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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Unserer Vermieter renoviert die obere Wohnung (Zweifamilienhaus)

Kundenfrage

Unserer Vermieter renoviert die obere Wohnung (Zweifamilienhaus) seit 3 Jahren, immer nach Lust und Laune. Der Staub lag immer bis in unserer Wohnung. OK haben wir gesagt, dafür haben wir ja auch Hunde die geduldet sind. Aber jetzt halte ich es nicht mehr aus. Seit über 4 Wochen schleifen und hammern sie den Außenputz ab, da das Haus isoliert werden soll. Ohne Vorwarnung wurde angefangen obwohl niemand zu Hause war, die Fenster aber auch Kippe standen. Wie es in meiner Wohnung aussieht, der Feinstaub liegt sogar in den Schränken. Jetzt arbeiten sie immer noch da auch diese Tätigkeit in Etappen ausgeführt wurde. Wir wollen wohnen bleiben und deshalb diplomatisch vorgehen. Aber wie. Ich bin schon in ärztlicher Behandlung, da ohne Beruhigungsmittel nichts mehr geht und langsam bekomme ich sogar eine Stauballergie.

Was können sie mir raten?
Mit freundlichem Gruß Wuchterl Sabine
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Wuchterl,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Diplomatie ist immer gut. Dieses ist auch meine persönliche Lieblingsvorgehensweise. Manchmal kommt man mit Diplomatie aber leider nicht weiter. Hier hilft dann das Recht beziehungsweise das Gesetz.



Nach ihrer Schilderung haben sie gegenüber ihrem Vermieter einen Anspruch auf Unterlassung aus Paragraph 1004 BGB. Zusätzlich haben sie einen Anspruch, sich die Reinigungskosten bezahlen zu lassen.



Aufgrund der Lärmbeeinträchtigung können Sie ab dem Zeitpunkt, wo sie die Unterlassung verlangt haben, also Einstellung des Lärms verlangt haben, eine angemessene Mietminderung im Bereich von etwa 5-10 % pro Monat verlangen.



Sofern sie gesundheitliche Schäden erleiden, was nach ihrer Schilderung der Fall ist (dieses sollte unbedingt von einem Arzt attestiert werden),steht ihnen auch ein Anspruch auf Schadensersatz, also insbesondere Schmerzensgeld zu. Anspruchsgrundlage ist hier §280 BGB iVm § 253 BGB.



Welche Ansprüche sie hiervon geltendmachen ist letztendlich ihre eigene Entscheidung.



Meines Erachtens empfiehlt es sich den Vermieter zunächst unter Darlegung der Rechtslage (siehe oben) unter Fristsetzung zur Abhilfe aufzufordern und für den Fall, dass er sich weigert, einen im Mietrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der notfalls gerichtlichen Durchsetzung ihrer Ansprüche zu beauftragen. Sie sind ja eindeutig im Recht und sollten sich nicht einschüchtern lassen.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven XXX@XXXXXX.XXX

Fax.0471/140244










Verändert von Danjel-Philippe Newerla am 24.09.2010 um 12:11 Uhr EST
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Wuchterl,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:



Diplomatie ist immer gut. Dieses ist auch meine persönliche Lieblingsvorgehensweise. Manchmal kommt man mit Diplomatie aber leider nicht weiter. Hier hilft dann das Recht beziehungsweise das Gesetz.



Nach ihrer Schilderung haben sie gegenüber ihrem Vermieter einen Anspruch auf Unterlassung aus Paragraph 1004 BGB. Zusätzlich haben sie einen Anspruch, sich die Reinigungskosten bezahlen zu lassen.



Aufgrund der Lärmbeeinträchtigung können Sie ab dem Zeitpunkt, wo sie die Unterlassung verlangt haben, also Einstellung des Lärms verlangt haben, eine angemessene Mietminderung im Bereich von etwa 5-10 % pro Monat verlangen.



Sofern sie gesundheitliche Schäden erleiden, was nach ihrer Schilderung der Fall ist (dieses sollte unbedingt von einem Arzt attestiert werden),steht ihnen auch ein Anspruch auf Schadensersatz, also insbesondere Schmerzensgeld zu. Anspruchsgrundlage ist hier §280 BGB iVm § 253 BGB.



Welche Ansprüche sie hiervon geltendmachen ist letztendlich ihre eigene Entscheidung.



Meines Erachtens empfiehlt es sich den Vermieter zunächst unter Darlegung der Rechtslage (siehe oben) unter Fristsetzung zur Abhilfe aufzufordern und für den Fall, dass er sich weigert, einen im Mietrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der notfalls gerichtlichen Durchsetzung ihrer Ansprüche zu beauftragen. Sie sind ja eindeutig im Recht und sollten sich nicht einschüchtern lassen.



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven XXX@XXXXXX.XXX

Fax.0471/140244









Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Frau Wuchterl,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte (kleines grünes Feld unter meiner Antwort einmal anklicken).



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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