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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich bewohne in einem 3 Familienhaus die Erdgeschosswohnung.

Kundenfrage

Ich bewohne in einem 3 Familienhaus die Erdgeschosswohnung. Die Wohnungen sind Eigentumswohnungen. Der Eigentümer über mir modernisierte seine Wohnung vor ca.6-8 Jahren und verlegte im Wohnraum Parkett und in der Küche Bodenfliesen. Seit dem streiten wir wegen erhöhter Lärmbelästigung. In einem Rechtsstreit vor 1 Jahr wurde meinem Antrag stattgegeben eine Schalluntersuchung durchzuführen. Die Untersuchung die vom Tüv Rheinland durchgeführt wurde ergab das Parkett und Bodenfliesen nicht fachgerecht verlegt wurden. Eine Messung ergab das die Geräusche weit über dem normalen Geräuschpegel lagen. Da mein Nachbar in seiner Person auch Hausverwalter ist und die Anteilsmehrheit hat, blockiert er 1. jede Eigentümerendscheidung und 2.verschiebt er auch jeden Termin für eine Eigentümerversammlung.( Ihm gehören 2 Wohnungen) Ich hatte mich wörtlich bereit erklärt mich an den Sanierungskosten zur Hälfte zu beteiligen aber auch hier erfolgt keine Maßnahme. In einer Anfrage an einen Rechtsanwalt hier vor Ort wurde mir gesagt ich hätte auf Grund der vergangenen Jahre keine Klagemöglichkeit. Wie soll ich mich verhalten?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne beantworte ich Ihre Frage nach Ihren Sachverhaltsangaben wie folgt:

Ausgehend von Iher Eigenschaft als Mieter ssteht Ihnen ein Anspruch auf Erstattung der mit den Baumaßnahmen verbundenen Beeinträchtigungen in Form eines Mietminderungsrechtes gem. § 536 BGB zu.

Die Höhe der Mietminderung ist abhängig von der Dauer der Belästigung und der Intensität .

Aus der Ferne kann ich das nicht zutreffend beurteilen.

Gehen Sie vorerst von 20 % der Nettokalmiete aus .

Dies ist nicht angreifbar, soweit Sie die Beeinträchtigungen belegen können.

Dies ist eiene vorläüfige Antwort.

Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

Just Answer ist kein kostenfreies Forum. Dies ist schon aus standesrechtlichen Gründen nicht möglich. Insoweit wird auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen verwiesen.

Die Beantwortung Ihrer Frage erfolgte unter der Prämisse, dass der von Ihnen angebotene Zahlbetrag auch zum Ausgleich gebracht wird.

Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung würde ich mich freuen.


Mit freundlichen Grüßen

Dieter Michaelis

[email protected]

Neupforte 15
52062 Aachen
Tel. : 0241 38241
Fax : 0241 38242

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Ich bitte doch meine Frage richtig zu lesen. Ich habe geschrieben das ich Eigentümer bin. Außerdem vermisse ich Antworten auf Fragen die sich klar aus der Frage ergeben
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Bitte lesen Sie ich meine Frage intensiv. Dann antworten Sie mir bitte. Ich warte.
Experte:  Dieter Michaelis hat geantwortet vor 7 Jahren.
Könnten Sie uns mehr Informationen zu Ihrer Frage geben?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,




vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage, die ich sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Ich kann hier erkennen, dass Sie gegenüber dem betreffenden Eigentümer einen Unterlassungsanspruch haben gem. § 1004 BGB. Dieser Unterlassungsanspruch ist darauf gerichtet, dass er eine ordnungsgemäße Trittschalldämmung installiert oder ähnliche Maßnahme ntrifft, damit die erforderlichen Lärmwerte nicht überschritten werden.


Sie schrieben :“In einer Anfrage an einen Rechtsanwalt hier vor Ort wurde mir gesagt ich hätte auf Grund der vergangenen Jahre keine Klagemöglichkeit. „


Dies sehe ich nicht so, insbesondere scheinen die entsprechenden Ansprüche nach Ihrer Schilderung nicht verjährt zu sein, da die Einreichung der Klage gem. § 204 BGB die Verjährung gehemmt hat. Dieser Punkt müsste aber noch abschließend geklärt werden.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben .Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehme Mittwochmorgen!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sie schreiben: der Verursacher hat eine ordnungsgemäße Schalldämmung installiert. Das ist nicht der Fall. Ich habe geschrieben das der Tüv Rheinland hier Mängel festgestellt hat.
Bitte nur noch um Antwort wenn meine frage auch richtig und eingehend gelesen wurde. die Antworten bis jetzt waren mehr als Mangelhaft
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich meinte, dass Sie einen Unterlassungsanspruch haben. Sie haben leider meine Antwort in diesem Punkt nicht ganz richtig wiedergegeben. Ich schrieb :"Dieser Unterlassungsanspruch ist darauf gerichtet, dass er eine ordnungsgemäße Trittschalldämmung installiert......................................

Das er eine solche nicht installiert hat liegt ja auf der Hand, sonst hätten Sie die Probleme ja nicht.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen dank XXXXX XXXXX meine Wahlheimat. Ich bin für ein klres Wort. Aber: Wie erwirke ich eine Eigentümerversammlung? ( 2/3 mehrheit) Wie erwirke ich ich die Durchsetzung meiner Forderungen die auch vom Tüv bescheingt sind.Wie erreiche ich eine Eigentümerversammlung die mein Verwalter auf Gruind der Mehrheitsverhätnisse nicht ablehnen kann
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag. Gem. § 24 Abs. 2 WEG muss der Verwalter eine Versammlung einberufen, sofern mehr als ein Viertel der Wohnungseigentümer dieses beantragen.

§ 24
Einberufung, Vorsitz, Niederschrift

(1) Die Versammlung der Wohnungseigentümer wird von dem Verwalter mindestens einmal im Jahre einberufen.

(2) Die Versammlung der Wohnungseigentümer muß von dem Verwalter in den durch Vereinbarung der Wohnungseigentümer bestimmten Fällen, im übrigen dann einberufen werden, wenn dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe von mehr als einem Viertel der Wohnungseigentümer verlangt wird.

Unabhängig davon sind sie nicht nur als Miteigentümer im Rahmen der Wohnungseigentümergemeinschaft beeinträchtigt, sondern auch als einzelne Person, so dass sie diesen Anspruch auch grundsätzlich ohne die WEG und ohne eine entsprechende Eigentümerversammlung geltend machen könnten.

In diesem Zusammenhang wäre es aber sicher besser den Weg über die Wohnungseigentümergemeinschaft zu wählen, um mehr Druck aufzubauen.

In diesem Zusammenhang sollten sie sich an einen Fachanwalt für Miet-/ und Wohnungseigentum Recht vor Ort wenden, die sie hierbei unterstützt.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochvormittag alles Gute!

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244