So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21580
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Ich,J rg Gr nler, Berlin, bin TV/-Film Regisseur und Autor,

Kundenfrage

Ich,Jörg Grünler, Berlin, bin TV/-Film Regisseur und Autor, möchte ein Drehbuch nach Motiven einer Romanvorlage (Anne B.Ragde "Das Lügenhaus", Bestseller in Norwegen, Familiensaga )erstellen, muss man da unbedingt die Erlaubnis des Verlags einholen bezw. sogar Urheberrechte bezahlen ? Hatte in meiner Karriere so einen Fall noch nicht, habe zum Beispiel 1993 den Jugendroman von Peter Härtling "Krücke" zum Drehbuch umgeschrieben, mit Erlaubnis des Autors und natürlich Rechtebezahlung. ( Kino ! )
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar . Grüsse und Danke XXXXX XXXXX Ihr
Jörg Grünler
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Her Grünler,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich auf der Grundlage Ihrer Angaben wie folgt Stellung nehme.

Das Gesetz zählt zum Kreis der urheberrechtlich geschützten Werke sämtliche in einem künstlerischen Schaffensprozess entstandenen Werke der Sprache.

§ 2 Absatz 1 Nr. 1 UrhG drückt dies wie folgt aus:

Zu den geschützten Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst gehören insbesondere:
1.
Sprachwerke, wie Schriftwerke, Reden und Computerprogramme;

Beabsichtigen Sie daher, unter Verwertung eines fremden Urheberechts unterliegenden Sprachwerks dieses umzuschreiben, künstlerisch zu verfremden oder in die Fassung eines Drehbuchs zu bringen, so benötigen Sie die Erlaubnis des Inhabers der Urheberrechte.

Handeln Sie dem zuwider, setzten Sie sich nicht nur Unterlassungsansprüchen und empfindlichen Schadensersatzansprüchen aus (§ 97 UrhG), sondern machen sich gegebenenfalls auch strafbar (§§ 106ff. UrhG).

Zur Meidung derartiger Überrraschungen sollten Sie daher an den deutschen Rechteinhaber (Verlag) herantreten, um sich nach den finanziellen Konditionen einer entsprechenden Übertragung von Nutzungsrechten zu erkundigen.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten oder Zweifeln gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)



Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Her Grünler,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich auf der Grundlage Ihrer Angaben wie folgt Stellung nehme.

Das Gesetz zählt zum Kreis der urheberrechtlich geschützten Werke sämtliche in einem künstlerischen Schaffensprozess entstandenen Werke der Sprache.

§ 2 Absatz 1 Nr. 1 UrhG drückt dies wie folgt aus:

Zu den geschützten Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst gehören insbesondere:
1.
Sprachwerke, wie Schriftwerke, Reden und Computerprogramme;

Beabsichtigen Sie daher, unter Verwertung eines fremden Urheberechts unterliegenden Sprachwerks dieses umzuschreiben, künstlerisch zu verfremden oder in die Fassung eines Drehbuchs zu bringen, so benötigen Sie die Erlaubnis des Inhabers der Urheberrechte.

Handeln Sie dem zuwider, setzten Sie sich nicht nur Unterlassungsansprüchen und empfindlichen Schadensersatzansprüchen aus (§ 97 UrhG), sondern machen sich gegebenenfalls auch strafbar (§§ 106ff. UrhG).

Zur Meidung derartiger Überrraschungen sollten Sie daher an den deutschen Rechteinhaber (Verlag) herantreten, um sich nach den finanziellen Konditionen einer entsprechenden Übertragung von Nutzungsrechten zu erkundigen.



Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten oder Zweifeln gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie dagegen keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz