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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

ich bin getrennt von meiner freundin. wir haben ein kind 2,5

Kundenfrage

ich bin getrennt von meiner freundin. wir haben ein kind 2,5 Jahre. ich möchte jetzt in die schweiz gehen und mit meinem Kind ein neues Leben anfangen. Wir haben beide das Sorgerecht.
Ich möchte gern wissen ob man dann in der Schweiz seinen Namen ändern kann und wenn meine Freundin nach uns sucht ob wir dann ausgeliefert werden.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Ohne Zustimmung der Kindesmutter werden sie hier nicht in die Schweiz ausreisen dürfen ohne sich gegebenenfalls sogar wegen Entziehung minderjähriger strafbar zu machen. Dieses hat den Grund, dass sie nicht das alleinige Sorgerecht haben, sondern das gemeinsame Sorgerecht mit der Mutter zusammen.



Daher haben sie auch beide das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihr gemeinsames Kind. Sie müssen sich also einigen. Hierbei kann ihnen das Jugendamt helfen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, so müsste letztendlich das zuständige Familiengericht über diese Frage entscheiden.



Sollten sie ohne Zustimmung der Mutter in die Schweiz ihren zusammen mit dem Kind, unabhängig davon, dass sie das Kind dort voraussichtlich ganz ordnungsgemäß anmelden werden können ohne erhebliche Probleme zu bekommen, würden sie sich voraussichtlich strafbar machen und auch eine Auslieferung käme in Betracht, da es ein entsprechendes Abkommen zwischen der Schweiz und Deutschland gibt.

 

Sie selber können ihre Namen zwar in der Schweiz ändern lassen, nicht jedoch den Namen des Kindes ohne Zustimmung der Mutter. Solche weit reichenden Entscheidungen sind immer von beiden sorgerechtsberechtigten Elternteilen gleichzeitig zu tragen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagvormittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244










Verändert von Danjel-Philippe Newerla am 17.09.2010 um 09:19 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
in welchem Land wäre es denn möglich?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Eigentlich wäre dieses in gar keinem Land möglich. Nach deutschem Recht machen Sie sich strafbar und es wäre die Frage, ob ausgeliefert wird. Bis vor kurzem war es so, dass beispielsweise Thailand in solchen Fällen nicht ausgeliefert hat. Medienberichten zufolge hat sich dieses mittlerweile aber mittlerweile geändert.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!

Bitte seien Sie so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort. Sofern sie noch Verständnisfragen haben können Sie diese selbstverständlich gerne stellen.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Es muss doch Länder geben wo man in Ruhe ein neues Leben führen kann. Und wo die Mutter nicht nach Jahren ankommen kann und das Kind wird ausgeliefert.
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Entschuldigen Sie bitte, ich denke ich habe Ihre Ausgangsfragen fachgerecht beantwortet. Ich kann und darf Ihnen sowohl aus berufsrechtlichen als auch aus strafrechtlichen Gründen keine Hilfestellung hierzu geben. Andernfalls würde ich Gefahr laufen mich selber wegen Beihilfe zu einer Straftat ( Entziehung Minderjähriger) strafbar zu machen.

Ich sehe hier leider nur den Weg, dass Sie sich mit der Kindesmutter gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt einigen oder einen Antrag beim zuständigen Familiengericht auf Übertragung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechtes stellen.

Da ich ihre Ausgangsfragen vollumfänglich beantwortet habe möchte ich Sie bitten meine Antwort kurz zu akzeptieren.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt