So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26018
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo mein Name ist Monika Behne und ich habe da ein Problem.

Kundenfrage

Hallo mein Name ist Monika Behne und ich habe da ein Problem. Und zwar habe ich letztes Jahr im November mich am Telefon bequatschen lassen und bei einen Lottospiel mirgemacht ,habe dies aber nach erhalt der unterlagen fristgerecht widerrufen. Jetzt bekomme ich nach einem dreiviertel Jahr Post von einem Anwalt der jetzt ein gewisse summe einfordern will. habe mich dort schriftlich gemeldet und ihnen mitgeteilt das ich fristgerecht widerrufen habe ,habe auch eine Kopie mit beigelegt. Jetzt möchte man einen Übermittlungsnachweis haben. Leider Habe ich aber keinen mehr .
Was kann ich jetzt machen?
Mit freundlichem Gruß
Monika Behne
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Der Widerruf stellt eine empfangsbedürftige Willenserklärung dar, das bedeutet, Sie müssen den Zugang der Erklärung (Einschreiben, Faxprotokoll) in Nachweis bringen.

Die Frage ist jedoch, ob am Telefon überhaupt ein wirksamer Vertrag zustandegekommen ist. Regelmäßig erfolgt lediglich die Abfrage der Personalien und die für das Unternehmen wichtige Bankverbindung. Auch das Zusenden der Unterlagen allein reicht für einen Vertragsschluss nicht aus.

Sie sollten daher den Gegner anschreiben und auffordern, den Vertragsschluss in Nachweis zu bringen. Die Frage ist zudem, ob sie bei dem Telefonat über die Kostenpflichtigkeit des Angebots getäuscht wurden, d.h., ob Ihnen mitgeteilt wurde, dass die Teilnahme kostenpflichtig ist. Wenn nein, so können Sie den Vertrag wegen arglistiger Täuschung gem. § 123 BGB vorsorglich anfechten. Diese Anfechung sollten Sie in dem Schreiben an den Anwalt ebenfalls vorsorglich erklären.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz