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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

hallo,ich bin seit 3 Jahren geschieden und habe mit meiner

Kundenfrage

hallo,ich bin seit 3 Jahren geschieden und habe mit meiner Ex-Frau seit Anfand an beschloßen, daß ich meine Tochter alle 2 Wochen sehen kann....das bedeutet daß ich sie zu Hause abhole und zurück bringe und das nächste mal ist meine Ex-Frau dran.Bis jetzt hat das wunderbar funktioniert selbst als ich die ersten zwei Jahre fast 40 km entfernt gewohnt habe.Zwischenzeitlich bin ich ganz in die Nähe meiner Tochter gezogen und habe dann eine neue Partnerin gefunden,seit Oktober wohne ich wieder 30km entfernt von meiner Tochter.Meine Ex-Frau hat den 2Wochenturnus aufgekündigt,weil sie zu weit fahren müßte und mir angeboten wenn ich meine Tochter öfters sehen will muß ich mich selbst darum kümmern.Sie möchte nur alle 3Wochen meine Tochter vorbei bringen...unsere Tochter ist 13 Jahre alt,....mit der Entscheidung kann und will ich mich nicht abfinden.....gibt es da irgend welche Urteile oder Beschlüße...vielen dank XXXXX XXXXX freundlichen Grüßen,W.McCarthy
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Zum einen existeren keine Gerichtsentscheidungen, die genau ihrem Fall betreffen, zum anderen werde dieses auch gar nicht möglich. In fast allen Entscheidungen in diesem Zusammenhang betonen die Gerichte und insbesondere der Bundesgerichtshof, dass es sich jeweils um eine Einzelfallentscheidung handelt unter Würdigung des Gesamtzusammenhang. Es verbietet sich daher eine pauschalisierte Betrachtung.



So kommt es auf das gesamte Familienumfeld an ( wo wohnen beispielsweise die Großeltern, wo hat das Kind seine Freunde, so geht es zur Schule/ Kindergarten,wo hält sich das Kind lieber auf, etc.).



Das Problem ist, dass sie und die Kindesmutter das gemeinsame Sorgerecht haben, also grundsätzlich beide gemeinschaftlich bestimmen müssen und dürfen. Das gemeinsame Sorgerecht muss zum Wohle des Kindes ausgeübt werden. Dieses kann aber nicht so weit gehen nach der Rechtsprechung, dass ein Elternteil (so wie es die Kindesmutter der darstellt) hier durch berufliche Nachteile hat. Vielmehr ist hier alles im Rahmen einer Würdigung in Einklang zu bringen.



Ich hatte Ihnen daher sich entweder noch einmal mit der Kindesmutter diesbezüglich zusammenzusetzen oder falls dieses nicht zielführend ist, das zuständige Jugendamt um Hilfe zu bitten. Das Jugendamt hat allerdings keine Entscheidungskompetenz, sondern kann nur aus seiner Erfahrung Hilfestellung bieten.



Entscheidungskompetenz hätte letztendlich nur das zuständige Familiengericht ( das Amtsgericht, in dessen Wohnbezirk das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hat beziehungsweise gemeldet ist). Sollte es hier also im außergerichtlichen Bereich keine Lösung geben, müsste das zuständige Gericht notfalls mithilfe eines Kinderpsychologen feststellen, welche Lösung mit den Interessen der Eltern vereinbar ist und auf der anderen Seite für das Kindeswohl am besten ist.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben auch wenn ich es bedaure, Ihnen keine positivere Nachricht geben zu können. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagabend !



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244









Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

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