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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage bezueglich- ich denke -internationalem

Kundenfrage

Hallo, ich habe eine Frage bezueglich- ich denke -internationalem Recht.
Mein Freund, der Amerikaner ist und momentan hier in Deutschland stationiert ist, macht gerade seine Scheidung durch, die kuenstlich von seiner noch Ehefrau seit 2 Jahren in die laenge gezogen worden ist.
Sie ist Afro-Amerikanerin, so wie mein Freund auch, ich hingegen bin Polin/Brasilianerin, diese Information ist insofern wichtig, da ich permanent von ihr mit rassistischen Beleidigungen 'beschmissen' werde. Angefangen von 'white bitch' bis hin zu dingen die ich hier nicht wiederholen moechte! Ich wuerde diesem gerne ein Ende setzen und wollte mich informieren wie sinnvoll, und ob es ueberhaupt moeglich waere sie aus Deutschland wegen Beleidigung/Rassismus zur Verantwortung zu ziehen. Ich habe mir das jetzt ein halbes Jahr gefallen lassen, es nimmt jetzt aber solch primitive Ausmasse an, die ich nicht mehr bereit bin zu dulden. Ich habe diverse e-mails die das untermauern.
Ich wuerde mich vermutlich auch gar nciht darum kuemmern, wenn sie nach der Scheidung aus unserem Leben verschwinden wuerde, aber mein Freund und sie haben einen gemeinsamen Sohn, daher wuerde ich das gerne offiziell klaeren!
Ich hoffe mir kann jmd. weiterhelfen,
vielen Dank!
N. da Silva
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemesse Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Das was die Frau hier macht ist natürlich nicht in Ordnung. Nach deutschen Recht lägen hier sicherlich mindestens strafbare Beleidgungen vor. Sie könnten auch Strafanzeige erstatten.

Die eigentliche Problematik liegt natürlich darin, dass die Staatsanwaltschaft gegen die im Ausland befindlich Dame nur bedingt etwas tun kann und zudem kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung bestehen würde.

Hierneben können Sie zivilrechtlich gegen die Frau vorgehen, d.h. auf Unterlassung oder sogar Schmerzengeld klagen, aber dies müssten Sie am Wohnort der Frau tun, also in Amerika. Sie müssten also dort einen Anwalt mit Ihrer Rechtswahrung beauftragen.

Alle etwaigen Maßnahmen sind mit erhebliche Aufwand oder Kosten verbunden, so dass wohl eher anzuraten wäre, die Emaiks künftig zu ignorieren und Ihr Emailkonto für Nachrichten der Frau zu sperren.



Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Da Sie keine Nachfrage mehr haben, erinnere ich höflichst an das Akzeptieren meiner Antwort, damit die Frage geschlossen werden kann.

Vielen Dank.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

da Sie meine Erinnerung gelesen haben, stellt sich mir die Frage, ob es ein Problem mit der Akzeptanz meiner Antwort gibt? Sie haben keinerlei Nachfrage gestellt, auf die ich hätte eingehen können, so dass ich davon ausgehe, dass Ihre Frage umfassend beantwortet wurde. Von daher darf ich Sie nochmals daran erinnern, Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort zu schließen. Sie Akzeptieren dadurch, dass Sie auf das grüne Feld klicken. Vielen Dank!