So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.

raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16752
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Im Mai 2008 erhielt ich ber das JobCenter Treptow-K penick

Kundenfrage

Im Mai 2008 erhielt ich über das JobCenter Treptow-Köpenick in Berlin nach 7monatigem-Bezug ALG II, über eine Jobbörse den Kontakt zu einem Trägerverein vermittelt, der im Rahmen von ÖBS eine Stelle als Schulbibliothekshelferin zu vergeben hatte. Unter 25 Mitbewerbern bekam ich den Zuschlag, erhielt einen völlig normalen Arbeitsvertrag über 41 h/Woche, 26 Tage Urlaub, für 1.300 € Brutto im Monat (die ganze Geschichte ist im Forum unter "Arbeitslos nach Hartz 4" bzw. unter Google "Christel Januschewa" detailliert nachzulesen. Erst mit der 1. Gehaltsbescheinigung erfuhr ich, dass ich nicht ALV bin. Bei einer Nachfrage beim Trägerverein und beim Stadtschulrat erfuhr ich, dass diese Stellen nicht ALV seien, ich mir aber keine Sorgen machen müsste, da innerhalb der nächsten 2 Jahre alles geklärt werden würde. Man (das Bezirksamt) würde alles dafür tun, damit ich meine Arbeit weiterführen könnte. So baute ich innerhalb von 2 Jahren aus dem Nichts heraus eine Schulbibliothek mit einem Gesamtbestand von 13.000 Printmedien quasi aus dem Nichts heraus auf und leitete diese sehr erfolgreich und mit sehr viel Engagement (bin Dipl.BWLerin). Schon vor einem Jahr begann ich um diese Arbeitsstelle zu kämpfen, da richtete ich gerade am 2. Schulstandort die nächste Bibliothek mit ein, mittlerweile füllen meine unzähligen Bittschreiben an alle verantwortlich Ministerien, Behörden, Ämter usw. 2 Aktenordner. Obwohl ich eine schriftliche Zusicherung von Stadtbezirk und von Frau v. der Leyen vorliegen habe, entließ man mich sang und klanglos aus dieser Arbeitsstelle. Man jagte mich förmlich wie einen alten Hund vom Hof. Danach war ich 6 Wochen in ärztlicher Behandlung und habe den Glauben an diesen Staat, dessen Regierende sich jede Woche in die Talkshow setzen, und sich wie Heilsbringer des Guten aufführen, total verloren.
Schlimm daran ist, dass ich weder ALG I noch ALG II berechtigt bin, da mein Mann etwas mehr wie der Bedarfssatz für Ehepaare zulässt verdient. Dieses Problem sah ich schon vor einem Jahr auf mich zukommen und stellte in meinen unzähligen Schreiben immer auch die Frage, dass es doch wohl nicht angehen könnte, dass ich nach 2 Jahren Vollbeschäftigung keinerlei Anspruch auf Arbeitslosengeld, egal in welcher Form, hätte.
Jeder Angestellte hat in diesem Land doch nach dieser abgeleisteten Arbeitszeit Anspruch auf ALG I. Bis zum heutigen Tag erhielt ich darauf weder von Frau v. der Leyen, noch von der BA f. Arbeit, Jobcenter und von allen anderen angeschriebenen Stellen eine Antwort auf diese Frage. Ich bin 58 Jahre alt, habe 41 Jahre gearbeitet, auch während meiner Arbeitslosigkeit mit Minijobs, die ich mir selber gesucht hatte und muss nun erleben, dass man mich auf diese Art und Weise einfach abserviert und totschweigt.
Während meiner Tätigkeit an der Schule schrieben sich viele prominente Gäste in mein Gästebuch ein, alle versprachen mir dabei zu helfen, damit ich diese "wunderbare Einrichtung", die ich geschaffen hatte, auch weiterhin so erfolgreich führen könnte (von 350 Schüler besaßen 220 einen Leserausweis, über 1.000 Printmedien wurden ausgeliehen und ich führte über 160 Bibliotheksveranstaltungen durch, dazu absolvierte ich Unterricht bei Lehrermangel, brachte mich in Schulprojekte ein usw.). Meine Beurteilungen strotzen nur so von Lobhudeleien. Die "Berliner Woche" setze mich 2008 sogar auf Seite 1.
Dies schreibe ich Ihnen nur, damit Sie sich vielleicht ein wenig besser in meine Situation hineinversetzen können. Meine Frage bezieht sich auf die mir (nicht)zustehende Vergütung als nunmehr Erwerbslose. Es muss doch für meinen besonderen Fall irgendeine Lösung vorgesehen sein. Und es kann doch nicht angehen, dass man meine Arbeit nur daran messen, wer mich dafür bezahlt hat, ich eben "nur" eine ÖBS-Stelle hatte. Jeder arbeitende Bürger in diesem Land, der nicht bei einer Privatfirma angestellt ist, wird doch ebenfalls aus den öffentlichen Mitteln bezahlt und danach bewertet, wie gut oder schlecht er seine Arbeit erledigt. Nun muss ich mir in meinem Umkreis, sogar unter Freunden stets anhören, dass ich ja "nur" eine ÖBS-Maßnahme absolviert habe.
Nein, ich bekam von meinem AG, einem freien Träger, einen ganz normalen Arbeitsvertrag, der nichts darüber aussagte, dass ich nicht ALV sein werde. Erst mit der 1. Gehaltsabrechnung erfuhr ich davon. Da hatte ich aber schon 2.500 Bücher für die Bibliothek herangeschafft und war voller Bgeisterung für diese neue Aufgabe.
Bitte geben Sie mir einen Rat, wie ich weiterverfahren kann, um irgendwie mein Recht zu bekommen.
Mit freundlichen Grüßen Christel Januschewa,[email protected]
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Darüber hinaus mache ich Sie darauf aufmerksam, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet, da insoweit ein Rechtsberatungsvertrag zustande gekommen ist. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und diese wurden von Ihnen akzeptiert.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Ich kann Ihnen nur raten, sich durch einen Kollegen vor Ort verteten zu lassen. Insbesondere wäre zu klären, ob sich aus der schriftlichen Zusicherung, von der Sie berichtet haben, Ansprüche herleiten lassen.

