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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 15718
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Wir betreuen seit 1989 eine ehemalige Nachbarin. Sie hatte

Kundenfrage

Wir betreuen seit 1989 eine ehemalige Nachbarin. Sie hatte eine Einfamilienhaus, das Sie ihrem Sohn vorweg vererbt hat. Nach dieser Schenkung hat Sie sich mit ihm und seiner Familie zerstritten. Der Sohn hat das Einfamilienhaus verkauft und ein Zweifamilienhaus gebaut, worin die Nachbarin Wohnrecht bekommen hat.
Sie wohnt seit November 1989 in dieser Wohnung. Ein Kontakt zum Sohn bestand so gut wie gar nicht. Da unser Kontakt nie abgerissen ist, und Sie eine schwere Zeit durch den Tod ihres Lebensgefährten durchgemacht hat, haben wir Sie in allen Lebenslagen betreut, um Ihr Lebensmut und Halt zu geben. Wir haben Sie mit Lebensmittel und alles was man zum Leben braucht versorgt. Wenn Sie in Urlaub oder zur Kur gefahren ist, haben wir Sie hingebracht und abgeholt und meistens noch einmal besucht. Auch wenn Sie im Krankenhaus war, haben wir Sie betreut. Dieses führte dazu, dass unsere Nachbarin uns in einem Testament, das beim Amtsgericht länger als 10 Jahre hinterlegt war, als Alleinerbe eingesetzt hat. Der Sohn sollte nur noch eine Pflichtteil bekommen, da er schon das Einfamilienhaus bekommen hat. Sie hat uns einen Geldbetrag gegeben, um sowenig Geld wie möglich auf ihrem Konto zurückzulassen. Von diesem Geld wollte Sie nichts mehr wissen. Es sollte dazu dienen, falls Sie in ein Pflegeheim kommt, um noch ein paar Euro zusätzlich als das Taschengeld zu haben.
Wir haben uns darum bemüht, Sie davon zu überzeugen das Testament wieder zurück zu holen, und dass Sie sich mit Ihrem Sohn eine neutrale Basis aufbauen soll, was Sie dann auch tat.
Da Sie in den letzten 18 Monate mehr Pflege bedarf (Sie ist 88 Jahre alt) und sich selbst nicht mehr versorgen kann, haben wir Ihr angeraten in unserer Nähe ein Altenheim zu suchen, was Sie aber kategorisch ablehnte, mit dem Hinweis, Sie will in Ihrer Wohnung bleiben. Da die einfache Wegstrecke zu Ihr 60 km beträgt, konnten wir Ihre tägliche Pflege nicht durchführen. In der Kellerwohnung wohnt eine hilfsbereite Dame, die Ihr jetzt täglich hilft. Der Sohn bringt Ihr das Mittagessen.
In den letzten Monaten hat sich Ihr Verhältnis zu uns von Ihr aus verändert, was darauf hinaus lief, dass Sie jetzt das Geld wieder zurück haben will, von dem Sie nichts mehr wissen wollte. Soweit uns bekannt ist, verfügt Sie noch über eine größere Summe an Rücklagen.
Sie benötigt das Geld angeblich um sich in einem Pflegeheim einzukaufen. Was Sie vor 14 Tagen noch grundsätzlich abgelehnt hat.

Es wurde nie was schriftlich festgehalten und das Geld wurde bar abgeholt.
Wir haben uns auf Ihre Aussage, dass Sie von dem Geld nichts mehr wissen will, verlassen.
Wir kommen uns jetzt ausgenutzt vor und möchten gerne wissen, wie wir uns verhalten sollen.

Für Ihre Antwort danken wir Ihnen im Voraus.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich gilt das Sprichwort:" geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen.

Hiervon bestehen jedoch Ausnahmen.

So sieht § 528 BGB vor, dass bei Verarmung des Schenkers , also wenn er außerstande ist, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, das Geschenkte zurückfordern kann.

Nach § 530 BGB kann das Geschenkte zurückgefordert werden, wenn sich der Bechenkte einer schweren Verfehlung, oder groben Undanks schuldig gemacht hat.

Beide Tatbestände sehe ich im Fall Ihrer Bekannten als nicht gegeben an.

Ebenso wäre die Schenkung rückabzuwickeln, wenn die Dame im Augenblick der Schenkung geschäftsunfähig gewesen wäre, wovon ich ebenfalls nicht ausgehe.

Die Schenkung ist also wirksam und kann auch nicht widerrufen werden, da kein Widerrufsgrund besteht.

Sie hat zudem durch die aufopfernde Betreuung, die Sie ihr haben zukommen lassen, eine Gegenleistung erhalten.



Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und bitte Sie, folgendes zu beachten:

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Bedingung, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin

_______________________________________________________________________



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank



.




Mit freundlichen Grüßen

Claudia Marie S
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 15718
Erfahrung: Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen Gerne beantworte ich Ihnen diese.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre freundliche Akzeptierung.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin

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