So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Danjel Newerla.
Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Danjel Newerla ist jetzt online.

Ich habe folgendes Problem. Ich hatte ein Online Konto bei

Kundenfrage

Ich habe folgendes Problem.
Ich hatte ein Online Konto bei der Postbank, dieses habe ich am 13.01.2010 gekündigt.
Im selben Schreiben kündigte ich auch meine Sparcard und Visacard. Dieses würde mir bestätigt nur die Kontoauflösung nicht. Nachdem ich etlich male gefaxt, telefoniert und gemailt hatte wurde das konto zum 09.07. geschlossen.
Im Mai 2010 wurde durch die Bank eine Lastschrift ausgeführt von der ich keine Kenntniss
hatte und auch nicht genehmigt habe, da ich ja im Januar gekündigt hatte.
Jetzt verlangt die Postbank diese Verbindlichkeit von mir zurück, obwohl diese Buchung nur durch das Versäumniss der Bank zustande kam.
MfG
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Die Rechtslage ist hier eindeutig. Die Bank durfte die Lastschrift nicht ausführen und ihrem Kontosaldo also nicht entsprechend belasten, da zum Zeitpunkt der Durchführung der Lastschrift das Konto bereits wirksam gekündigt war.



Bezüglich der Wirksamkeit der Kündigung kommt es nicht auf den Empfängerhorizont der Bank an. Es kommt also nicht darauf an, ob die Bank auch mitbekommen hat, dass auch das Girokonto gekündigt werden sollte. Für die Wirksamkeit der Kündigung kommt es allein darauf an, dass das Kündigungsschreiben in den Machtbereich des Empfängers, hier also der Bank gelangt ist. Dieses ist der Fall.



Sie müssten in einem Rechtsstreit lediglich beweisen können, dass der Bank das Kündigungsschreiben auch zugegangen ist (und nicht etwa der seltene Fall vorliegt, besser schreiben beispielsweise auf dem Weg bei der Post verloren gegangen ist). Diesen Zugang können sie allerdings beweisen, da in dem Schreiben ja auch die anderen Kündigungen vorgenommen worden sind und ich davon ausgehe, dass dieses das einzige Kündigungsschreiben gewesen ist. Die Bank wird also nicht bestreiten können, das Kündigungsschreiben erhalten zu haben.



Nochmal zur Erinnerung: es kommt nicht darauf an, ob die Bank von der Kündigung Kenntnis erlangt hat, sondern ob sie Kenntnis erlangen konnte. Dieses ist nach ihrer Sachverhaltsschilderung der Fall, so dass die Bank die Lastschrift nicht hätte ausführen dürfen.





Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagabend!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244








Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt