbehörde ,sagt jetzt ,das man meinen mann ja von anfang an nicht geglaubt hat, jetzt sagen die ,mein mann hätte die 2 jahre nicht geschaft ,was heist das genau ,bekommt er die aufendhaltsverlängerung nicht weiter?was kann passieren ?im mom ist mein mann die intregazjonschule am machen mit orientierungskurs die im januar vertieg ist,?? ich bitte sehr um antwort ,seit über 18 monaten nur visum kämpfen,, kann jetzt dardurch das wir 3 wochen getrennt wahren ,was passieren ..
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme.

Ihrem Mann ist eine Aufenthaltserlaubnis auf der Grundlage des § 28 Absatz 1 Nr.1 AufenthaltsG erteilt worden, da er zu Ihnen - einer deutschen Staatsangehörigen - in das Bundesgebiet zum Zwecke des Ehegattennachzugs nachzgezogen ist.

Diese Aufenthaltserlaubnis wird zunächst für die Dauer eines Jahres befristet. Nach Ablauf dieses Jahres erfolgt durch die Ausländerbehörde (ABH) die nächste Befristung.

Besteht die eheliche Lebensgemeinschaft zwischen dem deutschen und ausländischen Ehegatten zwei Jahre, erwirbt der ausländische Ehegatte ein eigenes Aufenthaltsrecht gemäß § 31 AufenthaltsG. Diese Zweijahresfrist meint in Ihrem Fall die ABH.

Erfolgt vor Ablauf der zwei Jahre die Scheidung oder Trennung der Eheleute, so ist der Ausländer grundsätzlich verpflichtet, das Bundesgebiet zu verlassen. Hierzu wird ihm von der ABH eine Frist eingeräumt. Kommt er der Aufforderung nicht nach, droht die Abschiebung.

In Ihrem Fall ist die ABH davon ausgegangen, dass durch die von Ihnen eingereichte Scheidung die eheliche Lebensgemeinschaft aufgehoben wurde mit der Folge, dass Ihr Mann seine Aufenthaltserlaubnis verloren hätte.

Da Sie Ihren Scheidungsantrag aber zurückgezogen haben, besteht hierfür kein Anlass mehr. Haben Sie die eheliche Lebensgemeinschaft mit Ihrem Mann ernsthaft wiederhergestellt, hat Ihr Mann auch ein Beleiberecht als Ihr Ehegatte.

Sie können daher unbesorgt sein. Die ABH ist verpflichtet, die Aufenthaltserlaubnis für Ihren Mann zu verlängern, solange die eheliche Gemeinschaft zwischen Ihnen besteht.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten oder Zweifeln gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.


Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
was meinte die damit das mein mann die 2 jahre nicht geschaft hat,(die sagten ja auch das man ihm garnix glaubt??
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

es spricht alles dafür, dass die ABH admit die Zeijahresfrist des § 31 AufenthaltsG im Auge hatte. Diese zwei Jahre muss eine Ehe zwischen dem deutschen und ausländischen Ehepartner Bestand haben, bevor der ausländische Teil ein eigenes Aufenthaltsrecht erwirbt. Vor Ablauf dieser zwei Jahre leitet sich das Aufenthaltsrecht immer von dem deutschen Ehegatten ab. Deshalb droht auch der Verlust der Aufenthaltserlaubnis, wenn die Ehe vor Ablauf dieser zwei Jahre scheitert und die Partner sich trennen. Mit der Trennung besteht die eheliche Lebensgemeinschaft nicht mehr, und der ausländische Ehepartner muss das Bundesgebiet verlassen.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt