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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frau ist Ukrainerin und

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Frau ist Ukrainerin und wir haben vor 11 Monaten geheiratet. Sie hat ein Aufenthaltsrecht für 1 Jahr erhalten, welches zum November 2010 weiter verlängert werden müsste. Leider kann man unsere Ehe als gescheitert betrachten. Welche Dinge sollte ich unbedingt bei einer nun folgenden Beantragung der Scheidung beachten und in wie weit muss ich dieser Frau Unterhalt zahlen?
Vielen Dank
E. Zühlke
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemesse Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Zu beachten ist, dass ein Scheidungsantrag erst nach Ablauf des Trennungsjahres gestellt werden kann. Darzulegen wäre dann, seit wann die Parteien getrennt leben. Die Trennung sollte daher nachweisbar räumlich und wirtschaftlich vollzogen werden, damit dies im Falle des Bestreitens durch Zeugen oder andere Beweismittel belegt werden kann.

Bei der beabsichtigten Verlängerung der Aufenthaltserlaunbis wird regelmäßig abgeprüft, ob die eheliche Lebensgemeinschaft noch besteht. Sie sollten daher keinesfalls gegenüber dem Ausländeramt eine Erklärung abgeben, die anderes beinhaltet, weil Sie sich dann unter Umständen strafbar machen.

Grundsätzlich sind Sie bis zur Rechtskraft der Scheidung verpflichtet, Trennungsunterhalt zu zahlen. Die Höhe richtet sich nach den konkreten Einkommensverhältnissen.

Nachehelich dürfte sicherlich in Anbetracht der Kürze der Ehe kein Anspruch bestehen.





Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
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