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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5100
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Wir sind bei einer Zeitarbeitsfirma

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir sind bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt und haben laut Arbeitsvertrag eine Teilzeitbeschäftiung von monatlich 100,00 Stunden.
Wir arbeiten aber täglich etwa 8,00 Stunden und bekommen als Urlaubsentgrlt nur 4,55 Stunden bezahlt.
Im Tarifvertrag steht unter dem Absatz bei Entgeltberechnug bei Urlaub, Krankhrit und Feiertagen folgender Absatz:
Das Urlaubsentgalt errechnet sich aus maßgeblichen Tarifentgelt auf der Basis der tariflichen Mindestarbeitszeit, es sei denn, es wurde arbeitsvertraglich eine abweichende Arbeitszeit vereinbart. Bei der Bemessung sind die Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit sowie die Einsatzzulage nach Ziffer 2.3 des Entgeltramentarifvertrages sowie arbeitsvertraglich zusätzlich zum Tariflohn regelmäßig zu zahlende Entgeldbestandteile zu berücksichtigen, alle sonstigen tariflichenund außertariflichen Zuschläge und Zulagen bleiben außer Betracht. Im Übrigen gilt das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) in seiner jeweiligen Fassung.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

bitte konkretisieren Sie, ob es sich um Urlaubsgeld oder um Urlaubsentgeld handelt, welches anstelle des Urlaubs gezahlt wird.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5100
Erfahrung: Mehrjährige Berufserfahrung
S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
es handelt sich um das Urlausentgelt, also das Gelt, dass in der Zeit des Jahresurlaubes gezahlt wird.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wird seitens der Firma an Vollzeitkräften ein Urlaubsgeld bezahlt, so steht einer Teilzeitkraft nur ein anteiliges Urlaubsgeld zu. Dieser Urlaubsgeld wird anteilig entsprechend dem zeitlichen Umfang der Arbeitsleistung bemessen.

Ob Sie einen Manteltarifvertrag erhalten haben oder nicht ist für dessen Geltungsbereich völlig irrelevant. Ein Tarifvertrag gilt unmittelbar und zwingend, ob er Ihnen bekannt ist oder nicht. Tarifverträge findet man vereinzelt im Internet, auch Gewerkschaften können hierüber Auskunft erteilen.

Falls Sie entgegen Ihrer Anstellung als Teilzeitkraft Vollzeit arbeiten, würde Ihnen auch das volle Urlaubsgeld zustehen. Frgalich wäre nur, ob die Mehrarbeit entgegen dem Arbeitsvertrag nicht als Überstunden deklariert werden.

Bei Unkarheiten sind wir Ihnen gern behilflich. In der Hoffnung, dass Ihnen die Ausführungen dienlich sind, darf ich Sie bitten, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es handelt sich hier um das Urlaubsentgelt. Wir sind zwar nur mit 100,00 Stunden je Monat eingestellt, aber die tatsächliche Arbeitszeit, richtet sich nach der Arbeitszeit wie sie in der Firmer üblich ist, wo wir eingesetzt sind. das bedeute, das wir pro Tag 8,00 arbeiten. Das wird aber nicht als Überstunden berechnet.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn die tatsächliche Arbeitszeit der einer Vollzeitkraft entspricht, muss auch das Urlaubsgeld entsprechend einer solchen gezahlt werden. Nur bei Teilzeitkräften wird nur anteiliges Urlaubsgeld bezahlt.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Nach § 11 Bundesurlaubsgesetzt bemist sich das Urlaubsentgeld nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen von Beginn des Urlaubes erhalten hat.

Würde dieses dann auch unf uns zutrefen?

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sher geehrter Fragesteller,

man muss zwischen dem Urlaubsgeld und dem Urlaubsentgelt unterscheiden. Das Urlaubsentgelt ist ein "Ersatz" für nicht gewährten Urlaub, z.B. wenn der Arbeitnehmer aus der Firma ausscheidet und noch ein Urlaubsanspruch besteht, der wegen es Ausscheidens nicht gewährt bzw. gnommen werden kann. Das Urlaubsentgeld berechnet sich nach 11 BUrlG.

