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Dieter Michaelis
Dieter Michaelis, Mediator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1521
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung als selbstständiger Anwalt im Arbeits-, Familien-, Straf- und Zivilrecht.
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Dieter Michaelis ist jetzt online.

Es geht um eine Astellung in eine Akademie in Leipzig,am 22.9

Kundenfrage

Es geht um eine Astellung in eine Akademie in Leipzig,am 22.9 2010 erhielt ich einen Mail mit der Aussage mit Angaben(Stunden)fur die Module/Gebiete wo fur ich arbeiten soll,mit dem Satz,"Wir konnen Sie im Prinzip zum Nachstmoglichen Zeitpukt einsetzen,aber mir ist wichrig,dasdsSie vorher i Ruhe ihren Umzug planen,sich fur eine Stadt entscheide usw.
Ich habe dies als eine verbindliche Zusage genommen,es gingen noch viele Mails hin und'
her,bis wie ich geahnt habe Gestern durch die Hintertur mitgeteilt bekam das sie personellen
verandergen vorgenommen haben ,und das jemand anders jetzt diese Arbeit ubernehmen soll.
Ich war noch nie so aufgebracht,auch weil diese firma immer wieder betont haben dass sie mich unbedingt haben wollen und nicht verlieren mochten.Sind die Aussagen im Mail bindend,und habe ich in einer Form Anspruche,ich fuhle mich sehr gekrenkt und hingehalten,es ging auch um ernsthaften beruflichen Inhalten.Ich hoffe auf eine Antwort,viele herzlichen Dank!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne beantworte ich Ihre Frage nach Ihren Sachverhaltsangaben wie folgt:

In Ihrem Falle geht es um ein sog. vorvertragliches Schuldverhältnis.Auch vor Unterzeichnung eines Vertrages können die Verhandlungen so weit fortschreiten,daß im Falle des Nichtzustandekommens des Anstellungsvertrages Schadensersatzansprüche entstehen.Zum Zwecke der Durchsetzung Ihrer möglichen Ansprüche benötigen Sie zunächst Beweismaterial oder Zeugen,welche die Zusage bestätigen können.

Sind solche Zeugen oder gar Schriftstücke vorhanden ?

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.


Mit freundlichen Grüßen

Dieter Michaelis

[email protected]

Neupforte 15
52062 Aachen
Tel. : 0241 38241
Fax : 0241 38242

Dieter Michaelis und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 

ich habe noch eine mehr allgemeine Frage.Sind Mails genauso rechtsgultig wie ein

normaler Shriftverkehr?Und was ist die Verjahrungsfrist von sogenannten Schadensersatz anspruche in sogenannten vorvertragliche Schuldverhaltnis?Ich habe viele Beweisstucke als mail erhalten,weil ich im ausland lebe,und uberlege jetzt

ob ich einen Schadensersatzanspruch geltend machen mochte.

Mit freundlichen grussen

Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

mails stellen zwar keine Urkunden dar, da sie nicht handschriftlich unterzeichnet sind.

Sie können dennoch als Beweismittel gewertet werden, sofern der Schtiftwechsel nicht geleugnet werden kann und der Inhalt eindeutig auf den Abschluß eines Vertrages - in Ihrem Falle eines Anstellungsvertrages - gerichtet ist.

Ist dies der Fall und hätten Sie im Vertrauen auf das Zustandekommen des Vertrages Investitionen z.B. in Form der Anmietung einer Wohnung in Leipzig getätigt, so hätten Sie einen Schadensersatzanspruch iH. der Miet- und Umzugskosten.

Die Ansprüche verjähren in 3 Jahren gem. § 195 BGB beginnend mit dem Ende des Jahres Ihrer Enstehung, § 199 BGB.

M.f.G.

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