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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

Hallo, uns hat man zum 1.1.2009 einen Darlehensvertrag bankseits

Kundenfrage

Hallo,
uns hat man zum 1.1.2009 einen Darlehensvertrag bankseits gekündigt den wir im November 2001 abgeschlossen haben. Die Kündigung war Rechtens.
Die Hauptforderung wird nun verzinst mit 5% über dem Basiszins. Auf die Frage warum, haben mir die Bankleute nur erklärt daß hier die neue Schuldrechtsreform nicht anzusetzen ist, da der Vertrag vorher abgeschlossen wurde. Ich bin immer noch der Meinung, daß hier der Kündigungszeitpunkt zählen müßte. Wer liegt hier falsch?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:


Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und von Ihnen akzeptiert.

 

Die Verzugszinsen nach Kündigung eines Darlehensvertrages bestimmen sich bei einem grundpfanrechtlich besicherten Kredit nach § 497 Abs. 1 Satz 2 BGB. Der Verzugszinssatz beträgt hier 2,5% über dem Basiszins.

Bei einem Darlehen ohne grundpfandrechtliche Besicherung beträgt der Zinssatz 5% über dem Basiszinssatz § 288 Abs. 1 BGB

Die Bank kann einen höheren Verzugsschaden berechnen und muß sie diesen nachweisen.Ein höherer Zinssatz ist dann möglich, wenn der Vertragszinssatz über dem gesetzlichen Zinssatz von 5 % über dem Basiszinssatz liegt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe bei einer Nachfrage gerne zur Verfügung.

Viele Grüße
RA Schröter und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Danke für ihre schnelle AntwortDas Darlehen ist ein Immobiliendarehen gewesen. mit Grundschuldabsicherung. Der effektive Vetragszinssatz war 6,07%.

DIe Bank verlangt derzeit 6,62%, ist das zulässig bzw wieviel dürfen die verlangen?

 

Grüße

 

Müller

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Danke für ihre schnelle Antwort

Das Darlehen ist ein Immobiliendarlehen gewesen, mit Grundschuldabsicherung. Der effektive Vetragszinssatz war 6,07%.

DIe Bank verlangt derzeit 6,62%, ist das zulässig bzw wieviel dürfen die verlangen?

 

Grüße

 

Müller

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank für die Nachfrage. Der Verzugszinssatz beträgt hier 2,5 % über dem Basiszinssatz. Die Bank kann hier einen höheren Verzugszinssatz geltend machen, wenn sie nachweißt, dass die Bank einen höheren Zinsschaden erleidet. Dies wird maximal der Vertragszinssatz sein. Grundlage sollte daher der Nominalzinssatz sein, so dass die aktuelle Forderung von 6,62 % überhöht ist bzw. von der Bank dargelegt werden muss.

Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort, das hilft uns ein gutes Stück weiter!

Schönen Abend noch!

 

Grüße aus dem Unterallgäu

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 7 Jahren.
Gerne viel Erfolg bei den Verhandlungen mit der Bank.