So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA Schröter.
RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RA Schröter ist jetzt online.

Hallo und guten Tag, ich habe von meinem Stromanbieter im Jahr

Kundenfrage

Hallo und guten Tag, ich habe von meinem Stromanbieter im Jahr 2009 eine Abschlussrechnung, wegen Anbieter wechsel, über 300,- bekommen. Diese Rechnung habe ich bis Mitte 2010 liegenlassen/vergessen. (Meine Schusseligkeit) Der Anbieter hat mich im Juni 2010 angemahnt die Summe zu bezahlen, da ansonsten sie es einklagen werden. Ich habe daraufhin um eine Ratenzahlung gebeten und sogleich mit der 1 Rate über €50,- begonnen. Der Anbieter schrieb mir, dass sie mit einer Ratenzahlung nicht einverstanden sind und die komplett Summe fordern. Ich schrieb darauf hin zurück, dass ich leider nicht in der Lage bin die Gesamtsumme aufzubringen da ich z.Zt. in der Regelinsolvenz bin und diese noch 3 Jahre läuft. Ich bat erneut um Ratenzahlung in Höhe von €50,- und anerkannte meine Schuld bei dem Anbieter mit dem Angebot die Verzugszinsen selbstverständlich zu übernehmen. Wenn es mir möglich ist, werde ich Sonderzahlungen leisten wenn ich abschätzen kann, dass ich mit meinem Geld über den Monat komme. Als Antwort bekam ich einen gerichtlichen Bescheid, gegen den ich einen Teilwiderspruch einlegte. Nun kam vom Gericht eine Klageerhebung auf die ich zurück schrieb mit dem Antrag, die Klage abzuweisen nach § 93 ZPO. Heute kam die Terminierung zum 10.11.2010 Zwischenzeitlich habe ich in den Monaten Juli, August, September, August 2010 je €50,- bezahlt sowie im August eine Sonderzahlung von €25,- Es sind nun noch €75,- über. Ich mache mir nun grosse Sorgen, dass nun die die Gerichts-und Anwaltskosten auch auf mich zukommen oder bin ich im Recht? Für jeden Rat, wie ich mich zu verhalten habe wäre ich sehr dankbar. Kann ich Prozesskostenhilfe beantragen?
LG
N. Sievert
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

 

Grundsätzlich hat der Kläger hier einen Anspruch auf Begleichung der Forderung und muss auch keine Ratenzahlung akzeptieren.

 

Da Sie die Forderung nicht ausgeglichen haben und auch kein sofortiges Anerkenntnis erklärt haben, greift § 93 ZPO hier nicht.

 

Um die Kosten des Verfahrens so gering als möglich zu halten, ist meine Empfehlung, dass Sie die ausstehende Forderung bis vor dem Termin begleichen und die Erledigung der Hauptsache beantragen. Dann fällt nur eine Gerichtsgebühr und eine Geschäftsgebühr des gegenersichen Anwaltes an. Sollte es hingegen zu einer mündlichen Verhandlung kommen, fällt zusätzlich noch eine Terminsgebühr an.

 

Für einen Antrag auf Prozeßkostenhilfe besteht aus meiner sicht keine Veranlassung, wenn Sie nicht anwaltlich vertreten werden.

 

Daher sollten Sie wie oben beschrieben verfahren, da ansonsten weit höhere Kosten drohen. Ggfs. können Sie sich auch außergerichtlich mit dem gegnerischen Anwalt abstimmen, dass dieser die Klage zurücknimmt, wenn Sie die Hauptforderung ausgleichen und einen Teil der Kosten tragen.

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe bei einer Nachfrage weiterhin zur Verfügung.

 

Viele Grüße

 

RA Schröter und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ok, wenn ich Sie richtig verstanden habe bezahle ich den Rest am 01.11.2010 und schreibe dann an das Gericht und dem gegenerische Anwalt das die Schuld beglichen ist und beantrage die erledigung der Hauptsache.
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 6 Jahren.
Richtig, wichtig ist, dass der Gerichtstermin aufgehoben wird.

Viele Grüße