Das Urlaubsgeld ist ein Betrag, der zusätzlich zum Urlaub, der gewährt wird, vom Arbeitgeber bezahlt wird. Wie dieses sich berechnet wurde bereits dargelegt. es richtet sich meist nach dem geltenden Tarifvertrag.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es ist aber immer noch nicht klar, wie nun der zustehendeJahresurlaub bezahltwerden muss. Auf der Grundlage der im Arbeitsvertrag vestgelegten 100,00 Arbeitsstunden, oder den durchschnittlichen Arbeitsstunden die in den letzten dreizehn Wochen vor dem Urlaub tatsächlicherbracht wurden?
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die von Ihnen erwähnten 13 Monate sind nicht maßgeblich, da es sich hierbei um eine Berechnungsgröße für das Urlaubsentgelt handelt.

Für das Urlaubsgeld ist die tatsächliche regelmäßige Arbeitszeit maßgeblich. Wenn längere Zeit mehr gearbeitet wird, ohne dass hierfür ein Ausgleich (Überstundenvergütung oder Freizeitabgeltung) gewährt wird, wurde die ursprüngliche vertragliche Arbeitsstundenvereinbarung stillschweigend abgeändert.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Aber klar ist immer noch nicht, wie der Jahresurlaub vom Arbeitgeber vergütet werden muß. Nach der im Arbeitsvertrag vereinbarten Teilzeitbeschäftigung von monatlich 100,0 Stunden, oder nach den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden? Da diese ja in der Regel bei uns täglich 8,0 Stunden beträgt. Also die monatlichen Arbeitsstunden höher als 100,0 Stunden liegen.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich sind die Vereinbarungen des Vertrages maßgeblich, also 100 Stunden monatlich. Allerdings scheint es im konkreten Fall so, dass regelmäßig mehr als 100 Stunden gearbeitet wird. Insofern könnte man davon ausgehen, dass der Vertrag hinsichtlich der Arbeitszeit abgeändert wurde (wie werden ansonsten die mehr geleisteten Stunden behandelt?) Dies muss nicht zwingend schriftlich erfolgen. Ohne Schriftform bestehen jedoch Beweisprobleme.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Der Vertrag wurde nicht geändert. Laut Vertrag ist eine Teitzeitbeschäftigung von monatlich 100 Stunden vereinbart. Die tatsächliche Arbeitszeit wir aber an die des Kundenbetriebes angepasst. Die mehr geleisteten Stunden werden miotdem ansonst üblichen Stundensatz bezahlt, oder es gehtein Teil Auf das Arbeitszeitkonto.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn keine Vertragsänderung anzunehmen ist, gelten die vereinbarten Stunden als Basis für die anteilige Berechnung des Urlaubsgeldes.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Das steht doch im Widerspruch zum § 11 des Bundesurlaubsgesetzes.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

§ 11 BUrlG betrifft das Urlaubsentgelt nicht das Urlaubsgeld (wurde bereits ausgeführt). Anspruch auf Urlaubsentgeld besteht, wenn ein AN seinen zustehenden Urlaub nicht in Anspruch nehmen kann, z.B. weil er vorher aus dem Betrieb ausscheidet. In Ihrem Fall greift § 11 BUrlG somit nicht.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Grass,

wir reden irgendwo am Problem vorbei, aber trotzdem vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssen die Unterschiede zwischen Urlaubsgeld und Urlaubsentgelt beachten. Für letzteres gilt § 11 BUrlG, für das erste nicht.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Es ging doch die ganze Zeit um das Urlaubsentgeld. Tritt nun das Bundesurlaubsgesetz mit der Regelung, daß der durchschnittliche

Arbeitsverdienst der letzten dreizehn Wochen vor Beginn des Urlaubes in Kraft?

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

um ein "Aneinander-vorbei reden" zu vermeiden, teilen Sie mir mit, ob Sie noch in einem aktiven Arbeitsverhältnis stehen. In diesem Falle würde es sich bei Ihnen um das Urlaubsgeld handeln.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

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