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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt und Diplom Jurist
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Auftragerteilung Habe im Dez. 09 einen Auftrag in H he von

Kundenfrage

Auftragerteilung
Habe im Dez. 09 einen Auftrag in Höhe von ca. 9000,00€ erteilt. Habe 3000,00€ angezahlt und konnte dann leider keine weiteren Zahlungen leisten. Somit habe ich bis heute keine Leistung erhalten, inderzwischenzeit habe ich jedoch weitere 4000,00€ in Raten abbezahlt. Somit fehlen immer noch 2000,00 €. Meine Frage: da ich nun über die Hälfte bezahlt habe, kann ich eine Teilausführung des Auftrages erwarten oder muss ich erst den Restbetrag zahlen damit der Auftrag erfüllt werden kann?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:





Eine Teilausführung können sie leider nicht verlangen. Hier haben sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Einerseits könnten sie den Restbetrag bezahlen und eine Ausführung des vollständigen Werkes verlangen (dieser Anspruch ist auch einklagbar).



Andererseits haben sie die Möglichkeit den Werkvertrag zu kündigen (diese Möglichkeit haben sie nach dem Gesetz) und den eingezahlten Betrag zurückzuverlangen. Aus taktischen Gründen würde ich Ihnen anraten gegenüber dem Bauunternehmern diese Möglichkeit aufzuzeigen. Hierdurch haben sie ein sehr gutes Argument um eine Teilausführung auf dem Kulanzwege zu erreichen (nach dem Gesetz hätten sie nämlich wie bereits oben ausgeführt hierauf grundsätzlich keinen Anspruch).



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244








Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich bedanke XXXXX XXXXX bei Ihnen, nur noch einmal zum Verständnis: ich habe die Möglichkeit diesen Vertrag zu kündigen? Was ich eigentlich nicht beabsichtige, da ich die Trennwände (für meine Praxis) benötige. Aber ich wäre eben schon mit einem Teil zufrieden.

Könnten Sie mir evt. noch ein Hinweis geben in welchem Gesetztbuch ich dies nachlesen kann?

 

Selbstverständich werde ich auf akzeptieren drücken.

Mit freundlichen Grüssen

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Rückantwort. Sehr gerne möchte ich Ihre Nachfrage beantworten. Die Möglichkeit zu kündigen ergibt sich direkt aus dem Gesetz und zwar aus Paragraph 649 BGB, ging ich ihnen zum besseren Verständnis nachfolgend beigefügt habe:

§ 649 BGB

Kündigungsrecht des Bestellers

Der Besteller kann bis zur Vollendung des Werkes jederzeit den Vertrag kündigen. Kündigt der Besteller, so ist der Unternehmer berechtigt, die vereinbarte Vergütung zu verlangen; er muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er infolge der Aufhebung des Vertrags an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt. Es wird vermutet, dass danach dem Unternehmer 5 vom Hundert der auf den noch nicht erbrachten Teil der Werkleistung entfallenden vereinbarten Vergütung zustehen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]

Fax.0471/140244



Danjel Newerla, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung: Rechtsanwalt und Diplom Jurist
Danjel Newerla und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Aber was ist, wenn die Firma die Trennwände schon zu 100% gebaut hat und diese jetzt eingelagert sind? Besteht der Anspruch aus §649 BGB trotzdem?
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihre Nachtrag. In diesem Fall kommt Paragraph 649 S.2 BGB zum Tragen:

"Kündigt der Besteller, so ist der Unternehmer berechtigt, die vereinbarte Vergütung zu verlangen; er muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er infolge der Aufhebung des Vertrags an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt."

Im Endeffekt bedeutet dies, dass sie den Betrag für die bereits erbrachten Werkleistungen bezahlen müssen.Kündigen können sie aber trotzdem.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sorry, noch einmal zum Verständnis, dass heisst ich kann kündigen, so weit so gut, aber was erhalte ich bzw. was erhalte ich nicht.

Ich hoffe Sie dann nicht mehr zu "nerven".

Vielen Dank nocheinmal

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

A.Schröder

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Zunächst einmal möchte ich Sie darauf hinweisen, dass sie mich keinesfalls nerven. Es ist mein Job und auch mein Anliegen, ihnen die Rechtslage verständlich zu machen. Wenn Sie noch weitere Verständnisfrage haben ist das für mich überhaupt kein Problem und sie können diese wirklich sehr gerne stellen :-)

Ja, sie können kündigen. Wenn sie aber kündigen und der Unternehmer hat beispielsweise schon die Hälfte des Werkes errichtet, dann hätte er auch einen Anspruch auf Zahlung der Hälfte der Vergütung.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich Danke XXXXX XXXXXür Ihr Verständnis!

 

Die Firma hat aber die Trennwände so weit ich weiss schon zu 100% gebaut, sie lagern eben nur noch.

 

Allerdings wurde der Vetrag auch mit Montage geschlossen, auf diese würde ich auch verzichten.

 

Die Lieferzeit hätte im Januar 2010 sein sollen, da ich wie schon erwähnt nicht zahlen konnte lagern die Wände noch ein.

 

Wenn ich den Vertrag nun kündige, vermute ich das ich weder einen teil der Ware noch Geld sehen werde.

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich kann ihr Problem gut verstehen.Die Montagekosten dürfen sie in der Tat abziehen. Sie haben einen Rechtsanspruch darauf, dass ihnen die Trennwände herausgegeben werden Zug um Zug gegen Zahlung des noch offenen Geldes. Die Trennwände sind ja noch vorhanden und notfalls gerichtlich pfändbar, so dass ich hier nicht das große Problem sehe.

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich hoffe ich habe nun alles verstanden, falls ich noch weitere Fragen zu diesem Thema haben sollte, komme ich gern auf Ihre Hilfe zurück.

Sie haben mir wirklich geholfen.

Es freut mich Sie aus der ferne kenngelernt zu haben.

Ihnen noch einen schönen Abend aus Berlin

wünscht

A. Schröder

Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Es freut mich sehr, dass ich Ihnen helfen konnte. Bei weiteren Fragen können Sie sich selbstverständlich gerne wieder an mich wenden. Bis dahin wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Tag und verbleibe

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

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