Ohne positive Kenntnis des Sie betreffenden Sachverhalts ist eine rechtliche Beurteilung nur schwer möglich.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Wenn Ihre Anfrage beantwortet wurde, bitte ich meine Antwort zu akzeptieren. Dies erfolgt in der Weise, in dem Sie auf den grünen Button „Akzeptieren“ klicken.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich bin unzufrieden mit der Antwort.
Mir geht es hauptsächlich darum zu erfahren, ob es Rechtens ist, dass ich keinen Anspruch auf ALG I oder ALG II habe. Gibt es dafür eine rechtliche Grundlage?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage ergänzend wie folgt:

Hier wäre in der Tat abzugrenzen, ob eine bloße Beschäftigungsmaßmahme oder nicht doch schon ein echtes Arbeitsverhältnis vorgelegen haben.

Allein nach den hier zugrunde liegenden vertraglichen Regelungen liegt aber eine Beschäftigungsmaßnahme ohne Arbeitslosenversicherung vor, auch wenn man Ihnen etwas anderes versprochen hat.

Vertraglich wurde etwas anderes vereinbart.

Tatsächlich liegt meines Erachtens aber ein echtes Beschäftigungsverhältnis mit Arbeitslosenversicherung vor.

Daher besteht auch ein Anspruch auf die Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung. Dies sollte eingefordert werden. Bei einer Ablehnung wäre der sogenannte sozialrechtliche Herstellungsanspruch zu nutzen.

