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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Meine Tochter hat ab september das Berufsvorbereitungsjahr

Kundenfrage

Meine Tochter hat ab september das Berufsvorbereitungsjahr begonnen.Bekommt von der Agentur für Arbeit bewilligtes Ausbildungsgeld in Höhe von 212,-€ zuzügl. 79,-€
fahrtkostenpauschale.Ich als alleinerziehende Mutter von drei Kinder (2Jahr/13Jahre und
15Jahre) beziehe Arbeitslosengeld II.Keinen zusätzl. Nebenverdienst.
Meine Frage: Wird das Ausbildungsgeld vom meinen Arbeitslosengeld angerechnet.
Nach erhalt des neuen Bewilligungsbescheid bekomme ich ca. 300,-€ weniger, weil das
Ausbildungsgeld meiner Tochter angerechnet wird.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte:

Da Sie mit Ihrer Tochter eine Bedarfsgemeinschaft bilden, wird das Einkommen Ihrer Tochter auf den Bedarf der Gemeinschaft, allerdings nur teilweise angerechnet.

Soweit Sie hier einen Änderungsbescheid erhalten haben, sollten Sie auf jeden Fall Widerspruch gegen diesen einlegen.

Das Einkommen Ihrer Tochter ist nämlich nicht vollumfänglich auf den Bedarf anzurechnen. Hier gibt es Einkommensfreibeträge, die unbedingt berücksichtigt werden müssen.

So steht Ihrer Tochter erst einmal ein Grundfreibetrag in Höhe von 100 € zur Seite. Von dem Mehreinkommen bis zum Einkommen von 212,00 €, also aus einem Betrag von 112 € hat sie nochmals einen 20%igen Freibetrag, mithin 22,40 €, so dass insgesamt 122,40 € nicht auf den Bedarf angerechnet werden dürfen, sondern lediglich ein Betrag in Höhe von 89,60 €.

Die Fahrtkostenpauschale ist dann nicht als Einkommen heranzuziehen, wenn Ihre Tochter tatsächlich Fahrtkosten in dieser Höhe hat. Dies muss der ARGE nachgewiesen werden. Soweit Ihre Tochter aufgrund der Ausbildung noch weitere Aufwendungen hat, sind diese ebenfalls nachzuweisen und vom Einkommen Ihrer Tochter in Abzug zu bringen.

Von daher dürfte die Kürzung Ihrer Leistung um 300 € nicht gerechtfertigt sein, so dass ein Widerspruch erfolgversprechend ist. Erfahrungsgemäß ist es gerade beim Hinzuverdienst einzelner BG Mitglieder so, dass die Anrechnung des Einkommens fehlerhaft vorgenommen wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen.

Bitte vergessen Sie nicht zu akzeptieren. Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht erlaubt und von dieser Plattform auch nicht beabsichtigt. Danke.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn Sie keine Nachfrage haben, schließen Sie bitte Ihre Frage hier durch akzeptieren meiner Antwort. Sie akzeptieren, in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken. Vielen Dank!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
ch erlaube mir an die Akzeptierung meiner Antwort zu erinnern. Bitte teilen Sie mir unbedingt mit, falls Sie technische Probleme haben. Vielen Dank!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

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