So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tobias Rösemeier.
Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Mu ich mir gefallen lassen,das meine Mieterin ber mir ihre

Kundenfrage

Muß ich mir gefallen lassen,das meine Mieterin über mir ihre Badgarnietur vom Balkon ausschüttelt und ich ihren Dreck und lange Haare auf meine liegen hab ,zumal ich meine Wäche da trockne ,da wir im Haus keinen Trockenraum haben
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte:

Ihre Situation ist vollkommen nachvollziehbar und ärgerlich.

Im Mietrecht ist es so, dass durch die Nutzung des Balkons nicht die Belange anderer Nachbarn mehr als unvermeidbar beeinträchtigt werden. Ein gewisses Maß an Toleranz ist hier also von allen Beteiligten gefordert, Ihre Sachverhaltssschilderung geht aber über das geforderte Maß der Toleranz hinaus.

Teppichklopfen, Ausschütteln von Decken, Blumengießen und alle Arten von Geräuschverursachung sind zu unterlassen, wenn hierdurch durch Rauch, Staub, Geruch oder Geräusche (Lärm) der Wohnbereich eines anderen Mieters nicht nur unwesentlich beeinträchtigt wird.

Hier greift der privatrechtliche Immissionsschutz ( § 906 BGB).

Gegen den jeweiligen Verursacher stehen sowohl dem Eigentümer/Vermieter als auch dem Mieter Abwehransprüche gegen den Verursacher zu (§§ 862, 907, 1004 BGB). Es empfiehlt sich, sich in Fällen einer Beeinträchtigung bei dem Verursacher schriftlich zu beschweren, wobei er gleichzeitig zur Unterlassung aufgefordert werden sollte.

Bringt dies keine Abhilfe empfiehlt es sich dem Vermieter durch eine ensprechende Beschwerde Mitteilung zu machen und ihn aufzufordern, gegen den Verursacher vorzugehen, um so Abhilfe zu schaffen. Der Vermieter hat durch das Mietrecht weitergehende rechtliche Möglichkeiten, denn nur kann die Wohnung des Verursachers bei entsprechenden Beschwerden der Mitmieter kündigen oder durch Erstellung einer Hausordnung gewisse Regeln für alle Mieter einführen.

Von daher empfehle ich Ihnen die Mieterin oberhalb Ihrer Wohnung schriftlich aufzufordern, dies künftig zu unterlassen. Gleichzeitig informieren Sie den Vermieter hierüber und fordern diesen auf, auf die Mieterin einzuwirken, damit sie dies künftig unterlässt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen, sollten noch etwas unklar geblieben sein, fragen Sie bitte noch einmal nach.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht zulässig ist. Sie akzeptieren, in dem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" klicken. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn Sie keine Nachfrage haben, darf ich Sie bitten, Ihre Frage hier durch Akzeptieren meiner Antowrt zu schließen. Vielen Dank!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

falls es technische Probleme beim Akzeptieren geben sollte, melden sie dies bitte der Email an [email protected] de.

Andernfalls habe ich Sie darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Beratung auf dieser Plattform laut der geltend AGB weder vorgesehen noch beabsichtigt ist. In Deutschland ist kostenlose Rechberatung verboten.

Ich darf Sie daher bitten, die Akzeptierung nachzuholen.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

falls es technische Probleme beim Akzeptieren geben sollte, melden sie dies bitte der Email an [email protected] de.

Andernfalls habe ich Sie darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Beratung auf dieser Plattform laut der geltend AGB weder vorgesehen noch beabsichtigt ist. In Deutschland ist kostenlose Rechberatung verboten.

Ich darf Sie daher bitten, die Akzeptierung nachzuholen.

Mit freundlichen Grüßen