Danach wären Sie zu stellen, als wenn die Behörde keinen Fehler gemacht hätte, die Arbeitslosenversicherung also bestehen würde.
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16752
Erfahrung: Rechtsanwalt
raschwerin und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

Bekannt aus:

 
 
 
„[...]mehr als Zehntausend Experten weltweit; 1500 davon in Deutschland. Acht Jahre nach dem Start ist das [...] Online-Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern die größte Web-Seite für das Vermitteln von Experten von Anwälten über Ärzte bis hin zu Universitätsprofessoren.“
„Wer eine fachmänische Lösung für ein medizinisches, rechtliches oder technisches Problem sucht, kann das jetzt auch im Internet tun. Lebenshilfe auf die schnelle, unkomplizierte und vor allem erschwingliche Art bietet die Seite www.justanswer.de. Etwa 1500 Experten stehen per Mail für Fragen zu ca. 200 Fachgebieten rund um die Uhr zur Verfügung."
„Rat gewünscht? Rechtliche, medizinische oder allgemeine Fragen beantworten Experten unter www.justanswer.de."
„JustAnswer, die weltweit führende Online-Plattform für Expertenfragen und -antworten, bietet ab sofort noch mehr Sicherheit und Qualität für Verbraucher."
„Ob Vorbereitung, Notfall oder Reklamation nach dem Urlaub - JustAnswer bietet jederzeit schnelle, kompetente Antworten"
„Die Online-Plattform JustAnswer bringt Ratsuchende und Experten in über 200 Fachgebieten zusammen."
 
 
 

Was unsere Besucher über uns sagen:

 
 
 
  • Gute juristische Darlegung des gesetzlichen Sachverhaltes. Volker Kraft Raisdorf
< Zurück | Weiter >
  • Gute juristische Darlegung des gesetzlichen Sachverhaltes. Volker Kraft Raisdorf
  • Ihre Antwort hat mir wieder Mut gemacht. Ich werde wohl ein treuer Kunde bei Ihnen werden. Vielen Dank! PS: Anmeldung wird in Betracht gezogen Rudolf N. Leichlingen
  • Sehr nette und schnelle Beratung. Einfach Klasse. Spart lange Sitzungen im Anwaltsbüro. Sehr zu empfehlen und wenn nötig, immer wieder gern. Vielen Dank! Susanne Weimar
  • Sehr schnelle und kompetente Antwort, die für mich bares Geld bedeutet. Vielen Dank! S.Stober K.
  • Herzlichen Dank! Hab durch Ihre Antwort viel Geld gespart! Ben R. Deutschland
  • Sehr schnelle und kompetente Hilfestellung. Besonders für mich als Laien wurde alles sehr verständlich erklärt. Gerne wieder! Rosengl Bad Tölz
  • Vielen Dank für die schnelle und gute Beratung. Sie haben uns gut weitergeholfen. Wir kommen gerne wieder auf Sie zu. Birgit H. Kempten
 
 
 

Lernen Sie unsere Experten kennen:

 
 
 
  • RASchiessl

    RASchiessl

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    9073
    Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
< Zurück | Weiter >
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/CH/chiessl/2015-7-17_7493_resizedimage.64x64.jpg Avatar von RASchiessl

    RASchiessl

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    9073
    Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/RE/rechtso/2011-4-16_115947_P10100052.64x64.JPG Avatar von ra-huettemann

    ra-huettemann

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    10849
    Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/raschwerin/2009-12-08_112115_RA_Steffan_-_neu_Large.jpg Avatar von raschwerin

    raschwerin

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    8339
    Rechtsanwalt
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/TR/troesemeier/2012-8-30_105621_IMG4178.64x64.JPG Avatar von Tobias Rösemeier

    Tobias Rösemeier

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    7152
    seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/RA/RAUJSCHWERIN/2012-4-24_184611_1109007sw10erxLarge.64x64.jpg Avatar von RA_UJSCHWERIN

    RA_UJSCHWERIN

    Rechtsanwältin

    Zufriedene Kunden:

    1136
    Rechtsanwältin
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/a.merkel/bwbilda.jpg Avatar von Anja Merkel

    Anja Merkel

    Rechtsanwältin

    Zufriedene Kunden:

    956
    Staatsexamen, Internationaler Titel LL.M.Eur, Zulassung als Rechtsanwältin
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/SC/SchiesslClaudia/2013-11-27_153731_unnamed2.64x64.jpg Avatar von Claudia Schiessl

    Claudia Schiessl

    Rechtsanwältin und Fachanwältin

    Zufriedene Kunden:

    5516
    Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
 
 
 

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz