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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

-habe gerade die Frage mit KKH - Hausarztmodell gestellt, leider

Kundenfrage

-habe gerade die Frage mit KKH - Hausarztmodell gestellt, leider stürzte mein Laptop ab, somit konnte ich mich nicht weiter einloggen!!!
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage ist hier nicht ersichtlich, bitte stellen Sie diese noch einmal ein. Vielen Dank!

mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

bin seit mehreren Jahren bei der KKH gesetzlich Krankenkenversichert. seit Juni 10 bin ich im Hausarztmodell. Trotz wiederholten Arztbesuchen konnte mir meine Hausärztin aus dem Hausarztmodel nicht weiterhelfen. Nun geht es mir schon über 6 wochen nicht gut und die Ärztin sagt eben nur, -ich weiß auch nichvVt. !!!

Veranlasste jedoch auch keine Diagnostik eines Facharztes.

 

Auf eigene Initiative habe ich nun einen anderen niedergelassenen Allgemeinarzt aufgesucht. Dieser stellte gleich eine Diagnose, nebst notwendigen Zusatzuntersuchungen.

 

Obwohl meiner Hausärztin bekannt ist, dass ich an Epilepsie leide verschrieb sie mir im Juli und Aug. 09 Medikamente die epileptische Anfälle auslösen. sie ich auch prompt hatte nach 10 jahriger Anfallsfreiheit.

 

Ich bin 53 Jahre alt, leide an Epilepsie, 2 TEP, Skoriose, in EU-Rente seit 05/08 - 10/12.

mfg. G.Blauth

 

 

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

bitte stellen Sie eine Frage, um auf Ihre Problematik eingehen zu können.

 

Mit freundlichem Gruß

S.Grass

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Aufgrund Ihrer Sachverhaltschilderung gehe ich davon aus, dass Sie dem HZV der KKH Allianz beigetreten sind. Insbesondere im süddeutschen Raum werden diese Verträge massiv von den Krankenkassen und auch den dem HZV angeschlossenen Ärzten verbreitet. Auch wenn für den Beitritt zum HZV verschiedene sehr umstrittene schriftliche Erklärungen vom Versicherten abgegeben werden müssen, werden diese Verträge meist zwischen „Tür und Angel“ am Empfang der Arztpraxis unterschrieben, ohne dass man sich wirklich Gedanken über die Auswirkungen macht.

Denn bei der Teilnahme am HZV verpflichten Sie sich, für mindestens ein Jahr bei jeder Erkrankung zunächst einen bestimmten Hausarzt aufzusuchen, der Sie dann ggf. an einen Facharzt überweist. Nur in wenigen Ausnahmefällen bedarf es keiner Überweisung z.B. zum Gynäkologen.

Nur in Notfällen ist es Ihnen gestattet, einen anderen Hausarzt bzw. Facharzt aufzusuchen.

Ein Wechsel des Hausarztes ist nur in bestimmten Ausnahmefällen möglich:

  • bei einem nachhaltig gestörten Arzt-Patienten-Verhältnis,
  • bei unzumutbar langen Anfahrtszeiten wegen Umzug des Arztes oder des Patienten
  • oder bei Ausscheiden des Hausarztes aus der HZV.

Dieser Vertrag ist nur mit einer Frist von 8 Wochen zum Ende der Jahresfrist kündbar.

Was vielen Patienten bei der Unterzeichnung des HZV nicht bewusst ist, ist dass sie damit ihre freie Arztwahl aufgeben. Denn die HZV Allgemeinärzte überweisen wiederum nur an Fachärzte die auch im HZV sind bzw. an Fachärzte die von der jeweiligen Krankenkasse empfohlen werden.

Der Vorteil des Arztes liegt beim HZV darin, dass er eine höhere Vergütung erhält, wobei der „Beste Patient im HZV“ der Patient ist, der nicht zur Behandlung kommt, denn für diese erhalten die Ärzte dennoch ein Honorar.

Sie müssen also damit rechnen, dass es bei der Behandlung durch den nunmehr aufgesuchten Arzt zu Problemen mit Ihrer Krankenkasse kommen kann, insbesondere die Übernahme der Behandlungskosten steht in Frage. Hierzu sollten Sie auf jeden Fall umgehend Ihren HZV-Vertrag prüfen.

Da die bisherige Hausärztin Sie nicht „ordnungsgemäß“ behandelt hat, was abschließend aber noch zu prüfen wäre, hätten Sie aus einer Falschbehandlung einen Schadensersatzanspruch gegenüber dieser Ärztin. Bitte dokumentieren Sie daher anhand eines Gedächtnisprotokolls, wann Sie zur Behandlung bei der bisherigen Ärztin gewesen sind, welche Untersuchungen vorgenommen und welche Medikamente verschrieben wurden.

Hierneben empfehle ich Ihnen die fristlose Kündigung des HZV Vertrages gegenüber der KKH aufgrund eines gestörten Arzt-Patientenverhältnis zu erklären. Erklären Sie, dass Sie aufgrund der Behandlung der bisherigen Ärztin, die Ihnen Medikamente verschrieben hat, die zu Epilepsieanfällen führen können, das Vertrauen nachhaltig verloren haben. Unter Umständen wird Ihnen die KKH einen anderen Hausarzt im Rahmen des HZV zuweisen. Eine Kündigung zur Jahresfrist sollte daher rein vorsorglich ebenfalls erklärt werden.

Klären Sie darüber hinaus unverzüglich mit der KKH die Übernahme der nunmehr entstandenen Behandlungskosten und stellen Sie die Behandlung zu dem anderen Arzt als einen Notfall dar.

Sollte die KKH die Übernahme der Behandlungskosten verweigern, empfehle ich Ihnen umgehend einen Anwalt vor Ort einzuschalten. Gleichzeitig sollten Sie dann die Ärztekammer wegen der Falschbehandlung involvieren.


Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn Ihre Frage hiermit beantwortet ist, darf ich Sie bitten meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" klicken. Erst dadurch wird Ihre Anzahlung verbucht und meine Beratung bezahlt. Vielen Dank!
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!

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