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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3660
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Guten Tag, eine kurze Frage von mir Ich arbeite seid 3 Jahren

Kundenfrage

Guten Tag,
eine kurze Frage von mir: Ich arbeite seid 3 Jahren freiberuflich als Grafiker, beim Finanzamt ist dies natürlich angemeldet, Mitglied in der KSK bin ich ebenfalls.
Nun ist es so dass einer meiner Auftraggeber Grafiker nur noch auf Lohnsteuerkarte beschäftigen möchte. Die Verträge dazu sind allerdings indiskutabel.
Die erbrachten freiberuflichen Leistungen werden nun rückwirkend ab September nicht mehr komplett bezahlt, 20% werden eingehalten bis zur vollständigen Klärung... Es gab wohl eine Steuerprüfung/Sozialprüfung seitens des Finanzamts.
Meine Frage dazu: Darf man einfach Rechnungen kürzen ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Eine Kürzung der Rechnung rückwirkend ist unzulässig.

Grundlage Ihrer Bezahlung ist die mit Ihrem Auftraggeber vereinbarte Vergütung. An diese Vereinbarung hat Ihr Auftraggeber sich zu halten. Seine Probleme mit dem Finanzamt betreffen diese Vereinbarung nicht.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX schnelle Antwort.
Mein Kunde begründet das zurückhalten von 20% der Rechnungssummer damit, dass er evtl ja rückwirkend Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen hätte, erst wenn ich ihm Bescheinigungen anbringe das ich freiberruflich arbeite und nicht Scheinselbstständig bin kann er die gesamte Summe zahlen.
(ich habe mehrer Kunden, arbeite dort max 4 Tage im Monat und nicht regelmässig)
Womit kann ich meine freiberufliche Tätigkeit als Grafiker "beweisen", und muss ich das?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ihrer Schilderung nach sind Sie nicht scheinselbständig.

Der Beweis ergibt sich daraus, dass Sie noch weitere Auftraggeber haben und maximal 4 Tage monatlich für diesen Kunden hier arbeiten. Dies könnten Sie Ihrem Kunden in einem Schriftstück bestätigen.

Ob Sie eine rechtliche Pflicht haben, den Beweis zu führen, kann ich nicht eindeutig beantworten. Eigentlich ist dies Sache Ihres Kunden. Zumindest eine Mitwirkungspflicht aber werden Sie haben.

Mein Vorschlag wäre, die Bestätigung zu schreiben. Der Aufwand hierfür ist überschaubar und trägt hoffentlich zur gütlichen Beilegung des Streites mit Ihrem Kunden bei. Den Inhalt der Bestätigung sollten Sie mit dem Kunden abstimmen. Dieser sollte wissen, was das Finanzamt von ihm als Bestätigung fordert.


Verändert von RA Krueger am 15.10.2010 um 10:14 Uhr EST