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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

ich habe Problem mit meine Lohnabrechnung Juni und Juli 2010(Nicht

Kundenfrage

ich habe Problem mit meine Lohnabrechnung Juni und Juli 2010(Nicht vollständig abgerechnet).Meine Chef hat mich gekündich 19.06.2010mit Frist 31.07.2010...
und Isolventz gemeldet.Mit die letzte Lohnabrechnungen sind mir unstimmigkeiten aufgeffallen: denn ich habe einem Anspruch auf 1350,00 € Brutto nicht 926,50 € meine Anspruch auf Urlabsgeldes   
beträgt mind.20 Tagen ist auch nicht berechnet. Ich probiere schon 3 Monate in Kontakt
mit Insolventverwalten setzen leide ohne Erfolg. Jetz bekome ich Brief von meine Arbeitsamt(Insolventzabteilung) dass weiter meine Anspruche sind nicht berechnet...und bekomme ich nur noch..500 €...Was soll ich machen iich habe sehre viel Überstunden...Urlaub,Meine Lohn ZU wem sollte mich wenden...eine Anwalt kann mir nicht leisten...
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhalt wie folgt beantworte:

Soweit Sie noch Ansprüche gegenüber Ihrem Arbeitgeber haben (Urlaub, Überstunden etc.) müssten Sie diese Ansprüche umgehend im Wege einer Klage vor dem Arbeitsgericht geltend machen. Hierbei können Sie auch die fehlerhaften Abrechnungen für Juni und Juli 2010 monieren und auf eine ordnungsgemäße Abrechnung und Berechnung klagen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter ist erst einmal mit der Prüfung der Insolvenz beauftragt und insoweit ist es leider meist so, dass man an dieser Stelle nicht wirklich was erreicht.

Im Verfahren vor dem Arbeitsgericht trägt jede Partei die Kosten alleine, unabhängig davon, wer das Verfahren gewinnt. Sie brauchen aber nicht unbedingt einen Anwalt für die Klage vor dem Arbeitsgericht. Sie können mit allen Unterlagen, Arbeitsvertrag, Lohnabrechnngen und Überstundenaufstellung zum Arbeitsgericht gehen und dort bei der Rechtsantragstelle selbst eine Klage erheben. Das Gericht ist Ihnen dabei behilflich.

Wenn Sie sich anwaltlich vertreten lassen wollen, können Sie für das Klageverfahren vor dem Arbeitsgericht auch Prozesskostenhilfe beantragen, dann übernimmt die Staatskasse die Anwalts- und Gerichtskosten.

Wenn Sie im Moment nur 500 Euro Arbeitslosengeld vorläufig erhalten, können Sie einen ergänzenden Antrag auf ALG II stellen, damit Ihre Lebenshaltungskosten erst einmal gedeckt sind. Anspruch auf ALG II haben Sie aber erst ab dem Zeitpunkt der Antragstellung.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen, sollte etwas unklar geblieben sein, fragen Sie bitte nach.
Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren, da eine kostenlose anwaltliche Beratung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
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