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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Fehlberatung, Treuhandbetrug, Umschuldungsblockade, zu hohe

Kundenfrage

Fehlberatung, Treuhandbetrug, Umschuldungsblockade, zu hohe Vorfälligkeits- entschädigung als Erpressung durch Herrn J. - BHW H. -Verschleppung und Aussitzen des Streites durch verantwortliche Sachbearbeiter BHW: : Nach Fehlberatung und "Treuhandbetrug" durch BHW - Außendienst - H. - im Nov./Dez. 2007 sitze ich auf "faulen" Verträgen (Kreditvertrag + Bausparvertrag Typ D max XX). Eine beauftragte Umschuldung (Finanzierung nach Maß und für Rentner mit kleiner Rente taugliche Finanzierung) scheitert seit Sept. 2009 an Blockade durch Zentrale . wird bis heuter verweigert. Seit 31.01.2010 läuft auf meinen Wunsch hin ein Ombudsverfahren bei Beschwerdestelle des Privaten Bausparkassen. Hier werde ich seit Wochen und Monaten vertröstet - Geduld wegen Vielzahl der Beschwerden. Geduld habe ich aber nicht, da ein Hausverkauf so nicht möglich oder Sanierung mit Photovoltaikanlage nicht möglich. Einen ähnliche Beschwerde gab es in der ZDF-Sendung "WISO ermittelt, wonach einer alten Frau vom BHW in Kenntnis ihres Barvrmögens ebenfalls ein Bausparvertrag vom Typ D max XX als Kapitalanlage angedreht wurde, von dem Sparer zu Lebzeiten keinen Nutzen erhalten wird. Was kann ich tun, um mit vertretbaren Kosten (Rentner mit Altersarmut) das Verfahren zu beschleunigen und mit einem vertretbaren Vergleich zu beenden - Vorfälligkeitsentschädigung mit 12 Tsd. Euro viel zu hoch - . Ich bitte um Hilfe gegen übermächtige Bausparkasse. l
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Eine zu hohe Vorfälligkeitsentschädigung ist unwirksam,gem. § 138 BGB, da sittenwidrig. Hier kommt nach der Rechtsprechung eine Anpassung auf das marktübliche Niveau in Betracht, die notfalls auch gerichtlich durchsetzbar ist, falls tatsächlich eine unangemessene Überhöhung vorliegen sollte, wovon ich nach Ihrer Schilderung zunächst ausgehe.



Sofern sie tatsächlich falsch beraten worden sind haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes mehrere Möglichkeiten. Einerseits könnten sie den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten und rückabwickeln. Anspruchsgrundlage der Paragraph 123 BGB.



Des weiteren könnten sie auch einen Anspruch auf Schadensersatz geltend machen.



In solchen Fällen gibt es eine Beweislastumkehr. Dies bedeutet, dass die Gegenseite (und nicht wie) beweisen muss, dass anlagegerecht und anlegergerecht beraten worden ist. Dieser Beweis scheint hier nicht möglich zu sein für die Gegenseite, so dass Sie eine gute Ausgangslage haben.



Sie sollten einen im Kapitalanlagerecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen. Sofern sie über nicht genügend finanzielle Mittel für eine Prozessführung verfügen, können sie für die außergerichtliche Beratung sowie Vertretung beim für sie zuständigen Amtsgericht so genannte Beratungshilfe nach dem Beratungshilfegesetz beantragen.



Für ein eventuelles Klageverfahren könnten sie beim gleichen Gericht so genannte Prozesskostenhilfe beantragen.



Auch ich habe das starke Gefühl, dass sich hier nur hingehalten werden sollen, insbesondere um eine Verjährung zu Gunsten der Gegenseite herbeizuführen. Diese sollten Sie sich nicht gefallen lassen. Meine Einschätzung nach sollte hier Klage eingereicht werden.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244


Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Eine zu hohe Vorfälligkeitsentschädigung ist unwirksam,gem. § 138 BGB, da sittenwidrig. Hier kommt nach der Rechtsprechung eine Anpassung auf das marktübliche Niveau in Betracht, die notfalls auch gerichtlich durchsetzbar ist, falls tatsächlich eine unangemessene Überhöhung vorliegen sollte, wovon ich nach Ihrer Schilderung zunächst ausgehe.



Sofern sie tatsächlich falsch beraten worden sind haben sie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes mehrere Möglichkeiten. Einerseits könnten sie den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten und rückabwickeln. Anspruchsgrundlage der Paragraph 123 BGB.



Des weiteren könnten sie auch einen Anspruch auf Schadensersatz geltend machen.



In solchen Fällen gibt es eine Beweislastumkehr. Dies bedeutet, dass die Gegenseite (und nicht wie) beweisen muss, dass anlagegerecht und anlegergerecht beraten worden ist. Dieser Beweis scheint hier nicht möglich zu sein für die Gegenseite, so dass Sie eine gute Ausgangslage haben.



Sie sollten einen im Kapitalanlagerecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen. Sofern sie über nicht genügend finanzielle Mittel für eine Prozessführung verfügen, können sie für die außergerichtliche Beratung sowie Vertretung beim für sie zuständigen Amtsgericht so genannte Beratungshilfe nach dem Beratungshilfegesetz beantragen.



Für ein eventuelles Klageverfahren könnten sie beim gleichen Gericht so genannte Prozesskostenhilfe beantragen.



Auch ich habe das starke Gefühl, dass sich hier nur hingehalten werden sollen, insbesondere um eine Verjährung zu Gunsten der Gegenseite herbeizuführen. Diese sollten Sie sich nicht gefallen lassen. Meine Einschätzung nach sollte hier Klage eingereicht werden.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244


Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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