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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich habe die Erschreckenden Nachrichten ber opendownload.de

Kundenfrage

Ich habe die Erschreckenden Nachrichten über opendownload.de gelesen und muß sagen auch ich habe schon einmal gezahlt nur die Aufforderung von 138 Euro werde ich nicht Zahlen da der Rechtsanwalt Olaf Tank eine E-Mail angibt ([email protected])die nicht meine ist,meine [email protected] ich dies dem anwalt mitteilen oder hilft mir das nicht weiter
Mit freundlichen Gruß
Christina Kopko
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Kopko,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Sie sollten auf keinen Fall zahlen!

 

Die Gegenseite versucht sie hier lediglich einzuschüchtern.



Hierbei handelt es ich um eine bekannte Abzockmasche. Hier ist kein Vertrag zustande gekommen, da Sie über die Kostenpflichtigkeit getäuscht wurden.



Auch der kleine Hinweis in der oberen Ecke des Angebots auf der Internetseite ändert hieran nichts, da dieser so versteckt ist und es sich somit um eine so genannte überraschende Klausel handelt, mit der sie als Verbraucher nicht rechnen müssen.



Hilfsweise könnten Sie den Vertrag widerrufen bzw. gem. § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung anfechten.



Zusätzlich könnten Sie Betrugsanzeige erstatten.

Bitte lassen Sie sich nicht einschüchtern und zahlen Sie nicht!

 

Es gibt keinen Fall, in dem diese Firma vor Gericht gezogen wäre und gewonnen hätte.

 

Ganz im Gegenteil. In einem identischen Fall ( hier ging es um die Firma Outlets . de, gleiches Geschäftskonzept), hat das Amtsgericht Leipzig entschieden, dass sie definitiv kein Vertrag zu Stande gekommen ist und somit auch keine Zahlungspflicht besteht (Amtsgericht Leipzig Az.118 C / 10105/09 ) .



Ich habe bereits mehrere Mandanten gegen diese Firma vertreten. Es ist nie ein Fall vor Gericht gebracht worden und die Angelegenheit konnte meistens mit dem ersten Schreiben beendet werden. Sofern sie anwaltliche Unterstützung wünschen wäre ich Ihnen gerne behilflich.



Lediglich wenn Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten sollten, müssten Sie innerhalb von 14 Tagen ab Zustellung hiergegen Widerspruch einlegen.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Kopko,

vielen Dank für Ihren Nachtrag. Ich kann ihren Unmut sehr gut verstehen. Ich kenne aber auch ähnliche Fälle, in denen im Gegensatz zu ihnen kein Geld geliehen wurde (sollte nur vorgetäuscht werden, dass ein Darlehensvertrag vorliegt, so handelt es sich zumindest um einen Betrugsversuch!), sondern regelmäßig geschenkt wurde zur Unterstützung.

In diesem Fall zählt dieses als Schenkung und somit als Einkommen (siehe oben).
Wenn ich Sie richtig verstanden habe hatten sie ja ursprünglich einen mündlichen Darlehensvertrag geschlossen. Über die Rückzahlung haben Sie damals aber voraussichtlich nicht ausdrücklich geschlossen. Sie müssten diesbezüglich noch einer mit ihrer Mutter sprechen und gegebenenfalls einen späteren Rückzahlungszeitpunkt vereinbaren.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244
Danjel Newerla und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Herzlichen dank
und ich werde mich nicht einschüchtern lassen
einen schönen Tag noch
Mit freundlichen Gruß
Christina Kopko
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Kopko,

Das ist die richtige Einstellung :-).
Lassen Sie sich bitte nicht einschüchtern und nicht klein kriegen.
Sie sollten lediglich kurz schriftlich erwähnen unter Hinweis auf das von mir genannte Urteil, dass kein Vertrag zu Stande gekommen ist und sie hilfsweise (dieses Wort ist sehr wichtig!) den vermeintlich geschlossenen Vertrag widerrufen sowie wegen arglistiger Täuschung anfechten.

dann sollten Sie hoffentlich ihre Ruhe haben.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244